Gasteiner Heilstollen
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125.000 Morbus-Bechterew-Patient im Heilstollen

125.000 Morbus-Bechterew-Patienten, die bisher in den Gasteiner Heilstollen zur Kur kamen – das ist eine stattliche Zahl! Sie unterstreicht nicht nur, dass der Gasteiner Heilstollen weltweit das größte Therapiezentrum für Morbus Bechterew ist, sondern vor allem die Wirksamkeit der Kur. Seit 1952 wird im Gasteiner Heilstollen das natürlich vorkommende Heilklima zur Kur genutzt. Die Erfolge beruhen auf einer Kombination aus leichter Überwärmung, hoher Luftfeuchtigkeit und Aufnahme von Radon. Bei Morbus Bechterew bessern sich dadurch Schmerzen, Steifigkeits- und Erschöpfungsgefühle sowie die Beweglichkeit. Die positiven Wirkungen werden nicht nur durch die zahlreichen positiven Erfahrungen der Patienten unterstrichen, sondern auch durch eine breite Studienbasis gestützt.

So gut die Studienlage aber auch ist, letztendlich zählt der Kurerfolg des Einzelnen. Hinter der Zahl 125.000 stecken Einzelschicksale und viele Menschen, denen der Morbus Bechterew das Leben schwer macht. Manche kommen seit Jahrzehnten in den Gasteiner Heilstollen, manche haben eine lange Odyssee an Arztbesuchen, Therapien und Nebenwirkungen hinter sich. Ihnen mit der Kur eine gute Option zu herkömmlichen Therapien bieten zu können, macht den Heilstollen aus.

Jüngst machte sich Petra Grube nun schon das sechste Jahr in Folge auf den Weg in den Heilstollen. Was sie nicht wusste: Ihr wurde die Ehre zuteil, dass sie die 125.000ste Morbus-Bechterew-Patientin im Heilstollen ist. Seit rund 40 Jahren leidet sie an Morbus Bechterew. Nach einer Odyssee an Arzt- und Krankenhausbesuchen fand sie im Gasteiner Heilstollen endlich Linderung. Seither kommt sie regelmäßig zur Kur und benötigt kaum noch Schmerzmittel. Sie selbst sagt: „Der Heilstollen gab mir meine Lebensfreude zurück!“ Ihr ausführlicher Erfahrungsbericht:

125.000 Patientin berichtet von ihren Erfahrungen mit Morbus Bechterew

Mein Name ist Petra Grube und ich fahre seit 2018 zweimal im Jahr in den Gasteiner Heilstollen. Wie es dazu kam: Bereits mit Anfang 20 bekam ich tiefsitzende Rückenschmerzen. Dies geschah zeitgleich mit meiner Schwangerschaft, sodass ich zunächst davon ausging, es handle sich um sogenannte Schwangerschaftsrückenschmerzen. Allerdings blieben die Schmerzen auch nach der Schwangerschaft und kamen immer in Schüben. Mein Arzt verordnete mir Schmerzmittel und Physiotherapie. Zwischen den Schüben gab es immer wieder gute Phasen.

Es war 2006 als ich das erste Mal eine Regenbogenhautentzündung bekam und eine Augenärztin aufsuchte. Diese teilte mir mit, dass die Augenentzündung ihrer Meinung nach, eine sekundäre Erkrankung sei und ich mich auf alle Fälle weiteren Untersuchungen unterziehen sollte, um die Grunderkrankung zu finden. Leider sah dies mein damaliger Hausarzt nicht so und es zogen 3 weitere Jahre ins Land, während dieser Zeit litt ich noch ca. 4- bis 5-mal an einer Regenbogenhautentzündung. Eine nicht ambulant behandelbare Uveitis musste schließlich in der Augenklinik ärztlich versorgt werden. Dort wurde die Entzündung mit Cortison behandelt und erstmals wurde auch ein Bluttest gemacht! Ich erhielt also nach 26 Jahren meine Diagnose: Morbus Bechterew.

125.000ste Morbus Bechterew Patientin bei der Einfahrt

Nach einer Zuweisung zum Rheumatologen erhielt ich TNF-Alpha-Blocker. Dieses Medikament spritzte ich 8 Jahre lang, monatlich. Meine Krankenkasse trug die enorm hohen Kosten, die Heilstollenkuren aber leider bisher nicht. Eines Tages erwachte ich morgens und konnte meine linke Gesichtshälfte nicht mehr spüren und auch am linken Ohr nichts mehr hören. Es stellte sich ein Schwankschwindel ein, sodass ich kaum noch laufen konnte. Ich sah Doppelbilder und meine Augen flackerten umher, ohne dass ich einen Punkt fixieren konnte. Diese Symptome kamen alle innerhalb nur einer Woche. Nach Besuchen bei der Augenärztin, welche mich umgehend an einen Neurologen verwies, kam ich sofort in die Notaufnahme in der Neurologie im Krankenhaus. Ein CT ergab keine Auffälligkeiten und bei einer Lumbalpunktion stellte sich heraus, dass etwas nicht ganz in Ordnung war. Also wurde ich stationär aufgenommen.

Nach einer ersten Vermutung – nämlich Bakterien – bekam ich Antibiotika, welche sich allerdings als erfolglos herausstellten. Danach wurden mir große Dosen an Cortison verabreicht, wodurch meine Bauchspeicheldrüse verrücktspielte und sich meine Blutzuckerwerte enorm verschlechtert haben, sodass ich Blutzuckermedikamente spritzen musste. Ich war zutiefst verzweifelt, ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich das ewig so durchhalten konnte, habe mich von der Außenwelt abgeschottet und nur noch gebetet.

Endlich, es war bereits 2018, kam man zu dem Schluss, dass es sich um Nebenwirkungen der TNF-Alpha-Blocker handelte, welche ich daraufhin sofort absetzen musste, und mein Gesundheitszustand besserte sich nur sehr langsam. Eine von den Ärzten empfohlene Reha nach diesem Zusammenbruch wurde mir nicht genehmigt!

Nun musste eine alternative Behandlung für meinen Morbus Bechterew gefunden werden und so verbrachte ich einige Zeit im Internet und mit dem Suchbegriff „Morbus Bechterew Alternativbehandlung“ fand ich die Website des Gasteiner Heilstollen! Dort gab es Patienten, die von ihrem Erfolg berichteten und eine davon rief ich dann an.

Im Herbst 2018 absolvierte ich meine ersten Einfahrten und merkte sofort bei der ersten Einfahrt, dass sich etwas in meinem Körper tat. Ich reagiere so, dass ich zu Beginn stärkere Schmerzen verspüre, die dann aber im Laufe der Einfahrten schnell nachlassen. Bis heute fahre ich im Frühling und Herbst für jeweils 4 bzw. 8 Einfahren in den Heilstollen und ich benötige nur noch sehr selten Schmerzmittel! Lediglich während der Coronapandemie musste ich eine Kur auslassen und habe sofort wieder große Schmerzen verspürt.

Durch den Heilstollen habe ich wieder viel mehr Lebensqualität und dadurch auch wieder Lebensfreude zurückbekommen! Ein großes Dankeschön an alle Mitarbeiter und Ärzte für den zuverlässigen, reibungslosen und stets freundlichen Ablauf einer jeden Kur!


Informationen zur Kur

Die Kur im Gasteiner Heilstollen lindert Beschwerden bei vielen Krankheiten nebenwirkungsfrei für viele Monate. Die Therapie machen Patienten meist im Rahmen einer Kur, bei der sie mehrfach mit einem Stollenzug ins Berginnere fahren.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten:

2 Comments

  1. Ich habe schon seit Jahren furchtbare Rückenschmerzen, genauer gesagt, als man meine Schilddrüse entfernte, meine Wirbelsäule ist verbogen und ich bin viele Zentimeter kleiner geworden, dazu kommt noch eine Atmungserkrankung

    • Gasteiner Heilstollen sagt:

      Liebe Christine,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Falls Sie noch keine Diagnose für diese Symptome haben, lassen Sie diese bitte abklären. Vielleicht kann Ihnen dabei ein Rheumatologe helfen.

      Herzlich, Ihr Heilstollen-Team

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