Gasteiner Heilstollen
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Heilstollen-Saison 2021 – FAQ für stationäre Kuren (Österreich)
19.05.2021

Fibromyalgie: Wenn Tabletten nicht helfen

Therapie ohne Tabletten

Wie Iris* (51) Fibromyalgie und Tablettensucht besiegte

Mehr als 15 Jahre ertrug Iris unerträgliche Schmerzen am ganzen Körper. Tabletten halfen nicht. Erst regelmäßige Kuren im Radonwärmestollen machten sie wieder aktiv und lebensfroh.

„Angefangen hat es mit Schmerzen in Armen und Beinen, die sich schleichend weiter ausbreiteten“, erinnert sich Iris. Irgendwann konnte die 51-jährige aus Hessen gar nicht mehr definieren, wo die Qualen herkommen und fand auch nachts keine Ruhe. Zeitweise konnten ihre Finger nichts mehr halten, keinen Teller mehr tragen und ließen sich die Hände nicht mehr schließen. Dauerhafter Schlafentzug und ständige Erschöpfung setzen ihr noch weiter zu. Immer häufiger verbrachte sie ganze Tage auf der Couch. „Schon ein paar Stunden Arbeit im Nagelstudio oder einfachste Aufgaben im Haushalt brachten mich an meine Grenzen, ich fühlte mich komplett handlungsunfähig.“

Tabletten zeigten keine Wirkung

Auf die Diagnose Fibromyalgie, eine chronische Schmerzerkrankung, folgte die Zeit der Tabletten. Der tägliche Cocktail aus Schmerzmitteln und Antidepressiva zur Muskelentspannung brachte jedoch keine Besserung. Ganz im Gegenteil. Die ehemals so aktive Mutter von zwei Kindern nahm 20 Kilo zu, wurde noch unbeweglicher und litt dauerhaft unter hämmernden Kopfschmerzen. Doch weder CT noch EEG gaben Aufschluss über die Ursache. „Ein Neurologe, den ich völlig verzweifelt aufsuchte, bescheinigte mir dann obendrein eine Tablettensucht und führte die Kopfschmerzen auf die hohe Pillendosis zurück“, berichtet Iris. Nach einem ambulanten Tabletten-Entzug weigerte sie sich deshalb, erneut Medikamente zu nehmen. Doch kein Arzt stellt ihr andere Hilfen in Aussicht.

Tabletten bei Fibromyalgie

Bei vielen Fibromyalgie-Patienten schlagen Mediakmente nicht an.

Radon und Wärme bringen die ersehnte Besserung

Als sie schließlich während eines erneuten heftigen Fibromyalgie-Schubs nicht mehr wusste, wie sie die nächsten Tage und Nächte überstehen soll, entschied sich die Hessin schließlich, eine Radonwärmetherapie im Gasteiner Heilstollen auszuprobieren. Trotz anfänglicher Skepsis aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen mit den medikamentösen Behandlungen spürte sie schon nach wenigen Anwendungen die erleichternde Wirkung des natürlichen Heilklimas. Die Erfolge der Therapie beruhen auf einer Kombination von leichter Überwärmung, hoher Luftfeuchtigkeit und Aufnahme von Radon über Haut und Lunge. In Kombination hemmen diese drei Wirkfaktoren die Aktivität von Schmerzbotenstoffen, entspannen die geplagten Muskeln und wirken sich positiv auf das für Fibromyalgie typische Erschöpfungsgefühl aus.

Seit zwei Jahren macht Iris deshalb regelmäßig eine Radonwärmetherapie im Gasteiner Heilstollen und genießt danach Monate ohne Schmerzen. Bis heute braucht sie keinerlei Tabletten mehr, kann nachts gut schlafen und nimmt wieder aktiv am Leben teil. „Ich fühle mich insgesamt viel fitter, kann meine Hände endlich wieder bewegen und sogar meinem Beruf nachgehen“, beschreibt sie den Behandlungserfolg. „Und meine Familie freut sich, dass ich mich nicht mehr Zuhause verkrieche.“

* Name von der Redaktion geändert.

Gegen Chronische Schmerzen

Effektive Schmerzlinderung im Gasteiner Heilstollen hilft, Schmerzmittel zu reduzieren


Welche Tabletten werden gegen Fibromyalgie verschrieben?

Obwohl der Schmerz bei Fibromyalgie das dominierende Symptom ist, haben gängige Schmerzmittel vom Typ NSAR (Ibuprofen, ASS usw.) kaum eine Wirkung. Grund dafür ist, dass Fibromyalgie nicht mit Entzündungen einher geht und diese Medikamente primär entzündungshemmend wirken. Sie sollten bei Fibromyalgie nicht verschrieben werden. Auch opiodhaltige Schmerzmittel und muskelentspannende Mittel (Muskelrelaxantien) werden zur Behandlung der Fibromyalgie-Symptome nicht empfohlen.

Erste Wahl bei Ärzten ist es zumeist, Antidepressiva in Tablettenform zu verschreiben. Werden sie in niedrigen Dosen verwendet, können sie auch zu einer Reduktion von Schmerzen, Müdigkeit und Schlafstörungen bei Betroffenen führen, die nicht depressiv sind. Dies hilft einigen Fibromyalgie-Patienten. Darüber hinaus verbessern sie auch die Schlafqualität. In einigen Fällen helfen auch Nervenschmerzmittel wie Pregabalin/Gabapentin, ein Epilepsie-Medikament.

Allen Medikamenten gemein ist, dass eine Wirkung von Patienten zu Patienten sehr verschieden sein kann. Etwa die Hälfte aller Fibromyalgie-Patienten finden in Tabletten nicht die erhoffte Schmerzlinderung. Sie sollten eine Therapie im Gasteiner Heilstollen ausprobieren, die als nebenwirkungsfrei gilt und bereits vielen Patienten geholfen hat. Fibromyalgie-Patienten gehören zur zweitgrößten Behandlungsgruppe im Heilstollen.


Erfahren Sie mehr über die Wirkung der Heilstollen-Therapie bei Fibromyalgie
>>> 10 Fragen zur alternativen Behandlung bei Fibromyalgie <<<


Alternative zu Tabletten

Funktionstraining ist eine wichtige Säule bei der Behandlung der Fibromyalgie

Selbsthilfe bei Fibromyalgie – ohne Tabletten

Es gibt einige Möglichkeiten die Krankheit Fibromyalgie ohne Tabletten zu bewältigen:

  1. Probieren Sie eine Heilstollen Kur aus.
  2. Nehmen Sie an Schulungen teil, bei denen Sie Ihr Wissen zur Krankheit erweitern, Techniken zur Schmerzbewältigung erlernen und Tipps zur Lebenseinstellung erhalten. Wer sich gut abgrenzen kann, weniger grübelt und positiv denkt, hat weniger Schmerzen.
  3. Lassen Sie sich Funktionstraining verschreiben, die bewegungstherapeutischen Übungen verbessern die Symptome.
  4. Vermeiden Sie vor allem zwischenmenschlichen Stress.
  5. Treiben Sie zum Stressausgleich Sport und erlernen Sie Meditationsübungen.
  6. Achten Sie auf ausreichend Schlaf und Ruhezeiten am Tag.

Weitere Informationen

Zu den Hauptindikationen des Gasteiner Heilstollens gehört Fibromyalgie. Die Kur im Gasteiner Heilstollen lindert Schmerzen nebenwirkungsfrei und für viele Monate. Die Therapie machen Patienten meist im Rahmen einer Kur, bei der sie mehrfach mit einem Stollenzug ins Berginnere fahren, in dem das Heilklima natürlich vorkommt.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten: 

 

2 Comments

  1. Gabriele Saumer sagt:

    Vielen Dank für die Informationen, diese sollten sie mit vielen Rufzeichen und in Großschrift an die „kranke“ Gesundheitskassa in OÖ schicken! Die haben mir heuer nach zweimaliger Stollen Ablehnung mitgeteilt, dass die Stollenfahren aus dem Behandlungskatalog für Fibromyalgie gestrichen wurde!!!!!
    Die Gründe konnte mir die Dame am Telefon nicht nennen (sie macht auch nur ihren Job), und zu den zuständigen Stellen kommt man nicht durch, man bekommt auch keinen Termin bei denen.
    Meine Hausärztin hat dezitiert in die Kuranforderung geschrieben mit Heilstollen und hat nur noch den Kopf geschüttelt als ich ihr das ganze geschildert habe von der Ablehnung.
    Ich bin jedesmal nach der Stollenkur mindestens ein halbes Jahr fast schmerzfrei gewesen und habe kaum Schmerzmittel genommen, es war jedes Mal nach der 4. oder 5. Einfahrt wie ein Gefühl als ob ich einen neuen Körper bekommen hätte, die Monate danach waren mit Aktivitäten und mit Lebensfreude eine Wohltat, vor Allem, ich hatte kaum Schmerzen!! Wieso anerkennen manche Krankenkasse diese Tatsache nicht an, dass die Stollenkur – OHNE NEBENWIRKUNGEN!! – mehr berwirkt im körper als Medikamente mit all den Nebenwirkungen?
    Bitte setzen SIE sich vielleicht bei diesen Institutionen dafür ein, dass sie FÜR die Kranken wieder solche Anwendungen genehmigen und nicht willkürlich Streichen!
    Danke für ihre Forschung und ihren Einsatz für uns Kranken und Leidenden

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