Wann wird eine Heilstollentherapie empfohlen

Die Heilstollentherapie ist von österreichischen und deutschen Sozialversicherungen anerkannt.
Die wichtigsten Indikationen für eine Heilstollentherapie  (Univ. Prof. Dr. Markus Ritter, 2008):

Erkrankungen des Bewegungsapparates

  • Morbus Bechterew bzw. Spondylarthropathien
  • Chronische Polyarthritis (Rheumatoide Arthritis)
  • Arthrosen (auch Fingerpolyarthrose)
  • Chronische Gicht
  • Arthritis psoriatica
  • Wirbelsäulensyndrome
  • Weichteilrheumatismus (nicht entzündliche Schmerzzustände der Sehnen und Muskeln)
  • Fibromyalgie-Syndrom
  • Osteoporoseschmerzen
  • Neuralgien, Polyneuropathien
  • Sportverletzungsfolgen
  • Sarkoidose

Atemwegserkrankungen

  • Chronische Bronchitis
  • Asthma bronchiale
  • Chronische Sinusitis
  • Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Heuschnupfen

Hauterkrankungen

  • Psoriasis vulgaris
  • Neurodermitis
  • Verzögerte Wundheilung
  • Sklerodermie

Wann ist eine Heilstollenbehandlung nicht erlaubt?

Schwangerschaft, unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion, schwere Klaustrophobie, Tumorerkrankungen im 1. Jahr nach erfolgreichem Therapieende, Kinder unter 12 Jahren. Bei schweren Herz-, Kreislauf und Nierenerkrankungen empfehlen wir ärztliche Rücksprache.