Gasteiner Heilstollen

Wärme, Luftfeuchtigkeit & Radon gegen chronische Sarkoidose

Sarkoidose Symptome

Bei der chronischen Sarkoidose (Morbus Boeck) steht häufig die Lungenbeteiligung im Vordergrund, aber auch Einschränkungen des Bewegungsapparates (Muskulatur und Gelenke) können stärkere Ausmaße annehmen, außerdem können chronische Hautveränderungen sehr belastend sein.

Alle 3 genannten Bereiche: Lunge, Bewegungsapparat und Haut, werden über die Sarkoidose Therapie im Gasteiner Heilstollen positiv beeinflusst. Insbesondere wenn Schmerz einerseits und Störung des Immunsystems andererseits im Zentrum der Sarkoidose Symptome stehen, ist die Sarkoidose Therapie im Heilstollen indiziert und ihre Wirkung auch wissenschaftlich nachgewiesen.

Wirkung & Effekt der Sarkoidose Therapie

Die Besonderheit und Einzigartigkeit der Heilstollen-Therapie liegt in der Kombination der 3 unterschiedlichen Wirkfaktoren bei Sarkoidose Symptomen: Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und Radon. Die ersten beiden Faktoren bewirken bereits einen eigenständigen milden Hyperthermie-Effekt, der durch den Effekt der Radon-Inhalation und der Radon-Aufnahme über die Haut vervielfacht wird.

Eine lang anhaltende Schmerzlinderung (bis zu 9 Monate) ist die Folge. Eine Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers auf der Ebene der Zytokine ist nachgewiesen: TGF-beta, ein Gegenspieler des  TNF-alpha, wird aktiviert. So kommt das Immunsystem zurück ins Gleichgewicht. Die chronischen Entzündungsprozesse werden durch die Sarkoidose Therapie im Radonstollen gehemmt. Eine Verminderung des Medikamentenverbrauches ist für Schmerzmittel nachgewiesen (bis zu 1 Jahr anhaltend) und für Cortison realistisch zu erwarten.

Daher ist der Einsatz der Gasteiner Heilstollentherapie bei Morbus Boeck in der chronischen Verlaufsform medizinisch sinnvoll und von betroffenen Patienten auch wiederholt mit gutem Erfolg durchgeführt worden.

Prim. Univ. Doz. Dr. med. Bertram Hölzl
Wissenschaftlicher Leiter