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Morbus Bechterew: Lebenserwartung & Lebensqualität

Morbus Bechterew
Wer die Diagnose Morbus Bechterew erhält, stellt sich meist direkt die Frage, ob die Erkrankung Einfluss auf die eigene Lebenserwartung hat. Grundsätzlich haben Morbus Bechterew Patienten die gleiche Lebenserwartung wie gesunde Menschen. Allerdings haben eingenommene Medikamente durchaus einen Einfluss. Zudem ist eine entscheidende Frage, wie sich die Erkrankung auf die Lebensqualität auswirkt.
Die Bechterew‘sche Krankheit gehört zu den chronischen Krankheiten und gilt als nicht heilbar. Sie tritt in Schüben auf. Es wechseln sich also schmerzhafte Phasen, in denen sich die Beschwerden verschlimmern, mit Phasen leichter Erholung durch fast beschwerdefreie Intervalle ab. Wie lang diese Phasen dauern, wie oft Krankheitsschübe auftreten und wie stark diese verlaufen ist von Patienten zu Patienten unterschiedlich. In der Regel werden die krankheitsbedingten Beeinträchtigungen von Krankheitsschub zu Krankheitsschub schlimmer. Schmerzen, Steifigkeit und Deformationen der Wirbelsäule nehmen zu.

Medikamente beeinflussen Lebenserwartung

Morbus Bechterew Patienten sollten regelmäßig Kontrolluntersuchungen bei ihrem behandelnden Arzt in Anspruch nehmen. Wichtig sind dabei nicht nur Untersuchungen der Wirbelsäule, sondern auch Kontrollen der Sehfähigkeit und der Herzfunktion, da es sich bei Morbus Bechterew um eine chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankung handelt, die auch Herz und Augen betreffen kann.
Lebenserwartung hängt von Medikamenten ab

Je weniger Medikamente Morbus Bechterew Patienten zu sich nehmen, desto besser

Da die Erkrankung als nicht heilbar gilt, können Therapien das Fortschreiten der Erkrankung lediglich verlangsamen. Dennoch wird die Sterblichkeit nicht beeinflusst und die Lebenserwartung ist vergleichbar mit dem Bevölkerungsdurchschnitt. Zur Verkürzung der Lebenserwartung können jedoch in seltenen Fällen die Nebenwirkungen von eingenommenen Medikamenten bzw. auch eine nicht ausreichende Unterdrückung der Krankheitsaktivität beitragen. Entzündungshemmende Medikamente können bei jahrelanger Einnahme zu Schäden an Magen-Darm-Trakt, Nieren, Blutgefäßen oder anderen Schädigungen führen. Auch aus diesem Grund sind regelmäßige Kontrollen wichtig.

Eine Übersicht zu den gängigsten Medikamenten, ihren Wirkungen und Nebenwirkungen finden Sie hier: Morbus Bechterew-Medikamente – eine Übersicht

Lebensqualität lässt sich steigern

Die beste Maßnahme, um sich vor den Nebenwirkungen der Medikamente zu schützen und gleichzeitig die Lebensqualität zu erhöhen ist daher, nur so wenig wie möglich Medikamenten zu nehmen. Dabei helfen auch alternative Therapien oder Kuren im Gasteiner Heilstollen, dem weltweit größtem Therapiezentrum für Morbus Bechterew. Wissenschaftlich nachgewiesen sind eine Reduktion der Schmerzen und Gelenksteifigkeit. Patienten benötigen nach einer Kur für Monate weniger oder gar keine Medikamente mehr. Darüber hinaus berichten viele Patienten von längeren Pausen zwischen den Krankheitsschüben des Morbus Bechterews. Bei manchen Patienten kann die Krankheit bei gleichzeitiger Reduktion der Medikamente sogar aufgehalten werden.
Physiotherapie bei Rheuma

Bei Rheuma ist Physiotherapie wichtiger Bestandteil der Therapie und verbessert die Lebensqualität

Wenn Nebenwirkungen von Medikamenten, Schmerzen und Steifigkeit reduziert werden, führt dies gleichzeitig zu einer gesteigerten Lebensqualität betroffener Patienten. Zudem lassen sich dadurch wieder vermehrt Bewegungstherapien in den Alltag integrieren, die ebenfalls Schmerzen und Beweglichkeit verbessern, ja sogar zu einer Wiederaufrichtung der Wirbelsäule führen können. Durch Bewegung und nebenwirkungsarme Therapien, lässt sich die Lebensqualität von Morbus Bechterew maßgeblich verbessern und dauerhaft erhalten.

 


Über die Therapie im Gasteiner Heilstollen

Im österreichischen Gasteiner Heilstollen nutzen Morbus Bechterew Patienten das natürliche Heilklima im Rahmen einer Kur. Das besondere Klima aus Radon, Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit der alpinen Höhenlage nutzen Patienten im inneren des Radhausberges. Mit dem Stollenzug gelangen Patienten auf die verschiedenen Therapiestationen. Die zwei- bis dreiwöchige Kur mit mehreren Einfahrten wirkt sich positiv auf Schmerzen, Entzündungen und damit auf Schübe des Morbus Bechterew aus.
alternative Behandlung der Fibromyalgie im Heilstollen

Die Wirkfaktoren Radon, Wärme und Hohe Luftfeuchtigkeit im Heilstollen tut vielen Patienten gut

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