Gasteiner Heilstollen
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Chronische Schmerzen: Heilstollen ist Alternative zur Behandlung mit Medikamenten

chronische Schmerzen

Sie schlagen aufs Gemüt, machen jede Bewegung zur Last und verwandeln selbst Optimisten irgendwann in mürrische Menschen – chronische Schmerzen. Sie betreffen etwa jeden fünften Europäer. Viele von ihnen plagen Schmerzzustände sogar so stark, dass sie ihren Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben können. Doch damit nicht genug: Verschriebene Medikamente machen zwar vorübergehend Qualen erträglicher, bei langfristiger Einnahme verschlimmern sie das Leiden durch auftretende Nebenwirkungen aber zusätzlich. Mit der sogenannten Radonwärmetherapie im Gasteiner Heilstollen steht jedoch eine natürliche Alternative zur schulmedizinischen Medikation bereit, die manchmal sogar eine Behandlung mit Schmerzmitteln überflüssig macht.

Chronische Schmerzen – Begleiterscheinung vieler Erkrankungen

Schmerzen behandelnDer chronische Schmerz hat zwei Gesichter: Einerseits verursachen viele Erkrankungen langanhaltende oder wiederkehrende Schmerzen. Allen voran Rückenschmerzen und rheumatische Schmerzen. Andererseits kann sich der Schmerz mit der Zeit verselbstständigen. Er ist also auch dann noch da, wenn die körperliche Ursache wie zum Beispiel ein verspannter Muskel wegfällt. Deshalb stufen Experten chronische Schmerzen heute auch als eigenständiges Krankheitsbild ein. Wissenschaftlich leidet man dann unter chronischen Schmerzen, wenn diese drei (manchmal auch sechs) Monate anhalten. Sonst spricht man von akuten Schmerzen.

Wichtig ist, Schmerzen immer zu behandeln – auch akute, um einen Übergang in die chronische Form zu verhindern. Bleibt die Behandlung aus, können starke Schmerzreize sozusagen Spuren im Nervensystem hinterlassen. Nervenzellen lernen nämlich schnell und entwickeln Verschaltungen in der Schmerzverarbeitung. Dieses sogenannte Schmerzgedächtnis zeigt sich auch oft, wenn verschriebene Medikamente zwar kurzfristig helfen, auf Dauer aber nicht mehr.

Auch wenn der Schmerz schon länger besteht, sind therapeutische Maßnahmen wichtig, da sie auf die Schmerzverarbeitung im Gehirn wirken. Doch es müssen nicht immer Opiate oder andere Schmerzmittel sein. Auch natürliche Therapien wie Kuren im Radonthermalstollen haben schmerzlindernde Effekte – auch bei chronischen Schmerzzuständen.

Kur im Radonthermalstollen

Im Gasteiner Heilstollen wird das natürliche Klima bereits seit 1952 genutzt. Durchgeführt wird die alternative Behandlung meist in Form einer mehrwöchigen Kur im Radonthermalstollen mit etwa 10 Einfahrten á 60 Minuten auf verschiedenen Therapiestationen. Das im Berg vorherrschende Klima setzt sich aus einer natürlichen Radonkonzentration in der Luft, Temperaturen zwischen 37 und 41,5°C sowie einer Luftfeuchtigkeit zwischen 70 bis nahezu 100% zusammen.

Radon regt im Körper Zellreparaturmechanismen an und hemmt schmerzleitende Botenstoffe, während es gleichzeitig entzündungshemmende Botenstoffe aktiviert. Dies trägt zur anhaltenden Linderung von komplexen Schmerzzuständen und vielen anderen Beschwerden bei. Die Temperaturen im Heilstollen von über 37,5 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit von über 70 Prozent führen außerdem zum sogenannten Hyperthermie-Effekt. Unter diesen Bedingungen steigt die Körperkerntemperatur, die Durchblutung wird angeregt und Muskeln entspannen sich. Langjährige Erfahrungen zeigen, dass dies allein schmerzende Muskeln entspannt und immunstabilisierend wirkt.

Alternative Behandlung

Oft zeigt die Heilstollentherapie auch dann Wirkung, wenn Medikamente nicht mehr helfen

Als vorwiegend symptomorientierte Behandlungsform kann die Radonwärmetherapie die Ursachen der Erkrankungen nur teilweise beheben. Wohl aber eben Schmerzen und andere Beschwerden. Für das Krankheitsbild Morbus Bechterew, eine chronische, entzündlich-rheumatische Erkrankung, die unerträgliche Schmerzen verursacht, liegen die Erfolgsquoten bei 80 bis 90 Prozent. Oft zeigt die Radonwärmetherapie auch dann Wirkung, wenn die klassische schulmedizinische Medikation an ihre Grenzen stößt und selbst starke Schmerzmittel nicht mehr helfen.

Studienlage bestätigt Wirksamkeit der alternativen Behandlung

Aussagen zu den positiven Effekten der Therapie basieren auf Erfahrungsberichten von etwa 10.000 Patienten, die jährlich in den Stollen einfahren. Zudem belegen zahlreiche Studien die schmerzlindernden, entzündungshemmenden und immunstabilisierenden Wirkungen. Positive Effekte sind:

  • StudienReduktion von Druckschmerzschwellen
  • Geringere Schmerzintensität
  • Verminderung der funktionellen Einschränkungen
  • Sinkender Medikamentenverbrauch

Die Wirkungen halten viele Monate an. Bei den Studien hervorzuheben ist die internationale multizentrische randomisierte Studie (IMuRa), welche die Klasse 1b der Konzepte der evidenzbasierten Medizin erfüllt. Sie belegt die positive Wirksamkeit von Radon-Behandlungsserien auf die Schmerzsituation bei chronischen Schmerzen und die reduzierte Einnahme von Schmerzmitteln während des Nachbeobachtungszeitraums von neun Monaten. Andere aktuelle Studien zielen vor allem darauf ab, neue Anwendungsmöglichkeiten der Heilstollen-Therapie und ihrer Wirkmechanismen zu ergründen.

Drei Säulen gegen chronische Schmerzen des Bewegungsapparates

Um chronische Schmerzen effektiv lindern zu können, sollte sich jede Behandlung auf die drei Säulen Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Bewegung stützen. Am Anfang jeder Behandlung sollte die Schmerzlinderung stehen. Dies verbessert nicht nur die Lebensqualität der Patienten, sondern macht krankengymnastische Maßnahmen, welche den Ursachen der chronischen Schmerzen entgegenwirken, oft überhaupt erst wieder möglich. Auch entzündungshemmende Maßnahmen sind wichtig, da chronische Entzündungen ebenfalls eine Ursache von Schmerzen sein können.

Säule 1: Schmerzlinderung

Wer an einer chronischen Schmerzerkrankung leidet, muss meist mehrmals täglich zu Medikamenten greifen. Zwar machen diese vorübergehend Qualen erträglicher, bei langfristiger Einnahme verschlimmern sie das Leiden durch auftretende Nebenwirkungen wie Depressionen, Magen-, Nierenproblemen oder Leberschädigungen zusätzlich. Andere rezeptpflichtige Schmerzmittel sind Opiate, die beispielsweise bei chronischen Schmerzen bei rheumatischen Leiden zum Einsatz kommen. Sie können Verstopfung, Übelkeit, Atmungsstörungen und viele weitere gesundheitliche Probleme verursachen. Besser sind alternative Behandlungsformen wie die Kur im Heilstollen, die nachweislich Schmerzen über viele Monate lindern kann.

Schmerzlinderung

Es müssen nicht immer Medikamente sein, um chronische Schmerzen zu lindern.

Säule 2: Entzündungshemmung

Auch gegen Entzündungen, die oftmals mit chronischen Erkrankungen einhergehen, hilft eine Kur im Gasteiner Heilstollen. So gibt es entzündungshemmende und immunstabilisierende Effekte bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, des Bewegungsapparates, der Atemwege und der Haut. Auch Medikamente helfen gegen Entzündungen. Allerdings bleibt das Problem der Nebenwirkungen.

Gegen Entzündungen

Der Gasteiner Heilstollen dämmt auch Entzündungen ein

Säule 3: Bewegung beugt chronischen Schmerzen vor

Kuren wie die Heilstollentherapie werden heute meist im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzepts angeboten. Wer mit einer chronischen Erkrankung wieder fit werden will, braucht neben solchen klassischen Kurort-Therapien auch ärztliche Kontrolle, gut ausgebildete Physiotherapeuten und gezielte Programme. So kann in verschiedenen Therapiesitzungen die Beweglichkeit gefördert und die Muskelkraft sowie das Gleichgewichtsvermögen verbessert werden. Bewegungseinschränkungen und Fehlhaltungen werden dadurch verhindert oder korrigiert und sekundäre Folgeerscheinungen reduziert. Behandlungen nach dem aktuellen Stand der Rehabilitationsmedizin helfen bei einer Heilstollen-Kur nachhaltig Schmerzen zu lindern, den Medikamentenverbrauch zu senken und führen zu einer Funktionsverbesserung.

Bewegungstherapie

Wenn Schmerzen und Entzündungen gelindert sind, helfen Bewegungstherapien

 

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