Gasteiner Heilstollen
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125.000 Morbus-Bechterew-Patient im Heilstollen
22.03.2024
„Wenn ich Morbus Bechterew hätte, würde ich in den Gasteiner Heilstollen fahren“
03.05.2024
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Bei der Hautkrankheit Neurodermitis reagiert der Körper auf bestimmte Reize mit Entzündungen der Haut. Auslöser sind zum Beispiel Allergene aus der Luft, die Neurodermitiker besonders im Frühjahr heftig quälen. Gegen die Symptome helfen neben Medikamenten auch Klimatherapien. Zu diesen Rehabilitationsmaßnahmen gehört die Radonwärmetherapie, bei der auch positive Wirkungen auf die fehlerhafte Immunantwort möglich sind.

Neurodermitis, auch bekannt als atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem, ist eine chronische Hauterkrankung, die häufig mit Juckreiz, Rötung, Schuppung und Entzündung der Haut einhergeht. Es handelt sich um eine Erkrankung, bei der genetische, immunologische und Umweltfaktoren eine Rolle spielen können.


Die wichtigsten Fakten

Menschen mit Neurodermitis leiden wie Heuschnupfen-Geplagte im Frühjahr besonders unter den Symptomen. Die Haut verdickt sich, ist rot und trocken-schuppig oder sie nässt. In jeden Fall juckt sie sehr stark und Betroffene kratzen sich oft die Haut blutig.

  • Ursachen: Die genaue Ursache der Neurodermitis ist noch nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass genetische Veranlagung, eine gestörte Hautbarriere und eine überaktive Immunantwort auf Umweltfaktoren und Reizstoffe eine Rolle spielen. Neurodermitis ist nicht Folge einer Allergie, geht jedoch gehäuft mit allergischen Manifestationen wie Heuschnupfen, Asthma oder Kontaktallergien einher.
  • Symptome: Zu den Symptomen gehören typischerweise trockene, juckende Haut, rote Flecken, Risse oder Schuppenbildung, besonders in den Gelenkfalten wie Ellenbogen und Kniekehlen. Der Juckreiz kann besonders nachts stark sein und zu Schlafstörungen führen.
  • Diagnose: Die Diagnose basiert in der Regel auf den klinischen Symptomen und der Krankengeschichte des Patienten. In einigen Fällen können Hauttests durchgeführt werden, um Allergene zu identifizieren, die die Symptome verschlimmern.
  • Behandlung: Die Behandlung der allergischen Neurodermitis umfasst in der Regel die Anwendung von Corticosteroiden zur Verringerung von Entzündungen und Juckreiz sowie von feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Salben zur Verbesserung der Hautbarriere. In schwereren Fällen können systemische Medikamente wie Immunsuppressiva oder Immunmodulatoren (Biologika) erforderlich sein.
  • Triggerfaktoren: Bestimmte Faktoren können Symptome verschlimmern, darunter trockene Luft, Hautirritationen durch kratzende Kleidung oder chemische Reizstoffe, allergene Nahrungsmittel, Allergene aus der Luft Stress und Infektionen.
  • Langfristiges Management: Menschen mit Neurodermitis benötigen oft ein langfristiges Management, einschließlich regelmäßiger Hautpflege, Vermeidung von Auslösern und gegebenenfalls Verwendung von Medikamenten zur Symptomkontrolle.

Heilstollen-Kur wirkt bei Neurodermitis

Für Patienten mit Neurodermitis kann eine Kur hilfreich sein. Gerade in Regionen mit Reizklima wie an der See oder im Hochgebirge ergänzen Klimatherapien schulmedizinische Medikamente oft sehr gut. Dabei ist bekannt, dass die Kombination aus erhöhter UV-Strahlung und reiner, kühler Luft hilft, dass Hautbild zu verbessern.  Doch nicht nur auf dem Berg, sondern auch im Inneren von Bergen, in sogenannten Heilstollen, können heilklimatische Faktoren wirksam werden. Wie im Gasteiner Heilstollen. Bei einer Kur mit mehreren Einfahrten ins Berginnere lassen Patienten radonhaltige Luft und tropisches Klima auf sich wirken. Über Haut und Lunge aufgenommen, aktiviert Radon den körpereigenen Botenstoff TGF-beta, der entzündungshemmend und heilungsfördernd wirkt. Auch andere regulierende Effekte auf das Immunsystem sind bekannt.

Viele Patienten berichten schon nach wenigen Anwendungen von einer deutlichen Verminderung bis hin zum völligen Abklingen der Hautsymptome. So lässt der quälende Juckreiz nach, Cortison kann abgesetzt oder zumindest reduziert werden und die Haut heilt nachhaltig. Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit verstärken die Effekte des Radons im Heilstollen. Und wo es in den Berg geht, kann es auch auf den Berg gehen. So lassen sich alle natürlichen Faktoren gleichzeitig im Rahmen einer Kur nutzen.

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