Gasteiner Heilstollen
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125.000 Morbus-Bechterew-Patient im Heilstollen
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Patienten mit Morbus Bechterew, eine rheumatische Erkrankung, die mehr als eine Million Menschen in Deutschland und Österreich betrifft, haben in der kälteren Jahreszeit oftmals mehr Beschwerden. Wenn es draußen kalt, nass und ungemütlich ist, melden sich vor allem die Schmerzen deutlich. Aber auch die Seele hat einen Einfluss. Wichtig für Betroffene ist Wärme und Bewegung. Zudem helfen Kuren in warmen Stollen.

Stoffwechsel arbeitet langsamer

Als Ursache für die vermehrten Schmerzen kommt ein verlangsamter Stoffwechsel aufgrund der Kälte in Frage. Kalte Temperaturen vermindern die Durchblutung, Muskeln verspannen und dumpfe Schmerzen entstehen. Aber auch die Seele spielt eine Rolle. An dunklen Tagen produziert der Körper vermehrt das Schlafhormon Melatonin und auch generell führt das kalte und nasse Wetter zu schlechterer Stimmung. In dieser Jahreszeit werden Schmerzen oft stärker wahrgenommen. Nicht zuletzt lädt das Wetter oft nicht zu Bewegung ein, was allerdings bei Morbus Bechterew ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist. Gegen die winterlichen Schmerzen bei Morbus Bechterew hilft vor allem, sich möglichst warmzuhalten. Noch wichtiger ist es, sich trotz Schmerz und Kälte zu bewegen. Werden Gelenke nicht gängig gehalten, reduziert sich die Gelenkflüssigkeit und Schmerzen verschlimmern sich.


Wärmende Tipps

Wer schon starke Schmerzen hat, kann versuchen, die betroffenen Gelenke – sofern sie nicht entzündet sind – zu wärmen und dabei zu massieren. Dabei gibt es drei Erklärungen, warum Wärme bei Morbus Bechterew hilft:

  • Entspannung der Muskulatur: Warme Kompressen oder Bäder können helfen, die Muskulatur zu entspannen, was bei Steifheit und Schmerzen, die mit Morbus Bechterew verbunden sind, unterstützend sein kann.
  • Verbesserung der Durchblutung: Wärme – und auch Massagen – kann die Durchblutung fördern, was wiederum dazu beitragen kann, Entzündungen zu reduzieren und die Gelenkbeweglichkeit zu verbessern.
  • Linderung von Schmerzen: Durch die Anwendung von Wärme kann der Schmerz bei Morbus Bechterew-Patienten gemindert werden, was die Lebensqualität verbessert.

Grundsätzlich aber gilt, dass jeder Morbus-Bechterew-Patient individuell ist und es Unterschiede gibt, da nicht alle Menschen mit Morbus Bechterew die gleiche Reaktion auf Wärme verspüren. Einige bevorzugen warme Bäder, während andere Wärmepackungen oder Heizkissen verwenden. Manchen Patienten helfen sogar Kälteanwendungen gut.

Wärmeanwendungen sind beispielsweise:

  • Wärmepackungen: Einige Menschen mit Morbus Bechterew verwenden Wärmepackungen, die auf die betroffenen Bereiche aufgelegt werden, um Schmerzen zu lindern und die Muskulatur zu entspannen.
  • Heizkissen: Elektrische Heizkissen können ebenfalls eingesetzt werden, um gezielt Wärme auf bestimmte Regionen anzuwenden.
  • Warme Bäder: Einige Patienten verwenden warme Bäder zu Hause als Teil ihres Selbstmanagements, um die Symptome von Morbus Bechterew zu lindern.
  • Wärmepflaster: Es gibt auch Wärmepflaster, die auf die Haut aufgebracht eine kontinuierliche Wärmeabgabe bieten.
  • Sauna: Saunen erzeugen trockene Wärme, die dazu beitragen kann, Muskeln zu entspannen und die Durchblutung zu verbessern. Dies lindert einige der Symptome von Morbus Bechterew, wie Steifheit und Schmerzen.

Warmer Radonstollen ein Segen für Betroffene

Nicht zuletzt kann auch eine Kur im warmen Radonstollen helfen. Die Kur im Gasteiner Heilstollen wird am besten rechtzeitig, ca. 6 Monate vor dem geplanten Aufenthalt, gemeinsam mit dem Facharzt beantragt und wird dann von der gesetzlichen Krankenkasse geprüft. Im Radonstollen herrschen Temperaturen von über 37,5 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit bis zu 100 Prozent. Da der Körper aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit nicht genügend schwitzen kann, führt das tropische Klima zum sogenannten Hyperthermie-Effekt – eine Art erwünschtes therapeutisches Fieber. Unter diesen Bedingungen entspannen sich schmerzende Muskeln besonders gut.

Wohltuend: Wärme und Radon im Gasteiner Heilstollen

Auch Radon, das in geringen Mengen während der Stollentherapie aus dem Berggestein austritt, hilft besonders bei Morbus Bechterew Patienten, da es die körpereigene Zellreparatur anregt und die Aktivität von Schmerzbotenstoffen reduziert. Die Schmerzlinderung bis hin zur kompletten Beschwerdefreiheit hält bis zu neun Monate an und ist wissenschaftlich belegt.

Der Gasteiner Heilstollen ist auf Morbus Bechterew spezialisiert. Auf dieser Seite erhalten Sie umfangreiche Informationen dazu: Morbus Bechterew: Spondylitis ankylosans im Detail


Informationen zur Kur

Die Kur im Gasteiner Heilstollen lindert Beschwerden bei vielen Krankheiten nebenwirkungsfrei für viele Monate. Die Therapie machen Patienten meist im Rahmen einer Kur, bei der sie mehrfach mit einem Stollenzug ins Berginnere fahren.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten:

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