Gasteiner Heilstollen
Fibromyalgie-Patientin
Patientin berichtet von ihren Fibromyalgie Schmerzen
09.05.2019
Studien
Forschungslage der Radontherapie
03.06.2019
Zeige alle

Rheumatoide Arthritis – auch alternative Therapien helfen

rheumatoide Arthritis

Therapie bei rheumatoider Arthritis

Diagnose: Rheumatoide Arthritis

  • Krankheitsgruppe: Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Synonym: Entzündliches Gelenkrheuma, chronische Polyarthritis
  • Betroffene: Frauen dreimal häufiger als Männer betroffen, Erkrankungshäufigkeit steigt mit zunehmendem Alter (Krankheitsbeginn oft zwischen 50 und 70 Jahren), familiäre Häufung, Rauchen und Übergewicht sind Risikofaktoren
  • Häufigkeit: Etwa 1 % der Bevölkerung, 800.000 Betroffene
  • Heilungschancen: Gering
  • Lebenserwartung: Wie gesunde Menschen
  • Medikamentöse Therapie bei rheumatoider Arthritis: Krankheitsmodifizierende Medikamente wie Disease-Modifying-Anti-Rheumatic-Drugs (DMARDs)
    Medikamente zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen wie nicht steroidale Antirheumatika (NSAR), Paracetamol und Kortison (Glukokortikoide)
  • Alternative Therapie bei rheumatoider Arthritis: Radontherapie (Heilstollen-Therapie), gesamtes Spektrum der Naturheilkunde
Schmerzen

Die rheumatoide Arthritis tritt oft symmetrisch auf, also beispielsweise in beiden Knien oder Händen

Quälende Schmerzen in verschiedensten Gelenken, die sich nach Ruhephasen verstärken oder den Schlaf stören, sprechen für rheumatoide Arthritis – eine der folgenschwersten Gelenkerkrankungen. Meist schmerzen symmetrisch beide Hände, Schultern, Knie oder Füße. Schwellungen, Müdigkeit oder leichtes Fieber gelten als begleitende Symptome. Frauen leiden dreimal so häufig wie Männer an der chronischen Entzündung der Gelenke. Die Krankheit gilt als nicht heilbar, aber Therapien helfen, die rheumatoide Arthritis im Alltag erträglicher zu machen. Dabei muss es nicht zwangsläufig ein Medikamentencocktail sein. Auch alternative Therapien wie Radon-Kuren im Heilstollen helfen. Dies belegen auch wissenschaftliche Studien. Sie bestätigen nicht nur schmerzlindernde Wirkungen, sondern auch positive Auswirkungen auf das Entzündungs- und Immungeschehen, also auf die Ursachen der Arthritis.

Wie entsteht eigentlich rheumatoide Arthritis?

Typisch für den Verlauf der rheumatoiden Arthritis sind andauernde Entzündungen, die mit der Zeit zur Verformung und Versteifung der Gelenke führen. Zudem klagen Patienten oft über nachlassende Kraft und Schwierigkeiten, Bewegungen die Fingerfertigkeit erfordern auszuüben. Zusätzlich treten oft grippeähnliche Symptome, Müdigkeit und Erschöpfung auf. Viele Betroffene leiden aber nicht nur unter den Symptomen, sondern auch darunter, dass es keine Heilung gibt. Daher müssen sie oft eine Vielzahl an schmerzlindernden Medikamenten zu sich nehmen, die häufig schwere Nebenwirkungen verursachen.

Medikamente bei Arthritis

Medikamente können als Therapieform die rheumatoide Arthritis oft nur verwalten

Die auch als chronische Polyarthritis bekannte Erkrankung entsteht durch eine fehlgeleitete Immunabwehr bei der sich das Immunsystem gegen körpereigene Zellen richtet und Entzündungen auslöst. Oftmals verläuft die rheumatoide Arthritis in immer häufiger auftretenden Schüben. Auch moderne Medikamente wie die sogenannten Biologika, können die Krankheit bestenfalls in Schach halten. Sie haben aber auch potentiell starke Nebenwirkungen. Eine natürliche Schmerzlinderung können Patienten im Rahmen einer Kur mit Radon und Wärme erlangen.

So läuft die Kur bei rheumatoider Arthritis ab

Während einer zweiwöchigen Kur fahren Arthritis-Patienten acht Mal in den warmen Radonstollen ein und lassen das natürliche Heilklima etwa eine Stunde lang auf sich wirken. Das aus dem Gestein austretende Edelgas Radon vermindert einerseits die Aktivität von Entzündungszellen und andererseits die Produktion von Schmerzbotenstoffen. Viele Patienten berichten nach einer Kur über eine deutliche Schmerzlinderung, die bis zu 9 Monate anhält. Viele können oft ganz auf Medikamente verzichten. Gerade für Arthritis-Betroffene spielt die Senkung der Medikamenten-Dosis eine wesentliche Rolle. Die die Einnahme sogenannter nichtsteroidaler Antirheumatika verursacht häufig schwere Nebenwirkungen wie Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Nierenschädigungen oder Gefäßerkrankungen.

Weniger Arthritis Schmerzen

Eine Kur im Heilstollen verringert die Schmerzen

Weniger Schmerzen und weniger Nebenwirkungen bedeuten für Betroffene eine Verbesserung der Lebensqualität in zweifacher Hinsicht. Neueste Untersuchungen lassen sogar darauf schließen, dass die Radonwärmetherapie nicht nur eine rein symptomatische Schmerztherapie ist. Sie scheint über den Zytokin-Stoffwechsel auch eine Stabilisierung bei Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoider Arthritis anstoßen zu können. Viele Patienten berichten nach der Therapie zudem über eine deutliche Verbesserung der Gelenkbeschwerden hinsichtlich funktioneller Einschränkungen.

Studien belegen positive Wirkungen

Die Wirksamkeit der Radontherapie war bisher auch bei chronischer Polyarthritis anhand von doppelblind placebokontrollierter Studien mit Radonbädern erbracht. Eine Beobachtungsstudie des Gasteiner Heilstollens in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Gastein der Paracelsus Medizinische Privatuniversität aus dem Jahr 2015 untermauert die positiven Erfahrungen und wissenschaftlichen Daten zur Radonkur bei rheumatoider Arthritis deutlich.

Studien

Studien belegen die Wirksamkeit der Therapie bei rheumatoider Arthritis

Insgesamt wurden 63 Patienten mit rheumatoider Arthritis untersucht und dabei Änderungen von Schmerz und Morgensteifigkeit sowie von Schmerzmittel- und Cortisonverbrauch analysiert. Zusätzlich war eine Evaluierung des globalen Kurerfolges möglich. Die Erhebungen erfolgten auf Basis von Fragebogenanalysen, welche zu Kurbeginn, Kurende sowie 4 und 12 Monate nach Kurende durchgeführt wurden. 4 Monate nach Kurende berichteten 92,5% und 12 Monate nach Abschluss der Kur 88,7% über einen insgesamt positiven Kurerfolg. Während vor Kurbeginn 56% der Patienten Schmerzmedikamente einnehmen mussten, war dies nach Kurende nur mehr bei 40%, sowie auch 4 Monate nach Kurende nur bei 42% der Fall. Nach 12 Monaten war beim Schmerzmittelkonsum keine Änderung zum Ausgangswert mehr feststellbar. Bezüglich Schmerzintensität konnte sowohl unmittelbar nach der Kur, als auch 4 Monate und 12 Monate nach Kurende eine signifikante Reduktion festgestellt werden. Die Morgensteifigkeit war 4 Monate nach Kurende signifikant geringer im Vergleich zum Ausgangswert.

Insgesamt wurde damit der positive und anhaltende Effekt der Radonwärmetherapie bei rheumatoider Arthritis bestätigt. Die Wirksamkeit der Kur im Gasteiner Thermalstollen beruht nachgewiesenermaßen unter anderem auf einer Aktivierung bestimmter Proteine, was entzündungsbremsend und heilungsfördernd bei rheumatoider Arthritis wirkt.

2 Comments

  1. Erich Liebminger sagt:

    Der Heilstollen ist für mich ein wahres Elexir das mir 6 -7 Monate das Leben erleichtert und weniger Medikamente benötige. Schade das es nicht alle Bechterew Patienten diesen Stollen kennen und nützen können. Danke an das ganze Team.
    Schöne Grüße aus Kärnten Erich Liebminger

    • Gasteiner Heilstollen sagt:

      Lieber Her Liebminger,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir freuen uns sehr über Ihren tollen Kurerfolg und darauf, Sie bald wieder einmal im Stollen begrüßen zu dürfen.

      Bis dahin senden wir viele herzliche Grüße
      Ihr Heilstollen-Team

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.