Gasteiner Heilstollen
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Chronische Schmerzen: Ältere Patienten sollten Schmerzmittel reduzieren

Schmerzmittel lassen sich natürlich reduzieren

Experten gehen davon aus, dass bis zu 86 Prozent der über 65-Jährigen an chronischen Schmerzen leiden. Die häufigste Ursache für chronische Schmerzen bei älteren Patienten sind sogenannte muskuloskelettale Erkrankungen (MSKE), also entzündliche und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparats. Eine richtige Schmerztherapie ist das Wichtigste für die Patienten wobei es nicht zwangsläufig Schmerzmittel sein müssen. Gerade bei älteren Patienten birgt die Einnahme das Risiko schwerer Nebenwirkungen.

In der klassischen Schmerztherapie sind die nicht-steroidalen Antirheumatika, kurz NSAR, besonders beliebt. Dazu gehören Wirkstoffe wie Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen oder Acetylsalicylsäure. Sie wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Ältere Patienten mit chronischen Schmerzen müssen meist täglich zur Tablette greifen. Nicht selten kommen so viele hunderte Tabletten im Jahr zusammen. Dabei nehmen chronische Schmerzen mit dem Alter zu. Das Problem: Gerade bei älteren Menschen können Schmerzmittel gefährliche Nebenwirkungen haben.

Eine nebenwirkungsfreie Alternative zu den Schmerzmitteln sind Kuren in warmen Radonstollen wie dem Gasteiner Heilstollen. Sie helfen auf natürliche Weise, Schmerzen zu reduzieren und damit den Schmerzmittelbedarf zu senken. Manche Patienten benötigen nach einer Kur für mehrere Monate überhaupt keine Medikamente mehr. Eine Kur ist daher eine ernsthafte Option, um schmerzfrei und mit guter Lebensqualität ein selbst bestimmtes Leben im Alter zu führen.

Natürliche Alternative zur Einnahme von Schmerzmitteln: Eine Kur im Radonthermalstollen


Chronische Schmerzen – im Alter keine Seltenheit

Von chronischen Schmerzen wird dann gesprochen, wenn Schmerzen mindestens drei bis sechs Monate bestehen. Oft führen diese zu einem Mobilitätsverlust und zur Funktionseinschränkung, wirken sich aber auch auf die Befindlichkeit und Stimmung der Patienten aus. In der Folge haben chronische Schmerzen so das Potenzial, auch das Sozialleben negativ zu beeinflussen. Ein Problem ist, dass die Schmerzen älterer Patienten oft nicht ausreichend erkannt und dementsprechend nicht immer gut behandelt werden.

Dabei gibt es einige Irrtümer, die dazu führen, dass chronische Schmerzen im Alter nicht erkannt oder behandelt werden:

  • Die Betroffenen aber auch das soziale Umfeld glauben, dass Schmerzen im Alter normal sind.
  • Manche Patienten sprechen aus Angst vor einer schweren Krankheit ihre Schmerzen nicht an.
  • Manchmal erschweren geistige Erkrankungen das Benennen der Schmerzen.
  • Es besteht bei vielen der Irrglaube, dass die Schmerzempfindlichkeit im Alter abnimmt. Die Schmerzempfindsamkeit bleibt aber gleich.

Gerade für ältere Patienten ist es sehr wichtig, dass eine richtige Schmerztherapie erfolgt, denn nur so können sie lange selbstständig im Alltag sein, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Ein weiterer Aspekt ist: Bleiben chronische Schmerzen unterbehandelt, verselbstständigt sich der Schmerz und kann zu einer eigenständigen Schmerzkrankheit werden.


Nebenwirkungen der Schmerzmittel: mehr als Magenschmerzen

Den chronischen Schmerzen liegen oft chronischen Erkrankungen zugrunde. Bei vielen gibt es keine Therapie, die heilen kann. Ärzten verordnen dann neben an die Krankheit angepassten Medikamenten auch oft Schmerzmittel, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Patienten mit chronischen Schmerzen sind dann aber oft ein Leben lang an Schmerzmittel gebunden. Vor allem bei Beschwerden am Bewegungsapparat kommen dann sogenannte NSAR zu Einsatz.

Beschwerden am Bewegungsapparat führen im Alter oft zu chronischen Schmerzen

Vielen Patienten ist bewusst, dass die langfriste Einnahme Magenbeschwerden verursacht. Unterschätzt werden aber oft die Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und die Nieren. Vor allem bei älteren Patienten, die zusätzlich andere Medikamente nehmen, besteht zudem die Gefahr, dass sich negative Auswirkungen auf Organe potenzieren. Dazu gehören beispielsweise Diuretika oder bestimmte Antibiotika. Wie die Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR haben sie nierenschädigendes Potenzial, dass bis zum Nierenversagen führen kann. Als zweithäufigste NSAR-Nebenwirkung werden Blutungen im Magen beschrieben, die vor allem in Kombination mit der Einnahme von Gerinnungshemmern bei älteren Menschen besonders gefährlich sind. Laut der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sollten Patienten mit Herzschwäche, koronarer Herzkrankheit, arterieller Verschlusskrankheit oder anderen Gefäßerkrankungen, Raucher sowie Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhten Cholesterinwerten NSAR nur mit Vorsicht einnehmen.

Andere Schmerzmittel wie Paracetamol, Metamizol oder sogenannte zentral wirksame Schmerzmittel haben zwar nicht die bei den NSAR angeführten Nebenwirkungen, sind jedoch ebenso mit etlichen Nachteilen verbunden. Bei älteren Patienten müssen die Schmerzmittel daher sorgfältig mit den bereits verordneten Medikamenten abgestimmt werden. Es gilt immer Nutzen und Risiko abzuwägen.


Kur kann Alternative zu Schmerzmitteln sein

Eine natürliche Schmerzlinderung ohne Nebenwirkungen finden Betroffene in ganzheitlichen Kurangeboten, beispielsweise im Rahmen einer Radon-Kur im Gasteiner Heilstollen. Der große Vorteil für die Patienten: Es ist eine nebenwirkungsfreie Alternative, die in vielen Fällen zu einer natürlichen Schmerzlinderung führt. Somit lassen sich Schmerzmittel reduzieren, manchmal auch komplett absetzen und die Risiken der Nebenwirkungen verringern.

Therapie bei chronischen Schmerzen

Der Zug bringt die Patienten auf die Therapiestationen des Gasteiner Heilstollens

Während einer zweiwöchigen Kur fahren Patienten acht Mal in einen Radonstollen ein. Das geruch- und farblose Edelgas tritt dort aus dem Gestein aus und kommt aufgrund seiner nachgewiesenen therapeutischen Wirksamkeit bei verschiedenen Krankheitsbildern schon seit mehr als 100 Jahren zum Einsatz. Es reduziert die Aktivität von Schmerzbotenstoffen und regt die körpereigene Zellreparatur an. Patienten haben in der Folge weniger Schmerzen. In warmen Heilstollen wirkt zusätzlich ein tropisches Klima, das während des einstündigen Aufenthaltes im Körper ein therapeutisches Fieber verursacht und schmerzende Muskeln lockert. Bei vielen Krankheitsbildern hat die Kur eine wesentlich günstigere Nutzen-Risiko-Konstellation als Schmerzmittel vom Typ NSAR. Nach einer Radontherapie hält die Schmerzlinderung bis hin zur kompletten Beschwerdefreiheit bis zu neun Monate an. Krankenkassen übernehmen oft die Therapiekosten.


Informationen zur Kur

Die Kur im Gasteiner Heilstollen lindert Beschwerden bei vielen Krankheiten nebenwirkungsfrei für viele Monate. Die Therapie machen Patienten meist im Rahmen einer Kur, bei der sie mehrfach mit einem Stollenzug ins Berginnere fahren.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten:

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