Gasteiner Heilstollen
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Morbus Bechterew & Rheuma – Patientenstimmen Teil I
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Heilstollen-Saison 2021 – FAQ für stationäre Kuren (Österreich)
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Schmerzerkrankungen – Patientenstimmen Teil II

Wer auf der Suche nach neuen Wegen bei seiner Krankheitsbewältigung ist, der findet oftmals Orientierungshilfen bei anderen Patienten. Wir haben hier einige Patientenstimmen zusammengetragen. Patienten sprechen frei heraus von ihren Erfahrungen mit der Heilstollentherapie und von den Wirkungen.

Den Anfang dieser zweiteiligen Serie machten Patienten mit rheumatischen Erkrankungen wie Morbus Bechterew oder Polyarthritis. Heute kommen Patienten mit Schmerzerkrankungen zu Wort:

Diane, Polyarthritis und Fibromyalgie:
„Mein Name ist Diane, ich bin 36 Jahre alt und seit meinem 18. Lebensjahr leide ich an chronischer Polyarthritis und Fibromyalgie. Ich habe sehr viele Basistherapien hinter mir, um mein Rheuma in den Griff zu bekommen. 2007 haben wir uns auf die Suche nach Alternativen gemacht, um von diesen Medikamenten wegzukommen und um mir eine Zukunft ohne Schmerzen und mit eigener Familie zu ermöglichen. Nach vielen fehlgeschlagenen Therapien sind wir auf den Gasteiner Heilstollen gestoßen. Ich habe erstmal ausprobiert ob er mir überhaupt hilft…und tatsächlich…ich konnte mein MTX absetzten und hatte Monate lang nach der Therapie keine Schmerzen mehr. Im darauffolgenden Jahr habe ich meine erste Kur in Gastein gemacht und ich blieb daraufhin wieder für einige Monate beschwerdefrei. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Da ich am Anfang so oft in den Stollen musste bin ich kurzerhand nach Bad Hofgastein gezogen, habe dort gearbeitet und bin regelmäßig in den Stollen eingefahren. Als ich dann nur noch einmal jährlich hineinmusste, bin ich wieder zurück nach Deutschland gezogen und habe mein Leben dort weitergeführt. Nun fahre ich je nachdem wie es mir geht alle 1-2 Jahre in den Gasteiner Heilstollen. Ich nehme keine Medikamente ein. Für mich ist der Gasteiner Heilstollen nicht nur eine Therapiemöglichkeit, die mir ermöglicht hat, schmerzfrei, ohne Medikamente leben zu können und eine eigene Familie zu haben. Für mich ist der Gasteiner Heilstollen, das ganze Team, das dahinter steckt nicht mehr aus meinem Leben weg zu denken!“


ErfahrungenBirgit:
„Ich liebe das Tal und bin glücklich, dass es den Heilstollen gibt! Denn mit der Behandlung ist mein Mann eine längere Zeit ohne Schmerzmittel „unterwegs“ – das ist einfach supertoll!!!“


Anke, Fibromyalgie:
„Mein Name ist Anke, ich bin 37 und war bisher zwei Mal im Heilstollen. Ich habe seit 1999 Fibromyalgie, Mal geht es mir besser, Mal schlechter. Mein bisher schlechtestes Jahr war 2018, daher habe ich was gesucht, was mir hilft, aber auf natürliche Art und Weise. So bin ich auf den Heilstollen gestoßen und war in 2019 dann zwei Wochen dort mit 8 Einfahrten. Mir hat es nicht ab der ersten Einfahrt geholfen, die typische Reaktion mit zunächst Verschlechterung ist eingetreten, aber ab der 3./4. Einfahrt wurde es merklich besser. Zusätzlich habe ich noch Krankengymnastik und die Breuss Massage bekommen, ich glaub das Zusammenspiel aus allem ist das Geheimnis. Es hat ca. 10-12 Wochen angehalten, dass es mir besser ging. Letztes Jahr war ich Ende September Anfang Oktober eine Woche mit 4 Einfahrten dort. Ich war sehr froh, dass es zu diesem Zeitpunkt möglich war, nach Bad Gastein zu kommen, um die Einfahrten auch machen zu können, das war Dank Corona ja nicht das ganze Jahr klar. Es war aber alles super strukturiert und organisiert. Wir kommen auf jeden Fall wieder. Wir, dass sind meine Eltern und ich, die genau wie ich die Einfahrten machen, allerdings ohne Vorerkrankung. Es sind die normalen Rückenschmerzen, aber auch ihnen tun die Einfahrten jedes Mal gut :)“


Jutta, chronische Schmerzen:
„Im Herbst 2018 hatte ich während meines Reha Aufenthalts in Bad Gastein die Möglichkeit 9 Einfahrten in Stufe Eins zu nutzen. Ich bin chronischer Schmerzpatient, habe unter anderem Schmerzen in den Gelenken, den Nervenansätzen, Muskelschmerzen und chronische Entzündungen in den Nervenansetzen. Vor der Einfahrt in den Stollen hatte ich als Medikamente Dronabinol und Hydal mit 20 mg Tagesdosis. Nach den Einfahrten konnte ich mehrere Monate das Hydal reduzieren.“


Patienten erzählenSylvia, kommt seit 1990 jedes Jahr in den Heilstollen:
„Ohne Einfahrten tut sich der Körper schwer. 2020 hatte ich nur 8 Einfahrten, aber besser als keine. Zu hoffen ist, dass die Kasse die Einfahrten wieder bezahlt, sonst wird es auf Dauer schwierig für die Gesundheit etwas zu tun. Nach diesen Jahren kann ich 100-pro behaupten, dass der Gasteiner Heilstollen seine Wirkung zeigt. Nicht zu vergessen die Freundlichkeit der Mitarbeiter und Ärzte.“


Jürgen:
„Seit über 20 Jahren komme ich nun in regelmäßigen Abständen zur „ambulanten Heilkur“ nach Bad Gastein. Erste Verdachtsdiagnose war Morbus Bechterew, nunmehr steht aber eine Fibromyalgie im Vordergrund der Beschwerden. Alle meine Kuren waren 3-wöchig mit 10 Heilstollen-Einfahrten und ich habe während dieser Zeit im Hotel „Sonngastein“ in Bad Gastein (Kötschachtal) logiert. Die Abstimmung der Termine und der Transfers zum Heilstollen wurden dabei vom Hotel organisiert, sodass ich mich in der ganzen Zeit auf den Kurerfolg konzentrieren konnte. Neben den Einfahrten gab es noch verschiedene Anwendungen, die ich entweder ambulant im Tal oder auch im Heilstollen-Kurhaus durchgeführt habe. Alle meine Aufenthalte haben mir sehr viel gebracht. Das liegt meines Erachtens an mehreren Dingen. Zuallererst natürlich sind die Einfahrten und Behandlungen zu nennen. Aber es ist nicht nur das Radon, sondern auch das ganze drumherum, welches zum Kurerfolg beiträgt. Sowohl im Kurhaus wie auch im Hotel haben sich alle darum gekümmert, dass ich die 3 Wochen vollkommen stressfrei und erholsam genießen konnte. Einfach mal abschalten und den Alltag vergessen – und das 3 Wochen lang bei toller Fürsorge, sehr guter Unterkunft und leckerem Essen. Da werden die Akkus für die Folgezeit gut aufgeladen. Hinzu kommt die therapeutische Begleitung und so ergibt sich eine rundum hilfreiche Kur. Natürlich werden nicht alle Kosten von den Leistungsträgern übernommen. Das ist leider nicht zu ändern. Aber die Gesundheit ist unser höchstes Gut und die Investition hierein hat sich nach der Kur immer wieder ausgezahlt.“


Ingrid:
„Egal ob im Winter oder Spätsommer, zu diesen Zeiten nehme ich im Normalfall eine Kur samt Heilstollen-Einfahrten. Diese sind für meinen Krankheitsverlauf sehr wichtig. Corona macht mir da jetzt einen gewaltigen Strich durch meine Rechnung. Spätestens im Sommer werde ich wieder die Stolleneinfahrten wahrnehmen und die wunderschöne Natur in Bad Gastein genießen.“


ErfahrungsberichtJördis:
„Mein Mann ist schon sehr jung in den Familienbetrieb „Schlachterei und Gastwirtschaft“ eingestiegen. Er arbeitete viel in der Kälte hatte schon mit 35 Jahren stark mit Rheuma zu kämpfen. Vor allem in den Schultern. Alle Medikamente und Spritzen halfen nur bedingt oder gar nicht. Vom Bad Gasteiner Heilstollen hörten wir in der Zeitung und eher zweifelnd versuchten wir unser Glück vor ca. 25 Jahren. Mein Mann war richtig froh, endlich fast schmerzfrei zu sein. Leider musste er wenigstens einmal im Jahr die Kur wiederholen aber das trübte nicht die Freude über den Erfolg. Es war nicht nur der Heilstollen, sondern auch die ärztlichen Ratschläge für den Alltag. Auch war es keine Wunderheilung von jetzt auf gleich, aber mit jedem Besuch wurden die Beschwerden weniger und die Arbeit ging endlich wieder fast schmerzfrei. Leider bekam mein Mann schon mit 55 Jahren eine schwere Demenz und dagegen können wir nicht mehr gemeinsam kämpfen.“

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