Gasteiner Heilstollen
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im Heilstollen
Rheumatoide Arthritis: Leben ohne Schmerzen ist möglich
10.06.2022

Erkrankungen des Bewegungsapparates – wie der Heilstollen hilft

Chronische Schmerzen und Funktionsstörungen am Bewegungsapparat beeinträchtigen den Alltag Betroffener enorm. In vielen Fällen stellt die Therapie im Heilstollen eine natürliche und sehr effektive Alternative zur schulmedizinischen Medikation dar. Patienten mit degenerativen Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen, HWS-Syndrom und Osteoporose profitieren von einer Schmerzlinderung, besserer Mobilität und Nebenwirkungsfreiheit der Kur im Heilstollen.

Auch rheumatische Erkrankungen schlagen sich oft am Bewegungsapparat nieder. Wie der Gasteiner Heilstollen bei diesen Erkrankungen helfen kann, erfahren Sie in unserer Rubrik Rheuma.

Chronische Schmerzen Leitsymptom

Wer unter chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat leidet, muss meist täglich zur Schmerztablette greifen. Doch die Medikamente sind Segen und Fluch zugleich: Sie lindern die Schmerzen, haben aber Nebenwirkungen. Eine langfristige Einnahme schädigt häufig Schleimhäute von Magen und Darm, das Herz-Kreislaufsystem, die Leber und Nieren. Eine nebenwirkungsfreie Alternative sind Kuren im warmen Radonstollen. Sie können in vielen Fällen Erkrankungen am Bewegungsapparat in ihrem Verlauf günstig beeinflussen. Zudem helfen sie auf natürliche Weise, Schmerzen zu reduzieren und damit den Medikamentenbedarf zu senken. Manche Patienten benötigen nach einer Kur im Gasteiner Heilstollen für mehrere Monate überhaupt keine Medikamente mehr.

So wirkt der Heilstollen bei Erkrankungen am Bewegungsapparat

Die positiven therapeutischen Wirkungen bei Erkrankungen am Bewegungsapparat sind im Wesentlichen auf die Radonaufnahme im Heilstollen zurückzuführen.  Insgesamt gibt es drei Wirkungen einer Kur im Heilstollen:

  • Wärme und Luftfeuchtigkeit: In Thermalstollen herrschen Temperaturen von über 37,5 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit bis zu 100 Prozent. Da der Körper aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit nicht genügend schwitzen kann, führt das tropische Klima zum sogenannten Hyperthermie-Effekt – eine Art erwünschtes therapeutisches Fieber. Unter diesen Bedingungen entspannen sich schmerzende Muskeln.
  • Radon: Aus dem Berggestein tritt das Edelgas Radon in geringen Mengen aus, das Kurgäste über die Atemluft und Haut aufnehmen. Aufgrund seiner hohen therapeutischen Wirksamkeit bei verschiedenen Krankheitsbildern kommt Radon schon seit vielen 100 Jahren in niedrigen Dosen als Heilmittel zum Einsatz. Radon setzt im Körper milde Alphastrahlen frei. Diese regen körpereigene Zellreparaturmechanismen an und verringern die Aktivität von Entzündungszellen sowie Schmerzbotenstoffen.
  • Bewegung: Diese Wirkungen ermöglichen es Patienten, wichtige Bewegungsprogramme wieder in Anspruch zu nehmen. Der sanfte Muskelaufbau durch Bewegungstherapien und Sport verbessert langfristig Mobilität und reduzieren Funktionseinschränkungen. Nicht selten entgehen Patienten dadurch sogar operativen Eingriffen wie einem Gelenkersatz. Viele Bewegungstherapien können im Heilstollen ausprobiert und erlernt werden. Auch die Höhenlage (1290 m über dem Meeresspiegel) hat in Kombination mit den genannten Faktoren einen zusätzlichen günstigen Effekt.

HWS-Syndrom

Starke, anhaltende Schmerzen im Nacken, ein steifer Hals oder eingeschränkte Bewegungsfähigkeit des Kopfes sind typische Beschwerden und ständige quälende Begleiter fast aller Patienten mit Hals-Wirbelsäulen-Syndrom – kurz HWS-Syndrom. Auch Kopfschmerzen und neurologische Symptome wie Taubheitsgefühl, Kribbeln oder sogar Lähmungserscheinungen kommen bei Betroffenen mit HWS-Syndrom vor. Es entsteht durch Schädigungen der Nervenwurzeln, verursacht durch Verschleiß oder Verletzungen. Oftmals stehen schmerzstillende Medikamente ganz oben auf dem Therapieplan. Wer aus Angst vor möglichen Nebenwirkungen auf eine medikamentöse Schmerztherapie verzichten möchte, findet im Gasteiner Heilstollen Alternativen.

Unsere sehr bewegliche Halswirbelsäule (HWS) besteht aus den sieben obersten Wirbeln der Wirbelsäule und ihren Bandscheiben. Oftmals wird sie durch Fehlhaltung überstrapaziert, vor allem bei Menschen mit sitzenden Tätigkeiten. Verhärten dadurch auch Muskeln neben der Wirbelsäule, schränkt das die Beweglichkeit des Kopfes stark ein. Halten Beschwerden mehr als drei Monate an, sprechen Fachärzte von einem chronischen HWS-Syndrom. Wer sich aufgrund der Schmerzen schont, riskiert eine Verschlimmerung der Beschwerden, denn körperliche Aktivität fördert die Durchblutung und damit den Abtransport schädlicher Substanzen und sorgt zusätzlich für eine bessere Nährstoffversorgung und Entspannung der Muskulatur. Ohne Bewegung entsteht ein nicht enden wollender Kreislauf aus Schmerzen, Schonung, Schmerz-Verschlimmerung und weiterer Schonung. Deshalb sollte beim HWS-Syndrom immer eine Schmerzlinderung erfolgen.

Mit klassischen physikalischen oder medikamentösen Maßnahmen lässt sich oft nur eine kurzfristige Beschwerdelinderung beim HWS-Syndrom erreichen. Sinnvolle Alternative: die Kur im Heilstollen. Die Mehrzahl der Patienten mit HWS-Syndrom berichtet in den Wochen und Monaten nach einer Kur mit Radon und Wärme über eine deutliche Schmerzlinderung und verbesserte Mobilität. Außerdem fällt es Betroffenen infolge der Schmerzlinderung leichter, sich zu bewegen und jeder kann so täglich selbst zu seiner Schmerzfreiheit beitragen. Für viele Betroffene ein Beitrag zu mehr Lebensqualität und die Möglichkeit, eine stabilisierende Operation mit etwaiger Versteifung oder dem Einsatz einer Bandscheibenprothese zu vermeiden.

Rückenschmerzen / Wirbelsäulenerkrankungen

Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen äußern sich meist durch unerträgliche Rückenschmerzen sowie eine Funktionseinschränkung der Wirbelsäule. Oft strahlen die Schmerzen in Beine oder Arme beziehungsweise Lenden- oder Halswirbelsäule aus und schränken die Fähigkeit der Patienten ein, alltägliche Dinge zu bewältigen.

Auch wenn Rückenschmerzen sehr vielfältige Ursachen haben können, der Schmerz ist für alle Patienten oft unerträglich. Rückenschmerzen, die nicht in Verbindung mit einer rheumatischen Erkrankung auftreten, haben meist mangelnde Bewegung als wesentliche Mitursache. Dann tut Wärme dem Rücken gut und lindert die Verspannungen der Muskeln. Doch auch bei chronischen Rückenschmerzen, unter denen Betroffene als Folge von Bandscheibenvorfällen, Hexenschuss, Ischiasbeschwerden oder Nerveneinengungen leiden, hilft Wärme. In Kombination mit Radon lassen sich sogar mehrere Monate lang Schmerzmittel einsparen.

Die konservative Therapie von akuten Wirbelsäulenerkrankungen verfolgt als primäres Ziel die Schmerzbeseitigung mittels physikalischer und medikamentöser Maßnahmen. Oft jedoch nur unter Inkaufnahme von Nebenwirkungen und ohne nachhaltige Effekte auf die Beweglichkeit. Nach einer Heilstollentherapie berichten Patienten mit degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen dagegen fast ausnahmslos über eine deutliche Schmerzlinderung und verbesserte Mobilität – und das ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Viele Menschen mit chronischen Rückenschmerzen haben Anspruch auf eine Kur, die ersehnte Schmerzlinderung bringen kann. Während der zwei- bis dreiwöchigen Kur im Gasteiner Heilstollen besuchen Patienten in der Regel sechs bis zwölf Mal für eine Stunde den Heilstollen. Die spürbare Schmerzlinderung setzt jedoch nicht immer sofort, sondern manchmal auch einige Wochen verzögert ein. Sie hält etwa 9 Monate an. Viele Patienten benötigen dann für einige Zeit oft keine Tabletten mehr.

Osteoporose

Osteoporose gilt als häufigste Erkrankung des Skeletts und betrifft allein in Deutschland und Österreich etwa acht Millionen Menschen. Besonders tückisch: der sogenannte Knochenschwund entwickelt sich oft unbemerkt. Starke Kreuzschmerzen – häufig begleitet von Knochenbrüchen, die ohne erkennbaren Grund und bei minimalen Belastungen auftreten – zeigen meist schon ein fortgeschrittenes Stadium an. Viele Betroffene trauen sich dann selbst kleinste Bewegungen nicht mehr zu und leben in ständiger Angst vor Stürzen. Mit fatalen Folgen: So trägt beispielsweise ein moderates Sportprogramm zum wichtigen Muskelaufbau bei. Starke Muskeln wiederum stützen erkrankte Knochen und schützen vor den gefürchteten Brüchen. Um Schmerzen zu lindern und damit Bewegung wieder zu ermöglichen, sind Schmerzmittel aufgrund ihrer Nebenwirkungen meist nicht erste Wahl. Eine Alternative gibt es mit der Heilstollentherapie, die auf natürliche Weise Schmerzen lindert und sich positiv auf den Knochenaufbau auswirkt.

Auch neue Studien bestätigen der Kur lindernde Wirkung bei osteoporosebedingten Schmerzen. Patienten berichten, dass sich ihre Mobilität, Haltung und Koordination nach einer Kur langfristig verbessern und Funktionseinschränkungen abnehmen. Bei Osteoporose-Patienten hält die schmerzlindernde Wirkung im Mittel etwa 9 Monate an. Zudem aktiviert die Therapie mit Radon nachweislich eine körpereigene Substanz, von der wir wissen, dass sie den Knochenstoffwechsel bei Osteoporose positiv beeinflusst. Zwar heilen diese Effekte die Krankheit nicht, aber sie halten das meist rasche Voranschreiten auf.

Arthrose – Gelenkverschleiß

Arthrose wird landläufig mit Gelenkverschleiß übersetzt. Aber es geht bei der Erkrankung nicht nur um eine Abnutzung des Knorpels an kleinen oder großen Gelenken. Verschleißt nämlich diese Schutzschicht, die das Aneinanderreiben von Knochen verhindert und wie ein Stoßdämpfer wirkt, gesellen sich im Laufe der Erkrankung oft auch entzündliche Prozesse dazu. In Folge dieser sogenannten Osteoarthritis kommt es zu erheblichen Schmerzen und oft auch zu Schwellungen.

Typisch bei der Arthrose sind Schmerzen, die vor allem bei Bewegungen und Belastungen auftreten. Oftmals resultieren sie aus übermäßig beanspruchten, fehlbelasteten Muskel-, Sehnen- und Bandansätzen, aber auch aus den Gelenk-Entzündungen. Medikamente lindern zwar kurzfristig Schmerzen, helfen aber nicht, die Ursachen zu beeinflussen und haben oft Nebenwirkungen. Der Gelenk-Knorpel benötigt regelmäßig Bewegung, damit er geschmeidig bleibt, daher sind Physiotherapie und ein geeignetes Sportprogramm wichtige begleitende Maßnahmen.

Eine Therapie im Heilstollen führt nachweislich ebenfalls zu Schmerzlinderung, ohne zugleich die Nebenwirkungen von starken Schmerzmitteln zu haben. Bestenfalls wird sie im Rahmen einer Kur in Anspruch genommen, bei der auch gezielte Bewegungstherapien, muskelentspannende und krankengymnastische Programme zum Einsatz kommen. Sie helfen, wichtige Muskelgruppen durch Dehnung und Kräftigung zu stärken und so erkrankte Gelenke zu entlasten. Darüber hinaus ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Radon im Heilstollen entzündungshemmende Botenstoffe aktiviert. Dadurch kann auch der fortschreitende Entzündungsprozess im Gelenk gebremst werden. Neben dieser Wirkung auf die entzündlichen Vorgänge im Gelenk selbst, sind auch eigenständige lindernde Effekte auf Schmerzen der Muskel-, Sehnen- und Bandansätze nachgewiesen, die im Mittel etwa 9 Monate anhalten. Kuren können zwar die Arthrose nicht heilen, verschaffen aber große Linderung bei Schmerzen und helfen, den Verschleiß der Gelenke einzudämmen


Informationen zur Kur

Die Kur im Gasteiner Heilstollen lindert Beschwerden nebenwirkungsfrei für viele Monate bei verschiedenen Krankheitsbildern. Die Therapie machen Patienten meist im Rahmen einer Kur, bei der sie mehrfach mit einem Stollenzug ins Berginnere fahren, in dem das Heilklima natürlich vorkommt.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten: 

 

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