Gasteiner Heilstollen
 
 
 
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weitere Therapieangebote im Gasteiner Heilstollen
 

Am Gasteiner Heilstollen steht Ihnen ein geschultes und spezialisiertes Therapeuten-Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Masseuren, Sporttherapeuten zur individuellen und komplexen Behandlung Ihrer Beschwerden zur Verfügung.

Unser ganzheitlich orientiertes Behandlungs-Angebot basiert auf den drei Stützpfeilern:

  1. Schmerztherapie
  2. Bewegungstherapie
  3. Beratung/Schulung
     

Verschiedene unserer ergänzenden Therapie-Maßnahmen sind bereits eingebunden in unsere diagnosespezifischen Pauschalangebote.
 
Alle einzelnen Therapie-Maßnahmen können von unseren Ärzten am Gasteiner Heilstollen bzw. vom
Kurarzt auch individuell verordnet werden.

Schmerztherapie und Bewegungstherapie im Gasteiner Heilstollen

zu Punkt 1): SCHMERZTHERAPIEN

Zentraler Baustein der Schmerztherapie ist die Kombination von milder Überwärmung und Radonaufnahme über Lunge und Haut im Gasteiner Heilstollen. Ergänzend kommen verschiedene schmerzlindernde Anwendungen hinzu (mit zum Teil umfangreichen Zusatzeffekten über die reine Schmerztherapie hinaus):

Ergänzende Therapien mit Gasteiner Heilstollen

 
Zu Punkt 2):  BEWEGUNGSTHERAPIE
 

Unser bewegungstherapeutisches Programm enthält folgende Elemente:

Ernährungsberatung, Raucherentwöhnung

 
Zu Punkt 3):  BERATUNG / SCHULUNG
 

Ganz besonderen Wert legen wir auf die Beratung / Schulung unserer Patienten. Im Sinne einer Hilfe zur Krankheitsbewältigung und zur Selbsthilfe (Empowerment) sowie als Anleitung zu gesundem / gesünderem und (dennoch) genussvollem Lebensstil bieten wir an:

Radon Dunstbad

Darüber hinaus können bei verschiedenen Einrichtungen im Gasteiner Tal sowohl einige der am Heilstollen selbst möglichen als auch folgende weitere Anwendungen in Anspruch genommen und von unserem ärztlichen Dienst rezeptiert werden, z.B.

  • Radon-Unterwassertherapie
  • Radonthermalbäder
  • Radon-Dunstbäder
  • Thermalbewegungsbäder
  • (Thermal-) Inhalationen
  • Moor- / Fango- oder Lehmpackungen
  • Klassische Massagen und Spezialmassagen
  • Elektrotherapie
  • Magnetfeldtherapie

Bezüglich aller weiteren Anwendungen, die in den einzelnen Einrichtungen möglich sind,
informieren Sie sich bitte vor Ort.
 
 
 

Alphabetisches Register der Zusatztherapien am Gasteiner Heilstollen

akupunktur
AKUPUNKTUR
              

Nach den Regeln der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ist Schmerz einer Energieblockade gleichzusetzen: Das Qi (die universelle Lebensenergie) ist in seinem normalen Fluss gestört.
Das Zusammenspiel der verschiedenen Funktionskreise ist nicht harmonisch. Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen kommen weitere energetische Aspekte hinzu. Schlafstörungen und Erschöpfungszustände haben nach den Regeln der TCM ebenfalls eine gesonderte Bedeutung und Behandlungsmöglichkeit.
   
Über die Körper-Akupunktur können wir im Meridianverlauf arbeiten, so genannte Leere- und Fülle-Zustände ausgleichen, Blockaden lösen, sowohl auf einzelne Schmerzregionen bezogen als auch im energetischen Gesamtkontext.
 
Ergänzend oder auch alternativ wird die Ohr-Akupunktur eingesetzt, die Triggerpunktakupunktur und
auch die Schädelakupunktur nach Yamamoto, um auch im Sinne von Reflex-Bögen Schmerzen und Spannungszustände akut zu beeinflussen. Schmerztherapeutisch setzen wir die ärztlich verabreichte Akupunktur ein bei M. Bechterew, bei Fibromyalgie, bei Arthrosen, bei diversen muskulären und Sehnenansatz-Beschwerden, bei Wirbelsäulen-Syndromen, beim Schulter-Arm-Syndrom, bei Migräne.
Darüber hinaus bieten wir Akupunktur bei Schlafstörungen, bei Erschöpfung, bei Allergien, Heuschnupfen, chronischer Sinusitis und zur Unterstützung der Raucherentwöhnung an.
Eine ideale Ergänzung der Akupunktur ist Qigong.   
akupunkt massage

AKUPUNKTUR-MASSAGE NACH PENZEL (APM)
 
Auch die Akupunkt-Massage nach Penzel basiert auf den Regeln der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin).

Schmerzen insgesamt und schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates insbesondere werden als Energieblockade, als Stau oder zumindest als gestörter Fluss des Qi (der univer-sellen Lebensenergie) in bestimmten Meridianen gesehen.

   
Die APM wird begonnen mit einer Erhebung des sog. energetischen Befundes. Besondere Beachtung
wird auch den Iliosacralgelenken geschenkt. Dann wird eine so genannte Spannungsausgleichmassage durchgeführt, als Hilfsmittel wird ein spezielles Stäbchen eingesetzt. Die Therapie erfolgt in Bauchlage, ggf. auf einem speziellen Lagerungskissen. Es kann nach den ersten Sitzungen zu deutlichen vegetativen Reaktionen kommen. Daher ist immer ein Aufbau aus mehreren Sitzungen sinnvoll. Im Weiteren folgt evtl. eine Entstörungsbehandlung um Narben herum. Die ergänzend mögliche Wirbelsäulentherapie nach Penzel beinhaltet atemphasenabhängige bestimmte Bewegungen, die dann auch zu Hause weitergeführt werden können, um Blockaden dauerhaft bzw. wiederholt zu lösen.
 
Die APM ist besonders sinnvoll bei allen Wirbelsäulen-Beschwerden, die nicht durch einen akuten Bandscheibenvorfall bedingt sind, bei Beschwerden im Schulter- und Beckengürtel, besonders aber bei der Fibromyalgie; außerdem beim Asthma bronchiale und bei chronischer Bronchitis und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD).
Bindegewebsmassage

BINDEGEWEBSMASSAGE (BGM)
 
Im Gegensatz zur klassischen Massage wir bei der BGM ohne direkte Beeinflussung der Muskulatur, sondern an umgebenden feineren Strukturen gearbeitet. Mit speziellen Techniken der Einflussnahme auf das Unterhautgewebe, auf Fascien, auf unbewusste Regulationskreise wird eine vegetative Umstimmung angestrebt, eine Anregung und Verbesserung der Atmung erreicht, die bei verschiedenen Erkrankungen wichtig ist, nicht nur bei Asthma bronchiale.

   
Auch bei der so genannten Wetterfühligkeit, bei allergischen Dispositionen, bei Schlafstörungen, bei Erschöpfungszuständen und auch bei  Fibromyalgie wird über den Weg der BGM die Umstimmung erleichtert.
Breussmassage

BREUSSMASSAGE
       

Sie wurde entwickelt vom Vorarlberger Heilpraktiker
Rudolf Breuss und ist ursprünglich gedacht als erweiterte Massagetechnik in Ergänzung zur Wirbelsäulenbehandlung
nach Dorn (sog. Dorntherapie).
 
Die Breuss-Massage wird auch als ‚Verjüngungskur’ für die Bandscheiben bezeichnet. In Bauchlage werden mit sanften energetischen Griffen muskuläre Verkrampfungen des Nackens, des Rückens, der Beckenregion gelöst, Muskelungleichgewichte und Wirbelgelenkblockierungen beseitigt. Dabei wird Johanniskrautöl als Träger verwendet und zum Abschluss mit Seidenpapier-Auflagen und bestimmten Griffen eine so genannte Energetisierung und tiefe angenehme Überwärmung der Rücken-Region vorgenommen.

   
Diese Massageform ist wirksam für alle Verspannungen und Blockierungen im Bereich der Wirbelsäule, besonders bei Fibromyalgie und bei M. Bechterew (nicht bei frischen Bandscheibenvorfällen, bei Wirbelgleiten und bei schwerer Osteoporose).
Einzelgymnastik

EINZELGYMNASTIK bzw. EINZEL-KRANKENGYMNASTIK bzw. HEILGYMNASTIK
 

Je nach ärztlicher Verordnung und individueller Problem-konstellation setzen unsere diplomierten und rheumatologisch spezialisierten sowie langjährig erfahrenen Physiotherapeuten spezifische Dehn-, Mobilisierungs- und Entlastungs- und kräftigende Techniken ein. Behandlung am Schlingentisch ist unterstützend möglich als besonders effektive und entlastende Wirbelsäulenbehandlung.

   
Osteopathische Techniken ergänzen das Spektrum und erbringen selbst bei schwersten Einschränkungen, Blockierungen, Fehlhaltungen spürbare Verbesserungen. Koordinationsübungen
(incl. Training an der Kletterwand) und individuelle Lagerungstherapie sowie Haltungsübungen können ebenfalls durchgeführt werden.
 
Die Einzelgymnastik kann auch als schwerpunktmäßige Atemgymnastik verordnet werden, speziell bei Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis, COPD, bei M. Bechterew und (als Atementspannung) bei Fibromyalgie.
ERNÄHRUNGSBERATUNG
      

Unter dem Motto ‚Gesund leben mit Genuss’ findet in 2-wöchentlichem Rhythmus eine regelmäßige ärztlich geleitete Gruppenberatung statt. Wir vertreten hierbei keine starren Regeln, sondern möchten zu einer ausgewogenen, gesunden und dennoch genussvollen Ernährungs- und Lebensweise hinführen.
Sinn und Gestaltung einer ‚Rheumadiät’ als Arachidonsäure-arme und Omega-3-Fettsäure-reiche Kost werden besprochen, daneben weitere Merkmale wie die Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen. Die Vorbeugung und Behandlung der Osteoporose ist ein weiterer Schwerpunkt der Gruppenberatung.
 
Eine spezifische Einzelberatung kann darüber hinaus durchgeführt werden, sowohl ärztlich (TCM-Orientiert) als auch durch eine diplomierte Krankenschwester (orthomolekular orientiert).
Fussreflexzonenmassage

FUSSREFLEXZONENMASSAGE
   

Über spezifische Reflexzonen an den Füßen/Fußsohlen können bestimmte Strukturen, Organe, Störungen reaktiv beeinflusst werden. Jedem Reflexpunkt am Fuß ist ein bestimmtes Organ, eine bestimmte Körperregion oder auch Körperfunktion, ja sogar hormonelle Steuerung zugeordnet.
 
Mit der entsprechenden Massagetechnik kann über diese Punkte dann eine aktivierende oder auch dämpfende Wirkung auf die zugeordneten Regionen, Funktionen oder Organe ausgeübt werden.

Gruppengymnastik

GRUPPENGYMNASTIK
 

Übungen in der Gruppe machen nicht selten mehr Freude als unter Einzelanleitung. Der Ansporn durch das gemeinschaftliche Üben ist größer. Soziale Kontakte zu gleichermaßen Betroffenen können geknüpft werden.

Für Patienten (vor allem in den frühen Stadien) mit M. Bechterew sowie für Patienten mit Wirbelsäulenbeschwerden (ohne zugrunde liegende Bandscheibenvorfälle oder Wirbelgleiten oder Osteo-

porose etc ) stellt die Gruppengymnastik eine effektive mobilisierende und kräftigende Therapie dar.
Hier werden auch Übungen erlernt, die man leicht zu Hause weitermachen kann und sollte.
(Beispiel: Übungen mit dem Theraband)

Teilmassage

KLASSISCHE MASSAGE
 

Muskuläre Verspannungen, vor allem im Bereich des Nackens, Rückens, Becken- oder Schultergürtels, werden mit Hilfe der klassischen Massage detonisierend behandelt. Es können aber auch im Sinne der Entmüdungsmassagen Überlastungen und Verspannungen gelöst werden. Mit gezielt angesetzten tonisierenden und detonisierenden Massagen kann die muskuläre Balance wiederhergestellt werden.

   
Speziell für Patienten mit schwerem M. Bechterew, die nicht mehr in Bauchlage massiert werden können, steht ein Massagestuhl anstelle der üblichen Liege zur Verfügung.
LAGERUNGSTHERAPIE (modifiziert nach Schaarschuch-Haase)
 
Mit der Lagerungstherapie auf Rollen – modifiziert nach Schaarschuch-Haase – werden sowohl die bechterewtypische Fehlhaltung mit Vorwärtsneigung als auch die Atem-Entfaltbarkeit des Brustkorbes gezielt behandelt. Unter geschulter therapeutischer Aufsicht erlernt der Patient / die Patientin die richtige schmerzfreie (!!!) Positionierung von 2 Rollen (aus Stoff, Schaumstoff oder Holz), die er/sie dann regelmäßig zu Hause (täglich 20 Minuten) weiter führen kann.
 
Die Lagerungstherapie eignet sich vor allem für die Therapie des M.Bechterew, sie ist aber nicht bei allen Formen und Schweregraden des M.Bechterew erlaubt (insbesondere nicht bei schwerster Verkrümmung und bei akuter Spondylodiscitis). Sie kann auch bei anderen Erkrankungen eingesetzt werden (allgemeine Wirbelsäulensyndrome ohne Bandscheibenvorfall, Fibromyalgie).
 
Nicht eingesetzt werden darf sie bei schwerer Osteoporose, nach Wirbelkörperbrüchen und bei frischen Bandscheibenvorfällen.
Lasertherapie

LASERTHERAPIE
           

Bei Arthrosen der großen und kleinen Gelenke (vor allem auch der Fingergelenke mit Heberden-Arthrose, Bouchardarthrose, Rhizarthrose) sowie bei Sehnenansatzreizungen kann mittels ärztlich geleiteter Lasertherapie eine zusätzliche Schmerzlinderung durch punktuelle oder kleinflächige Anwendung bewirkt werden. Der therapeutische Laserstrahl setzt entzündungshemmende und schmerzlindernde Prozesse direkt am Ort des Auftreffens in Gang.

   
Es lassen sich aber teilweise auch Akupunkturpunkte mit Lasertherapie behandeln, so dass der Laserstrahl den Nadelreiz ersetzt.
 
Neben schmerzhaften Prozessen des Bewegungsapparates können verschiedene Hautveränderungen (wie z.B. auch beginnender Herpes der Lippen) mittels Lasertherapie zur schnelleren Abheilung gebracht werden.
Lymphdrainage

LYMPHDRAINAGE
 

Nicht nur bei eindeutigen lymphatischen Stauungen, auch bei diffusem Schwellungsgefühl (wie es bei der Fibromyalgie vorkommt), außerdem bei Spätformen des M. Sudeck, bei allgemeiner Stauungsneigung im Rahmen von Krampfadern oder venöser Insuffizienz bewirkt die Lymphdrainage mit ihren sanften entstauenden Grifftechniken einen verbesserten Abfluss aus dem Gewebe und eine Verminderung von Schwellungszuständen und damit ggf. verbundenen Schmerzen.Zuweilen lässt sich auch durch ganz spezifische Techniken die Wundheilung bei Ulcus cruris (chronischem offenem Bein) per Lymphdrainage beschleunigen.
 
Eine Thrombose einerseits und ein frische Entzündung andererseits müssen natürlich ausgeschlossen sein. 

Medizinische Trainingstherapie

MTT (Medizinische Trainingstherapie)
 
Der Körper benötigt ein bestimmtes Muskelgleichgewicht zwischen so genannten phasischen (für die Kleinarbeit und die Körper-haltung zuständigen) und tonischen (für stärkere Beanspruchung und Kraftaufwand zuständigen) Muskeln.

Meist hat unsere Alltagshaltung zur Abschwächung der phasischen und Überspannung sowie Verkürzung der tonischen Muskulatur geführt.

Unter physio- bzw. sporttherapeutischer Anleitung erlernen Sie
die Übungen zur gezielten Stärkung der phasischen Muskulatur,
zur Unterstützung und Wiedererlangung einer aufrechten Körperhaltung und einer guten muskulären Balance. Die Übungen sollten dann 2 -3 x wöchentlich weitergeführt werden.

NEURALTHERAPIE NACH HUNEKE
 

Die Neuraltherapie nach Huneke ist eine ärztliche Behandlungsmaßnahme, bei der mittels Injektion von Lokalanästhetica (örtlichen Betäubungsmitteln) an definierten Punkten gezielt bestimmte Reflexbögen und Regelkreise des Körpers beeinflusst werden. Dadurch ist sowohl am Ort der Injektion eine Wirkung mit muskulärer Entspannung, Deblockierung, Beseitigung von Störfeldern (z.B. durch Narbengewebe) möglich als auch eine vom Ort der Injektion räumlich entfernte Wirkung über vegetative und andere Einflussgrößen. Manchmal kann man in einer Art ‚Sekundenphänomen’ einen langwierigen Schmerzprozess unterbinden.
Es ist möglich die Neuraltherapie als Reiztherapie einzusetzen, als Regulationstherapie und auch zur (vegetativen) Umstimmung des Körpers.
 
Blockierungen im Bereich der Wirbelsäule, des Beckens, hartnäckige Schmerzen an Sehnenansätzen sprechen oft sehr gut an auf die Behandlung. Auch bei chronischen Wundheilungsstörungen kann die Neuraltherapie gute Unterstützungsmöglichkeiten bieten.
 
Nicht angewandt wird die Neuraltherapie bei Blutgerinnungsstörungen bzw. Einnahme von Gerinnungshemmern sowie bei Allergien gegen örtliche Betäubungsmittel.
Patientenschulung

PATIENTENSCHULUNG
 

Für bestimmte rheumatologische Diagnosegruppen bieten wir strukturierte Schulungsprogramme nach den Richtlinien der DGRh (Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie) an: M. Bechterew und verwandte Erkrankungen (Spondyloarthritiden) sowie Fibromyalgie. (Auch ein Osteoporose-Schulungsprogramm ist über unsere Vermittlung buchbar.)

In Kleingruppen werden unter fachlicher Anleitung und in lockerer Gesprächsatmosphäre alle wesentlichen Aspekte, welche die Erkrankung betreffen, aufgearbeitet: von den medizinischen Grundlagen, über Medikamente und Operationen, den Sinn der Bewegungs- und Sporttherapie einerseits und von ablenkenden und entspannenden Übungen andererseits, über Stress-bewältigung, Rückenschule, Ernährung bis zum Sinn der Mitarbeit in Selbsthilfegruppen.

Speziell geschulte Fachtrainer aus verschiedenen Berufsgruppen (Ärztin, Psychologin, Physio-therapeuten…) betreuen wechselweise die Gruppenarbeit während der insgesamt 6-7 Sitzungen
a 1,5 Stunden.

Es ist nachgewiesen, dass die Patientenschulung den Umgang mit der chronischen Erkrankung wesentlich erleichtert, dass sie das Wissen zur Erkrankung vermehrt, neue Möglichkeiten der Selbsthilfe aufzeigt und dass sie sogar die Arbeitsunfähigkeitstage vermindert und die Erwerbsfähigkeit länger zu erhalten hilft.
 
Die unterschiedlichen Patientenschulungsseminare werden als Wochenend-Intensivseminare angeboten, teils aber auch im laufenden Wochenprogramm integriert. 

QIGONG
 
Qigong ist eine ganzheitliche Bewegungsmethode, die auf den Regeln der TCM aufbaut und für alle Erkrankungen des Bewegungsapparates geeignet ist. Vor allem bei Fibromyalgie und bei M. Bechterew sind gute Erfolge erzielbar. Die Devise von Qigong heißt: das Gute stützen. Es wird mit gezielten Haltungs- und Bewegungsmustern ein Zustand der aufmerksamen, ruhigen, Gelassenheit, der besseren Koordination und Körperwahrnehmung, auch der Zentriertheit erreicht, Meridiane (und damit auch Muskeln und Sehnen) werden gezielt gedehnt, die Körperhaltung verbessert, die Atmung indirekt rhythmisiert, vertieft und beruhigt.

Eine innere Stabilität und gleichzeitige Flexibilität (‚unten schwer und oben leicht’ z.B. beim ‚Stehen wie eine Kiefer’) ist das Ziel. Der ungehinderte reguläre Fluss in allen Meridianen soll erzielt bzw. erhalten werden. Dabei wird nicht erzwungen, sondern immer nur auf dem aufgebaut, was schmerzfrei möglich ist. Qigong ist eine ideale ganzheitliche Bewegungstherapie bei M. Bechterew, bei Fibromyalgie, bei Osteoporose, bei chronischer Polyarthritis. Genau genommen gibt es keine Erkrankung, bei der Qigong nicht möglich ist. Als spezielle Übungsfolge werden bei uns die so genannten 8 Brokate erlernt.
 
Eine regelmäßige Durchführung im Alltag zu Hause ist die Vorbedingung für einen guten Langzeiteffekt.

Rapsübungen

RAPSÜBUNGEN FÜR DIE HÄNDE
 

Bei chron. Polyarthritis, bei Fingerpolyarthrose, bei Carpaltunnel-syndrom, Fibromyalgie mit Schwellungsgefühl der Hände sowie bei Polyneuropathien bringen bestimmte ergotherapeutisch fundierte Übungen in Rapssamen gute Linderungseffekte. Die Mikromassage durch die neutral temperierten Rapssamen vermindert Schwellungen/Ödeme, aktiviert die Sensibilität und lindert Schmerzen.
 
Ob die in den Rapssamen konzentriert vorhandene Linolensäure als Vorstufe der wichtigen antientzündlich wirksamen Omega-3-Fettsäuren dabei über die Haut aufgenommen werden kann, ist nicht erwiesen.

   
Sicher ist, dass begleitend ein ausgesprochen hautpflegender Effekt eintritt.
 
Die speziellen Übungen in geringem Widerstand ohne wesentlichen Kraftaufwand trainieren die Stabilität der gelenkführenden Strukturen gerade bei der chronischen Polyarthritis. Nach einer Einweisung durch den Therapeuten sollen die Übungen regelmäßig weitergeführt werden, auch in der weiteren häuslichen Nachbehandlung.
RAUCHERENTWÖHNUNG
 

Unser Raucherentwöhnungsprogramm basiert auf 3 Pfeilern: die mentale Entschlusskomponente, die Erleichterung des Entzuges durch Akupunktur, der Einsatz von Autosuggestion als Rückfallprophylaxe. Aufbauend auf einem ärztlichen Einzelgespräch sowie unterstützt durch das Buch ‚Endlich Nichtraucher’ von Allan Carr kommt der Betroffene selbst zum Entschluss, das Rauchen aufzugeben.
 
In der Akuten Entzugsphase werden 2 Sitzungen mit Ohrakupunktur im Abstand von 1-2 Tagen durchgeführt. Währenddessen werden bereits die autosuggestiven Techniken erlernt und erprobt.
 
Mit einer Abschlussbesprechung wird die individuelle weitere Strategie festgelegt.
(Wir arbeiten nicht explicit mit Nikotinpflastern oder Nikotin-Kaugummis und auf keinen Fall mit Zyban).

SHIATSU
 

Shiatsu ist in der TCM begründet und heißt wörtlich übersetzt "Fingerdruck". Mit Shiatsu werden die natürlichen Selbstheilungskräfte aktiviert und Blockaden im Fluss der körpereigenen Energien gelöst. Damit kann die Lebensenergie (Qi) wieder ungehindert in ihren Bahnen (Meridiane) fließen.

Beim Shiatsu wird mit sanftem Druck der Finger, Hände, Ellbogen, Knie, Füße des Therapeuten gearbeitet – durch  Dehnungen und sanfte Berührungen. Damit werden die Energiekanäle und die in der Tiefe liegenden zugehörigen Energiestrukturen angeregt und ausgeglichen. Shiatsu stimuliert das autonome Nervensystem, hat eine ausgleichende, sowohl beruhigende wie auch belebende Wirkung auf das Herz, die Atmung und den Muskeltonus.

Auf diese Weise werden die Selbstheilungskräfte von Körper, Seele und Geist angeregt und führen zu Wiederherstellung, Förderung und Aufrechterhaltung des energetischen Gleichgewichts, zu innerer Balance und Ausgeglichenheit. Heilungs-, Regenerations- und Wachstumsprozesse werden dadurch unterstützt. Bei bestimmten Formen von Schmerzen kann Shiatsu - immer nach Abklärung der Ursachen - Abhilfe schaffen. Shiatsu fördert das Körperbewusstsein und die Achtsamkeit, hilft bei stressbedingten Erkrankungen und Schlafstörungen ebenso wie bei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Shiatsu ist achtsame Begegnung und Berührung, bewirkt Entspannung und Geborgenheit, die wir im modernen Alltag oft vermissen, vielleicht sogar vergessen.
 
So führt Shiatsu zurück zu den Quellen und Wegbereitern der Lebensenergie und des Energieflusses.

TCM / Traditionelle Chinesische Medizin  
 

Die Wurzeln der TCM reichen Jahrtausende zurück und berücksichtigen sehr feine und differenzierte Beobachtungen der Vorgänge in Körper/Geist/Seele. Das Krankheits-Verständnis der TCM ist im wahrsten Sinne des Wortes ganzheitlich und unterscheidet sich ganz wesentlich vom traditionellen westlichen Denken in der Medizin. In der TCM gibt es z.B. keine wirkliche Trennung von körperlichen, geistigen und seelischen Prozessen.
 
Jeder Vorgang, ob im Gesunden oder im Bereich der Erkrankung, betrifft laut TCM immer alle diese Ebenen zugleich. Zentral wichtig ist das Qi – die universelle Energie – mit Energie-zentren, mit Möglichkeiten des Anwachsen, aber auch des Verlustes. Die Meridiane sind sozusagen die Umlaufbahnen für diese Energie. Sie sind nicht nur bestimmten körperlichen (organische) Regionen zugeordnet, sondern auch ganz spezifischen Funktionen und seelischen Gestimmtheiten sowie geistigen Haltungen. Jeder Meridian bildet mit einem korrespondierenden Meridian ein Meridianpaar. Jedem Meridianpaar ist wieder eines der 5 Elemente zugeordnet. Außerdem ist die Verflechtung des Mensch mit seiner Umwelt und seinen natürlichen klimatischen und jahreszeitlichen Umgebungsbedingungen (auch über die 5 Elemente) wichtig.
 
Die Ursachen von Krankheit werden in der TCM völlig anders gesehen als in der westlichen Schulmedizin. Die TCM spricht z.B. von Leere- und Füllezuständen, von Energieblockaden, für die wieder bestimmte schädigende Agenzien, Einflüsse oder Verhaltensweisen verantwortlich gemacht werden. Schmerz an sich ist laut TCM einer Energieblockade gleichzusetzen: Das Qi (die universelle Lebensenergie) ist in seinem normalen Fluss gestört. Das Zusammenspiel der verschiedenen Funktionskreise ist nicht harmonisch. Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen kommen weitere energetische Aspekte hinzu, ebenso bei Schlafstörungen und Erschöpfungszuständen.
 
Gerade für viele chronische (rheumatische) Erkrankungen, für chronische Schmerzerkrankungen und chronische Erschöpfungssyndrome sowie für viele unserer Zivilisationskrankheiten bietet die TCM oft verblüffende Beschreibungs- und Erklärungsmöglichkeiten, und damit auch Behandlungs-Konzepte, die bei schon so manchem ‚hoffnungslosen Fall’ das Blatt wenden konnten.
 
Ein wesentlicher Aspekt in der Krankheitsentstehung und damit auch für die Behandlung ist laut TCM die Ernährung. Kennzeichnend ist der Spruch: Egal wie der Vater einer Erkrankung heißt, die Mutter heißt immer Ernährung.
 
Die Behandlungs-Methoden der TCM sind demzufolge im optimalen Falle immer von einer Ernährungsberatung unterstützt – dies erfolgt bei uns im Rahmen einer spezifischen ärztlichen Einzelberatung. Wir bieten im übrigen folgende Behandlungen der TCM an: Akupunktur, Qigong,
Tuina-Massagen, Shiatsu, Akupunktmassage nach Penzel.
Nordic Walking

THERAPEUTISCHES NORDIC WALKING
   

In den letzten Jahren hat sich Nordic Walking zu einem
Trend-Breiten-Sport entwickelt. Das ist durch mehr als eine Modeerscheinung begründet. Nordic Walking ist ein sehr
gesunder Sport und unterliegt praktisch keinen Altersgrenzen.

Über die Bewegungsfolge und insbesondere den Gebrauch
der Stöcke beim Nordic Walking wird in idealer Weise an der Köperhaltung, dem Muskelgleichgewicht in der Wirbelsäule,
dem Schultergürtel, dem Beckengürtel, dem Rhythmusgefühl,
der Koordination und auch der Ausdauer gearbeitet.

Beim Therapeutischen Nordic Walking nehmen wir darüber
hinaus Rücksicht auch verschiedene Grunderkrankungen des Bewegungsapparates und setzen gezielt zusätzliche Akzente
der Dehnung und der Kräftigung von Muskelgruppen.

   
Beim Therapeutischen Nordic Walking profitieren insbesondere Patienten mit M. Bechterew, mit chronischen Wirbelsäulensyndromen, mit Fibromyalgie, mit Arthrosen, (auch nach Versorgung mit einem künstlichen Gelenk) mit Osteoporose.

THERAPEUTISCHER SKILANGLAUF
 

Analog zum Nordic Walking ist der Skilanglauf eine ausgezeichnete Sportart mit idealer und gleichmäßiger Bewegungsabfolge der Bein- und Arm-Arbeit, mit Dehnungsreizen, Haltungs- und Koordinationstraining und Förderung der tiefen Atmung. Skilanglauf schont nicht nur die Gelenke, sondern er fördert sie geradezu.
 
Beim Therapeutischen Skilanglauf nehmen wir darüber hinaus Rücksicht auf ihre speziellen erkrankungs-bedingten Beeinträchtigungen und leiten Sie zu einem entsprechend adaptierten Bewegungsablauf an. Unabhängig davon, ob Sie kompletter Anfänger oder leicht fortgeschrittener Skilangläufer sind, werden Sie von den Anleitungen unserer speziell geschulten Therapeuten profitieren.

Therapeutischer Skilanglauf eignet sich vor allem für Patienten mit M. Bechterew-Patienten, mit chronischen Wirbelsäulensyndromen und mit Fibromyalgie.

TUI NA / TUINA-MASSAGE
 

Die chinesische Massage unterscheidet sich sehr von westlichen Massagen. Es ist eine Kombination von massageähnlichen Techniken und Akupressur.

In China ist es die wichtigste Behandlungsmethode bei Kindern, Älteren, geschwächten Personen oder bei Menschen mit Angst vor Nadeln. Im Allgemeinen werden Handgriffe zur Stärkung von Qi und Blut, gestörter Organfunktionen und des Immunsystems angewandt.

Die chinesische Massage eignet sich auch gut zur allgemeinen Entspannung, zur Linderung von Schmerzen, muskulären Verspannungen und zur Reduzierung einer Krankheitsanfälligkeit.

Die Tui Na soll nach den Regeln der TCM nur von Ärzten oder mit TCM-Ärzten zusammenarbeitenden Therapeuten ausgeführt werden, da wie bei der Akupunktur vor der Behandlung eine Anamneseerhebung und Diagnosestellung mit  Zungen- und Pulsdiagnostik notw

 
 
   
Gasteiner Heilstollen

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