Gasteiner Heilstollen
Gasteiner Heilstollen
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Der Frühling steht vor der Tür und vielen Menschen mit allergischem Asthma graut vor den blühenden Gräsern. Bei Asthmatikern verstärken sich im Frühling oft die Anfälle mit Atemnot. Neben Medikamenten, die im akuten Anfall Beschwerden lindern, können Betroffene mit einer Kur Beschwerden auch langfristig lindern.

Ein schlimmer Husten geht durch den Körper, das Atmen fällt schwer und die Luft wird knapp – so fühlt sich ein Asthmaanfall an. Etwa zehn Prozent der Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen leiden regelmäßig unter der Atemnot, die sich oft lebensbedrohlich anfühlt. Bei allergischem Asthma handelt es sich um eine komplexe Erkrankung, bei der zahlreiche genetische und umweltbedingte Faktoren zusammenwirken. Eine seit über 100 Jahren bekannte Sonderform der Klimatherapie ist die Stollen- oder Höhlentherapie in Naturhöhlen oder einstigen Bergwerken wie dem Gasteiner Heilstollen. Wie im Hochgebirge und am Meer fliegen hier weniger Pollen. Unter Tage herrscht sogar eine nahezu staub- und pollenfreie Atmosphäre. Eine Kur lindert einerseits Beschwerden sofort, andererseits sind im Gasteiner Heilstollen auch langfristige Effekte auf das Immunsystem bei allergischem Asthma möglich.

Die alpine Höhenlage des Gasteinertals hat einen zusätzlichen Effekt bei allergischem Asthma


Im Stollen werden akute Symptome sofort gelindert

Medikamentöse Behandlungen bei allergischem Asthma lindern zwar meist die lästigen Beschwerden sofort, machen aber oft müde oder bringen andere unerwünschte Nebenwirkungen mit sich. Konsequentes Meiden des Allergens ist nicht immer möglich. Wer die Beschwerden seines allergischen Asthmas auf natürliche Weise lindern will, sollte über eine Klimatherapie nachdenken. In Stollen oder Naturhöhlen führt die typische, besonders reine Atemluft meist sofort zu einer Erholung der Atemwege. Hier wirken natürliche Gerölle, Felswände und haarfeine Gebirgsrisse unter der Erde als große natürliche Filter und befeuchten die Luft. Neben Pollen, Haaren, Fasern und anderen allergieauslösenden Substanzen fehlen außerdem krankmachende Pilze und Sporen.

Gasteiner Heilstollen: staub- und allergenfrei

Diese stabile Luftreinheit mit fast völliger Schwebstaub- und Allergenfreiheit und die erhöhte Luftfeuchtigkeit wirken antiallergisch, entzündungshemmend, schleim- und krampflösend. Das im Gasteiner Heilstollen vorherrschende natürliche Klima wird durch einen weiteren Effekt für Menschen mit allergischem Asthma interessant: Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 37,5 Grad führen zum sogenannten Hyperthermie-Effekt, der im Körper eine Art gewünschtes therapeutisches Fieber auslöst. Diesem sprechen Experten die für Betroffene so wichtige, krampflösende Wirkung zu. Die besonders hohe Luftfeuchtigkeit beruhigt darüber hinaus die Bronchialschleimhaut. Im Gasteiner Heilstollen gesellt sich ein natürlicher Radongehalt zum Heilklima hinzu, der langfristig positive Effekte bei allergischem Asthma hat.


Natürliche Wirkungen gegen allergisches Asthma weit über die Kur hinaus

Bei der Kur im Gasteiner Heilstollen profitieren Patienten auch von langfristigen Wirkungen auf das Immunsystem. Die leichte Hyperthermie wirkt unter anderem immunstabilisierend. Heute gehen Experten zudem davon aus, dass durch Radon eine Veränderung des körpereigenen Immunsystems stattfindet. Das Naturheilmittel wird während des Aufenthaltes im Stollen über Haut und Lunge aufgenommen. In einer Studie wurden die Wirkungen der natürlichen Therapie untersucht. So konnte ein temporärer Anstieg von regulatorischen Immunzellen sowie eine langanhaltende Reduktion eines Aktivierungsmarkers beobachtet werden. Beides sind wichtige Faktoren, die bei allergischem Asthma positive Auswirkungen auf die Beschwerden haben können. Über die vollständigen zugrundeliegenden Mechanismen der immunmodulierenden Wirkung der Therapie ist sich die Wissenschaft aber noch nicht im Klaren.

Im Gasteiner Heilstollen können Gäste Zusatztherapien in Anspruch nehmen

Viele Patienten berichten nach einer etwa dreiwöchigen Kur über eine nachhaltige Besserung der Symptomatik sowie deutlich geringerem Kortison-Bedarf. Asthmaanfälle und Infekte treten wesentlich seltener auf. Die Wirkung der Heilstollentherapie auf Asthma ist zudem wissenschaftlich belegt. Nach dem Aufenthalt im Heilstollen verbessern sich die Lungenfunktionswerte messbar. Daher empfiehlt sich die Kur im Gasteiner Heilstollen besonders für Asthmatiker. Wer während eines Kuraufenthaltes noch mehr für seine Gesundheit tun möchte, kann nach der Heilstollentherapie noch Atemgymnastik sowie Bindegewebsmassagen als ergänzende Therapien in Anspruch nehmen.


Informationen zur Kur

Die Kur im Gasteiner Heilstollen lindert Beschwerden bei vielen Krankheiten nebenwirkungsfrei für viele Monate. Die Therapie machen Patienten meist im Rahmen einer Kur, bei der sie mehrfach mit einem Stollenzug ins Berginnere fahren, in dem das Heilklima natürlich vorkommt.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten:

5 Comments

  1. Gerti Fritzenwallner sagt:

    Copd und astma

  2. Gerti Fritzenwallner sagt:

    Ist das für mich geeignet

  3. M. sagt:

    Ist eine derartige Kur oder ein Besuch des Stollens auch für Kinder möglich? Mein Sohn ist 4 Jahre alt und leidet an allergischem Asthma.

    • Gasteiner Heilstollen sagt:

      Ab 7 Jahren sind Einfahrten möglich. Wir würden dann vorab ein Gespräch mit einem Heilstollen-Arzt empfehlen um mit ihm zu besprechen, ob er die Therapie für Ihren Sohn befürwortet. Wichtig ist auch, dass die Kinder das Ruhegebot im Stollen (ca. 1 Stunde) einhalten können. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Sohn in der Zwischenzeit alles Gute!!! Mit den besten Grüßen vom Stollen-Team

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