Gasteiner Heilstollen
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Rheumatoide Arthritis: Alternative Behandlung ohne Medikamente

Die rheumatoide Arthritis, auch als chronische Polyarthritis bekannt, ist eine häufig auftretende Form des entzündlichen Rheumas. Ihr zugrunde liegt ein chronisches Entzündungsgeschehen, das Knorpel, Knochen und Bänder betrifft. Trotz erheblicher Fortschritte in der medikamentösen Behandlung bleibt die Krankheit bis heute unheilbar. Zudem gehen die verfügbaren Medikamente mit erheblichen Nebenwirkungen und Risiken einher. Nicht alle Patienten reagieren positiv auf die Behandlungsform, wodurch der Einsatz von starken Schmerzmitteln oft unvermeidbar und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt wird. Aus diesem Grund suchen viele Patienten nach alternativen Therapieansätzen. Eine vielversprechende Option ist die Heilstollentherapie mit Radon und Wärme, die nicht nur Schmerzen lindert, sondern auch das Krankheitsgeschehen auf molekularer Ebene positiv beeinflussen kann. Eine Patientin berichtet von Ihren Erfahrungen.

Radon und Wärme helfen bei rheumatoider Arthritis

Die rheumatoide Arthritis beginnt manchmal mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit und Erschöpfung. Die Patienten klagen häufig über Schmerzen, Schwellungen, Überwärmung, Rötung und eingeschränkte Beweglichkeit der betroffenen Gelenke. Zusätzlich zeichnet sich die Krankheit durch Morgensteifigkeit in den Fingergrund- und Fingermittelgelenken aus. Aufgrund der entzündlichen Natur der Erkrankung finden Arthritis-Patienten oft Linderung durch eine Kur im Heilstollen. Diese Kur reduziert Schmerzen und Entzündungen im Körper. Während der mehrwöchigen Kur fahren Patienten mehrmals in den Thermalstollen, in dem ein besonderes Klima herrscht.

Bewährt: Der Gasteiner Heilstollen bei rheumatoider Arthritis

Neben tropischer Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit, die in Kombination rheumageplagte Muskeln entspannen, spielt vor allem das Edelgas Radon eine entscheidende Rolle. Dieses natürliche Edelgas kommt in der Erdrinde des Stollens vor und reduziert die Aktivität von Schmerzbotenstoffen, was zu einer Linderung von Entzündungen führt. Diese Wirkung wurde auch in Studien untersucht: Das leicht radioaktive Radon gelangt über Haut und Lunge in den Körper und reduziert dort entzündungsfördernde Prozesse. Gleichzeitig fördert Radon die Zunahme von Botenstoffen, die Entzündungsprozesse hemmen. Einige Patienten erfahren bereits gegen Ende der Kur eine Schmerzlinderung, während es bei anderen einige Wochen dauern kann. Viele berichten von anhaltender Schmerzreduktion oder sogar vollständiger Beschwerdefreiheit, die oft Monate anhält.


Beobachtungsstudie unterstreicht Erfahrungen der Patienten

Eine Beobachtungsstudie des Gasteiner Heilstollens in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Gastein der Paracelsus Medizinische Privatuniversität untermauert die bisherigen positiven Erfahrungen und wissenschaftlichen Daten zur Radonkur bei rheumatoider Arthritis.

Insgesamt wurden 63 Patienten untersucht und dabei Änderungen von Schmerz und Morgensteifigkeit sowie von Schmerzmittel- und Cortisonverbrauch analysiert. Zusätzlich wurde der globale Kurerfolg evaluiert. Die Erhebungen erfolgten auf Basis von Fragebogenanalysen, welche zu Kurbeginn, Kurende sowie 4 beziehungsweise 12 Monate nach Kurende durchgeführt wurden. Die Ergebnisse im Detail:

  • Globaler Kurerfolg: Auf die Frage, ob die Kur ein Erfolg war, antworteten 4 Monate nach Kurende 92,5% und 12 Monaten nach Kurende 88,7% der Patienten mit „ja“.
  • Schmerzmittel- und Steroidverbrauch: Zu Studienbeginn nahmen 56% der Patienten, nach Kurende nur mehr 40% und 4 Monate später 42% der Patienten Schmerzmittel. Nach 12 Monaten war der Status wieder gleich dem vor der Kur. Bei der Steroideinnahme sprechen die Zahlen für keine signifikante Änderung im Beobachtungszeitraum.
  • Änderung von Schmerz und Morgensteifigkeit: Zu allen Zeitpunkten nach der Kur war eine signifikante Schmerzabnahme im Vergleich zum Zustand vor der Kur festzustellen.

Eine Patientin berichtet von ihren Erfahrungen mit rheumatoider Arthritis

Christa Limmer leidet seit vielen Jahren an rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew. Hier beschreibt sie ihre Erfahrungen mit der Erkrankung und ihren Kurerfolg im Gasteiner Heilstollen:

Bevor ich 2015 das erste Mal auf Empfehlung meines Hausarztes einen Rheumatologen aufsuchte, hatte ich bereits seit vielen Jahren Schmerzen bei den Achillessehnen und in den Handgelenken. Ich konnte nur noch unter großen Mühen und Schmerzen laufen. Das Arbeiten war mir noch möglich, da ich in einem Büro tätig bin und die Arbeit zum Großteil sitzend erfolgt. Morgens beim Kaffeetrinken war das Heben der Tasse gerade noch möglich, aber das Drehen des Gelenks, um daraus zu trinken, ging zu diesem Zeitpunkt kaum noch. An eine Wanderung war nicht mehr zu denken. Der Rheumatologe stellte dann HLA-B27-periphere Spondyloarthritis sowie Rheumatoide Arthritis fest. Ab diesem Zeitpunkt begann der Medikamenten-Marathon, von dem ich leider nicht den gewünschten Erfolg verspürte. Zuletzt spritzte ich einmal wöchentlich ein 750,00 Euro teures Biologikum. Unterschiedliche Schmerztabletten gehörten ebenfalls zu meinem täglichen Leben. Dann 2019 kam der entscheidende Moment! Ich fuhr nach Gastein in den Urlaub und kam dort im Hotel das erste Mal mit dem Gasteiner Heilstollen in Berührung. Nach einer Kennenlerneinfahrt und einem Gespräch mit dem Kurarzt war für mich klar – das musst du probieren. Also buchte ich für Mai 2022 meine erste Heilstollenkur und absolvierte 9 Einfahrten.

Gleich im Anschluss an die Heilstollen-Einfahrten stellte sich eine enorme Besserung meiner Schmerzen an den Achillessehnen ein. Ich konnte meine Biologika-Spritzen absetzen und buchte im Oktober desselben Jahres weitere 9 Einfahrten in den Heilstollen. Was für mich vor Monaten noch undenkbar gewesen wäre: Ich ging den gesamten Gasteiner Höhenweg ohne Schmerzen! Ich war glücklich und stolz! Und dieses Ziel konnte ich nur mit dem Heilstollen erreichen! Im Dezember 2022 stand wieder eine Verlaufskontrolle bei meinem Rheumatologen an. Er schrieb in seinen Behandlungsbericht: „Abnehmende Sehnenbeschwerden, keine Schwellungen, MST abnehmend. Seit 05/2022 keine DMARD-Therapie mehr nötig, deutliche Besserung nach 2 x Heilstollen, Erhalt der Remission. Bei medikamentenfreiem, stabilen Krankheitsverlauf der entzündlich-rheumatischen Systemerkrankung besprachen wir ein unverändertes Fortsetzen des aktuellen Vorgehens und die Empfehlung, den Heilstollen weiterhin zu besuchen.“

Heuer bin ich bereits das 3. Mal hier in Gastein und nehme seither Schmerzmittel nur bei Bedarf. Für mich ist es am besten, wenn ich 2 x im Jahr Einfahrten in den Heilstollen mache, da ich rund 6 Monate schmerzfrei bin bzw. kaum Schmerzen verspüre. Für mich ist der Gasteiner Heilstollen ein wahrer Segen und ein zauberhaftes, natürliches Heilmittel!


Informationen zur Kur

Die Kur im Gasteiner Heilstollen lindert Beschwerden bei vielen Krankheiten nebenwirkungsfrei für viele Monate. Die Therapie machen Patienten meist im Rahmen einer Kur, bei der sie mehrfach mit einem Stollenzug ins Berginnere fahren.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten:

 

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