Gasteiner Heilstollen
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Forschungslage der Radontherapie
03.06.2019

Hauterkrankungen – Kuren helfen

Hauterkrankungen Kur

Der körperliche und seelische Leidensdruck bei den Hauterkrankungen Neurodermitis oder Psoriasis (Schuppenflechte) ist enorm – und betrifft immer mehr Menschen. Typische Symptome: sehr trockene, stark juckende Haut oder rote Verhärtungen, die zum Kratzen verleiten. Gerade im Sommer fühlen sich viele Betroffene durch die Rötungen oder blutigen, entzündlichen Verkrustungen infolge des Kratzens entstellt und meiden kurze Kleidung. Manche trauen sich aus Angst vor den Blicken anderer gar nicht mehr aus dem Haus. Cortison in Form von Salben und Tabletten hilft meist nur kurzfristig und verschlechtert den Hautzustand auf Dauer oft noch weiter. Neurodermitis oder Psoriasis sind derzeit leider nicht heilbar.

Im Rahmen von Kuren kann das Hautbild der Betroffenen jedoch deutlich verbessert werden, zum Teil verschwinden die Symptome sogar völlig. Vor allem mit Phototherapien, Salzbädern und der Radonwärmetherapie lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen – zumindest für die Dauer des Aufenthaltes, nicht selten sogar für mehrere Monate. Für die Betroffenen, die häufig massiv unter dem starken Juckreiz leiden, eine echte Wohltat.

Bei welchen Hauterkrankungen hilft eine Kur

Nicht für alle Hauterkrankungen werden Kuren verordnet. Zudem hängt die Dauer von den schwere der Beschwerden und dem Aufenthaltsort ab. Üblicherweise werden 3 Wochen bei folgenden Erkrankungen verordnet:

  • Schuppenflechte (Psoriasis): Typische Kennzeichen von Schuppenflechte sind silbrig, weiße Schuppen, rot verdickte Erhebungen auf der Haut sowie starker Juckreiz.
  • Neurodermitis: Bei der chronischen Hautkrankheit Neurodermitis wechseln sich meist akute Entzündungsschübe mit chronischen Krankheitsgeschehen ab. Im akuten Stadium ist die Haut angeschwollen, rot und trocken-schuppig oder sie nässt. Auf jeden Fall juckt die Haut sehr stark und Betroffene kratzen sich oft die Haut blutig.
Kuren

Eine Kur im Gasteiner Heilstollen kann Hautprobleme für Monate lindern

So wirkt der Heilstollen bei Hauterkrankungen

Störungen der Regeneration, Zirkulation und immunologischen Balance der Haut treten immer häufiger auf und lassen sich oft nur kurzfristig mit Cremes, Lotionen und Medikamenten in Tablettenform regulieren. Die Heilstollentherapie zeigt dagegen nachweislich langanhaltende positive Effekte auf die Hauterscheinungen bei Schuppenflechte, Neurodermitis und Psoriasis Arthritis. Darüber hinaus verschafft die Kombination von Radonaufnahme, leichter Überwärmung und hoher Luftfeuchtigkeit auch Patienten mit Wundheilungsstörungen, Bindegewebserkrankungen wie Sklerodermie und Durchblutungsstörungen in vielen Fällen deutliche Linderung.

Schuppenflechte

Unerträglicher Juckreiz, gerötete und schuppende Hautstellen und schmerzhafte Bläschen – mit diesen Symptomen kämpfen Patienten mit Schuppenflechte. Die auch unter dem Fachbegriff Psoriasis bekannte Erkrankung bedeutet für viele Betroffene jedoch weit mehr als eine unschöne und lästige Hauterscheinung. Viele Patienten mit Schuppenflechte trauen sich aus Angst vor Hohn und Spott kaum noch aus dem Haus.

Schuppenflechte lässt sich nicht heilen. Medikamentöse äußere und innere Therapien verschaffen Betroffenen meist nur kurzfristig Linderung. Kortisoncremes – häufig das Mittel der Wahl bei Schuppenflechte – machen die Haut zudem bei häufiger Anwendung dünner und zerstören auf Dauer die Fasern des Gewebes.
Eine sanfte und nachhaltige sind Kuren im Radonthermalstollen. Durch die entzündungshemmende Überwärmung und den heilungsfördernden Radongehalt der Luft wirkt eine solche Kur ausgesprochen gut auf die Hauterscheinungen bei Schuppenflechte.

Studie Neurodermitis

Wissenschaftlich untersucht: Wirkung der Heilstollentherapie bei Neurodermitis

Neurodermitis

Um der Juck-Kratz-Spirale der Neurodermitis zu entkommen, verschreiben Mediziner meist kortisonhaltige Salben und Lotionen, die zwar zeitweise Linderung verschaffen, den Hautzustand auf Dauer aber meist weiter verschlechtern. Auch oral verabreichte Medikamente bringen in vielen Fällen unangenehme Nebenwirkungen mit sich.

Patienten mit Neurodermitis, die diesem Dilemma entgehen möchten, finden in der Heilstollentherapie eine natürliche und sehr effektive Behandlungsform für Neurodermitis. Patienten berichten über eine deutliche Linderung bis hin zum völligen Verschwinden der Hautsymptome. So zeigt die Kur im Gasteiner Heilstollen bei Neurodermitis schon nach wenigen Anwendungen eine ausgesprochen positive Wirkung.

Sonstige Erkrankungen

Die Radonwärmetherapie zeigt bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern spürbare und langanhaltende positive therapeutische Effekte. Viele Patienten berichten über geringeren Medikamentenbedarf, deutliche Schmerzlinderung bis hin zur Beschwerdefreiheit über viele Monate und wesentlich mehr Lebensqualität.

Als Hauptanwendungsbereiche gelten chronische Schmerzen, Erkrankungen der Atemwege oder Hauterkrankungen. Aber auch bei Wechseljahresbeschwerden, neuropathischen Schmerzen und Neuralgien zeigt die Radonwärmetherapie äußerst positive Effekte. Manche nutzen die Radonwärmetherapie sogar zur Prophylaxe oder Immunstabilisierung und fühlen sich im Anschluss merklich fitter.

 

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