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Diagnose des Morbus Bechterew nicht immer einfach

Morbus Bechterew ist eine rheumatische Erkrankung der Wirbelsäule, die oft starke Schmerzen verursacht. Meist ist der Weg bis zur Diagnose ein langer, denn Rückenschmerzen sind häufig die ersten Symptome, die oft als unspezifisch abgetan werden. Meist dauert es fünf bis zehn Jahre, bis Patienten die richtige Diagnose erhalten. Was Patienten wissen müssen.

Krankengeschichte ist ein wichtiger Schlüssel

Das Anamnese-Gespräch beim Arzt ist der erste Schritt, um die richtige Diagnose zu erhalten. Patienten können selbst dazu beitragen, dass der Arzt ein möglichst umfassendes Bild erhält. Wer sich auf das Gespräch gut vorbereitet, Vorerkrankungen und alle Symptome notiert, kann gut vorbereitet zum Termin gehen. Wichtig sind übrigens auch Beschwerden, die nicht auf den ersten Blick mit der Erkrankung zusammenhängen: gerötete Augen, Magen-Darm-Beschwerden oder auch Lichtempfindlichkeit sollten Patienten beachten. Der Arzt selbst erkundigt sich nach Beschwerden und Vorerkrankungen und untersucht die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Auch eine Messung der Krümmung des Rückens und ein Test, ob Schmerzen bei bestimmten Bewegungen auftreten, gehört zu den ersten Untersuchungen.

MRT und Röntgen liefern wichtige Hinweise zur Diagnose

Besteht der Verdacht auf einen Morbus Bechterew, wird der Arzt weitere diagnostische Möglichkeiten ergreifen. Die typischen Veränderungen der Wirbelsäule und der Kreuzdarmbeingelenke kommen durch die Magnetresonanztomografie (MRT) am besten zur Darstellung. Sie macht selbst frühe Krankheitszeichen sichtbar. Bestehen die Beschwerden schon länger, liefern auch Röntgenaufnahmen wichtige Hinweise für die Diagnose Morbus Bechterew. Im Röntgenbild sehen Ärzte dann im Extremfall eine sogenannte Bambusstab-Wirbelsäule.

Laboruntersuchungen geben keinen eindeutigen Hinweis

Nicht immer zeigt sich nach einem MRT oder einer Röntgenaufnahme ein klares Bild für die Diagnose. Laborwerte können weitere Puzzleteile liefern. Allerdings gilt: Ein einzelner Laborwert liefert noch lange keinen eindeutigen Nachweis von Morbus Bechterew. Vielmehr liefern sie Hinweise für die Diagnose. Zu den Werten, die gemessen werden, zählen:

  • C-reaktives Protein (CRP)
  • Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG)
  • HLA-B27

Ein positiver Nachweis auf den Erbfaktor HLA-B27 ist dabei in Verbindung mit weiteren Symptomen ein wichtiger Hinweis auf Morbus Bechterew. Wichtig: Nicht alle Menschen mit Morbus Bechterew haben ein HLA-B27-positives Ergebnis und umgekehrt! Allerdings ist ein positiver Nachweis ein sehr starkes Signal auf Morbus Bechterew, denn 90 Prozent aller Betroffenen mit Morbus Bechterew haben diese genetische Variante.

Diagnose Morbus Bechterew

BASDAI gibt Auskunft über entzündliche Schübe

Führen alle diagnostischen Maßnahmen zu dem Ergebnis, dass ein Morbus Bechterew vorliegt, ist es für den Arzt wichtig, über das Ausmaß der Krankheitsaktivität Bescheid zu wissen. Morbus Bechterew ist eine Erkrankung, die in Schüben verläuft. Die Art der empfohlenen Therapie bei Morbus Bechterew hängt davon ab, ob sich der Patient in einem akuten Schub befindet oder nicht. Um dies herauszufinden, wird der Arzt den sogenannten BASDAI (Bath Ankylosing Spondylitis Disease Activity)-Index bestimmen. Hier werden anhand eines standardisierten Fragebogens Angaben zu Schmerzen, Schwellungen der Gelenke sowie zur Morgensteifigkeit vom Patienten gemacht, die der Arzt in einen Punktewert umrechnet. Dabei ergibt der Mittelwert einen Wert zwischen 0 (günstigster Wert) und 10 (schlimmster Wert). Liegt der über 4, ist die Krankheitsaktivität hoch. Der BASDAI-Index wird auch zur Beurteilung des Therapieerfolges bspw. bei medikamentösen Therapien zu Rate gezogen.

Auf dieser Seite finden Sie eine Fülle an wichtigen Informationen rund um das Krankheitsbild: Morbus Bechterew


Patientin berichtet von ihren Erfahrungen mit Morbus Bechterew

Für Margitta war es bis zur Diagnose Morbus Bechterew ein langer, beschwerlicher Weg. Wir haben ihr ein paar Fragen gestellt.

Sie leiden seit über 35 Jahren an Morbus Bechterew. Wie haben Sie die Krankheit bemerkt?

„Ärzte bescheinigten mir zunächst immer Rückenprobleme. Dabei litt ich bereits einige Jahre unter starken Schmerzen und Unbeweglichkeit in unterschiedlichsten Gelenken.“

Können Sie das genauer beschreiben?

„Vom Brustwirbel über die Lenden bis hin zu den Knöcheln – mein ganzer Körper wurde von der Krankheit in Mitleidenschaft gezogen. Der Hals war besonders betroffen. Senken oder Drehen des Kopfes schienen mir zeitweise unmöglich. An Autofahren war nicht zu denken. Ich schlief keine Nacht durch und musste mich aufgrund der gravierenden Morgensteifigkeit von meinem Mann anziehen lassen. Selbst das Atmen fiel mir schwer.“

Die Diagnose stand also nicht schnell fest?

„Nein, erst als wir meinen Hausarzt mitten in der Nacht aus dem Bett holten, weil ich mich nicht mehr bewegen konnte, kam erstmals der Verdacht auf Morbus Bechterew auf. Das hat sich dann auch bestätigt.“

Wie ging es nach der Diagnose weiter?

„Zuerst traf mich mit der endgültigen Diagnose der nächste Schlag. Der Hinweis des Arztes auf Unheilbarkeit und fehlende Therapiemöglichkeiten nahmen mir erst einmal jeden Lebensmut. Ein Kuraufenthalt und die verordneten Tabletten machten alles noch schlimmer. Cortison half nur sehr kurzfristig, Antirheumatika riefen eine Medikamentenallergie mit heftigen Hautreaktionen hervor. Jeder Tag wurde zur Qual.“

Wie haben Sie es geschafft, doch eine Lösung zu finden?

„Erst als mein Mann das Leid nicht mehr mit ansehen konnte und sich nach Alternativen zur schulmedizinischen Behandlung mit Medikamenten umsah, schöpfte ich wieder Hoffnung. Auf Empfehlung eines Bekannten machte ich schließlich 1982 die erste Kur im Gasteiner Heilstollen.“

War das die Lösung für Ihren Morbus Bechterew?

„Ja, das war ein Erfolg: Die Schmerzen ließen merklich nach, ich fand erstmals wieder Ruhe im Schlaf und brauchte keine Tabletten mehr.“

Das heißt, Sie kommen seither regelmäßig in den Heilstollen?

„Genau, ich fahre jedes Jahr im Sommer nach Österreich in den Gasteiner Heilstollen und fiebere schon Wochen vorher meinem nächsten Aufenthalt entgegen. Dank der regelmäßigen Kur fühle ich mich mittlerweile wieder richtig wohl. Heute kann ich mühelos die Berge besteigen, die ich früher nur aus der Ferne bestaunte und genieße die Höhenluft in vollen Zügen.“


Informationen zur Kur

Die Kur im Gasteiner Heilstollen lindert Beschwerden bei vielen Krankheiten nebenwirkungsfrei für viele Monate. Die Therapie machen Patienten meist im Rahmen einer Kur, bei der sie mehrfach mit einem Stollenzug ins Berginnere fahren, in dem das Heilklima natürlich vorkommt.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten: 

 

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