Gasteiner Heilstollen
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Mit Sinéad O’Connor, Cher, Lady Gaga und Morgan Freeman haben sich in der Vergangenheit einige Prominente mit Fibromyalgie zur Erkrankung öffentlich bekannt. Experten gehen davon aus, dass etwa 2 Prozent der Bevölkerung unter der rätselhaften Erkrankung leiden. Das zeigt, dass Fibromyalgie recht weit verbreitet ist. Wir wollen im Artikel die Frage klären, ob eine Heilung möglich ist.

Fibromyalgie zeigt sich durch ständige, wechselnde Schmerzen in Muskeln, Sehnen, Gelenken, Armen oder Beinen sowie der Wirbelsäule. Für Betroffene zusätzlich belastend ist, dass sich die Krankheit nicht durch Labor- oder Röntgenuntersuchungen nachweisen lässt. Daher dauert es oft Jahre, bis diese diagnostiziert wird. Von einigen Ärzten wird sie auch als „Einbildung“ abgetan. Wird – meist nach langer Odyssee – die Diagnose Fibromyalgie schließlich gestellt, ist der erste Schritt zur Krankheitsbewältigung getan. Betroffene haben so die Möglichkeit, sich auf die Suche nach der für sie richtigen Therapie zu begeben. Heilbar ist die Erkrankung allerdings nicht. Jedoch gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Auswirkungen der Fibromyalgie positiv zu beeinflussen. So lassen sich Schmerzen reduzieren und die allgemeine Lebensqualität steigern.

Die Verbesserung der Lebensqualität steht bei Fibromyalgie im Fokus

Keine Heilung, aber Verbesserungen möglich

Betroffene sollten wissen, dass es sich bei Fibromyalgie um eine chronische Krankheit handelt. Sie wird also zum lebenslangen Begleiter. Dies zu akzeptieren, kann ein erster Schritt bei der Krankheitsbewältigung sein. Was genau hinter der Erkrankung steckt, ist bisher unklar. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass bei Fibromyalgie-Patienten die Schmerzverarbeitung anders abläuft als bei Gesunden und dass Stress und innere als auch äußere Stressoren eine wichtige Rolle bei der Verschlechterung der Symptomatik spielen. Aussicht auf Heilung besteht derzeit nicht. Das erste Ziel ist es, Symptome zu lindern. Um dies zu erreichen, hat sich in der Vergangenheit eine multimodale Therapie, also ein Behandlungsprogramm mit verschiedenen Verfahren, bewährt.

Ein solches kann beispielsweise im Rahmen einer Kur durchgeführt werden. Patienten ist viel geholfen, wenn sie ein ganz individuelles, auf sie abgestimmtes Behandlungskonzept absolvieren, denn die Symptome äußern sich von Betroffenem zu Betroffenem oft völlig unterschiedlich. Während eines Kuraufenthaltes lernen Patienten zum Beispiel in speziellen Patientenschulungen, wie sie im Alltag mit der Krankheit umgehen können. Zudem lassen sich die Wirkungen verschiedener Therapien ausprobieren. Entspannungsübungen, Physiotherapie, Massagen oder Wärmebehandlungen erzielen oft gute Erfolge. Aber auch die richtige körperliche Aktivität kann erlernt werden. Von Ausdauertraining wie Walking, Schwimmen, Fahrradfahren sowie Tai-Chi, Yoga und Qigong profitieren die meisten Betroffenen.

Allgemeingültige Aussagen was bei Fibromyalgie hilft oder wie die Krankheit verlaufen wird, sind jedoch nicht möglich. Jeder Fibromyalgie-Betroffene ist anders und der Verlauf ist unterschiedlich.

Je nach Patient kommen verschiedene Therapien im Gasteiner Heilstollen zum Einsatz

Schmerzen lindern

Die Linderung von Schmerzen als wichtiges Symptom spielt bei der Behandlung der Fibromyalgie eine außerordentliche Rolle. Allerdings ist es mit einer Schmerztablette oft nicht getan. Die Einnahme hilft Untersuchungen zu Folge nur bei 30 bis 40 Prozent der Patienten. Es erfordert daher einiges an Durchhaltevermögen von den Betroffenen, sich auf die Suche nach der richtigen Schmerztherapie zu machen. Neben schulmedizinischen Maßnahmen können auch alternative Therapien eine erstaunliche Wirkung erzielen. Wer ohnehin für sich einen Kuraufenthalt in Betracht zieht, kann einen speziellen Kurort wählen, wo Experten für die Erkrankung vor Ort sind.

Am Kurort gibt es darüber hinaus meist ortsgebundene, natürliche Heilmittel. In Bad Gastein beispielsweise befindet sich der Radonthermalstollen. Hier fahren Patienten mehrmals mit dem Zug in den Stollen ein und verbringen etwa eine Stunde auf den Therapiestationen, wo die Wirkfaktoren Radon, Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit ihren therapeutischen Nutzen entfalten. Gerade von Patienten mit Fibromyalgie-Symptomen wird dies als ausgesprochen muskelentspannend und schmerzlindernd beschrieben. Studien zufolge erzielt diese Radonwärmetherapie bei 71 Prozent der Fibromyalgie-Patienten eine deutliche Schmerzlinderung, die über viele Monate anhält. Erfahrungen zeigen, dass die Radonwärmetherapie sich darüber hinaus sehr positiv auf Medikamentenbedarf und mitunter auch auf das Erschöpfungsgefühl auswirkt. Viele Betroffene brauchen nach einer zweiwöchigen Kur sogar überhaupt keine Tabletten mehr und fühlen sich merklich fitter. Darüber hinaus ist der ärztliche Leiter des Gasteiner Heilstollens Dr. Martin Offenbächer ein anerkannter Fibromyalgie-Experte.

Gut zu wissen: Kuren mit Radonbehandlungsserien sind von Krankenkassen anerkannt, der Umfang der Kostenübernahme bedarf einer Bewilligung der Krankenkasse.

Eine Therapie im Heilstollen bringt zwar keine Heilung, aber oftmals eine starke Schmerzlinderung

Nützliche Infos

5 Tipps zur Selbsthilfe bei Fibromyalgie

Fibromyalgie ist eine Erkrankung mit vielen Facetten. Schmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung sind die Hauptsymptome. In weiteren Rollen: Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, steife Gelenke, Schwindel, Verdauungsprobleme und psychische Probleme. Jeder Patient hat letztendlich eine individuelle Ausprägung der chronischen Krankheit. weiterlesen

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Informationen zur Kur

Die Kur im Gasteiner Heilstollen lindert Beschwerden bei vielen Krankheiten nebenwirkungsfrei für viele Monate. Die Therapie machen Patienten meist im Rahmen einer Kur, bei der sie mehrfach mit einem Stollenzug ins Berginnere fahren, in dem das Heilklima natürlich vorkommt.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten: 

 

 

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