Kostenerstattung

Die Heilstollentherapie ist von
österreichischen und deutschen
Sozialversicherungen anerkannt.

Med. Beratung

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Die medizinische Abteilung steht Ihnen jederzeit für Anfragen zur Verfügung.

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Patienten berichten

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Erfahren Sie mehr über die Einfahrt in den Heilstollen.
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Ein Gespräch mit unserem ärztlichen Leiter

1) Sie haben 2009 die Ärztliche Leitung im Gasteiner Heilstollen übernommen. Was sind Ihre Beweggründe für die Übernahme dieses « natürlichen » Verantwortungsbereiches?

Die Rheumatologie ist ein wichtiger Schwerpunktbereich der Landesklinik St. Veit. Der Reiz der Aufgabe liegt für mich darin, zwei in ihren Bereichen etablierte Institutionen zum Wohle unserer Patienten synergistisch einsetzen zu können. Durch diese meine Zusatzfunktion haben wir die Möglichkeit, ein weltweit einzigartiges natürliches Heilmittel in unser rheumatologisches Behandlungsrepertoire aufzunehmen.

2)
Wie Sie bereits gesagt haben, ist das Heilklima im Heilstollen aufgrund der klimatischen Verhältnisse weltweit einzigartig. Wie beurteilen Sie aus medizinischer Sicht den Stellenwert der Heilstollen-Therapie. Wie würden Sie den optimalen Therapieerfolg definieren?

Die Heilstollen-Therapie bewirkt in vielen Fällen, nebenwirkungsreiche Medikamente einzusparen, eine lang anhaltende Schmerz- und Beschwerdelinderung und eine Stabilisierung des Immunsystems. Durch eine ganzheitliche Sicht der Behandlung - im Heilstollen werden zusätzlich eine Vielzahl an physikalischen Behandlungen und Schulungsprogrammen angeboten - kann in vielen Fällen ein optimierter Therapieerfolg erzielt werden.

3) Unsere Therapie-Gäste schätzen den persönlichen Kontakt und haben des öfteren relevante, medizinische Fragestellungen zu deren persönlichen Gesundheitsstatus. Wann und auf welche Arten sind Sie für unsere Therapie-Gäste am Besten erreichbar?

Durch meine Doppelfunktion bin ich naturgemäß nicht ständig im Heilstollen anwesend. Meine ärztlichen Mitarbeiter, allen voran die aufsichtsführende Oberärztin Dr. Elena-Doina Martea, stehen Ihnen jedoch jederzeit für etwaige Fragen und Anliegen zur Verfügung. Selbstverständlich kann auf Wunsch ein persönlicher Gesprächstermin mit mir vereinbart werden.

4) Als ärztlicher Leiter der Landesklinik St. Veit und Vorstand der Abteilung für Innere Medizin zählt die rheumatologische Kompetenz zu den Schwerpunkten Ihrer Abteilung, weshalb Sie mit Ihrer Mannschaft der Landesklinik einen hochwertigen Erfahrungswert in das Gesundheitszentrum einbringen. Wie lässt sich die Heilstollen-Therapie in das rheumatologische Gesamtbehandlungskonzept integrieren? Welche Synergien sehen Sie auf Grund der Kooperation der Salzburger Landeskliniken mit dem Gasteiner Heilstollen?

Zusammen mit der Univ-Klinik für Innere Medizin III im Landeskrankenhaus Salzburg repräsentieren wir mit der Landesklinik St. Veit die zwei rheumatologischen Spezialambulanzen des Bundeslandes Salzburg.
Ich sehe meine Aufgabe darin, allen geeigneten Patienten die einzigartige Heilstollentherapie zugute kommen zu lassen. Selbstverständlich sollen auch die niedergelassenen Ärzte mit einbezogen werden.
Für die Zukunft werden wir auch versuchen, rheumatologische Institutionen nicht nur auf regionaler, sondern auch auf nationaler und internationaler Ebene mit einzubeziehen.

5) Welche Visionen und realistischen Perspektiven messen Sie der Heilstollen-Therapie in Zukunft bei?

Durch unsere Zugehörigkeit zur Paracelsus Medizinischen Privatuniversität werden zusammen mit dem Forschungsinstitut Gastein zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt, um die Wirksamkeit der Heilstollen-Therapie noch weiter zu untermauern. Es gibt hier sehr vielversprechende Ergebnisse, welche in Zukunft das Indikationsspektrum für die Heilstollen-Therapie noch enorm erweitern werden. Sehr interessante Daten gibt es hier bereits zum Knochenstoffwechsel.