Gasteiner Heilstollen
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Natürliche Heilmittel sind stark im Kommen. Doch oftmals hängt der sanften Medizin aus der Natur der Ruf nach, dass die Wirkung nicht wissenschaftlich bewiesen sei. Das es auch anders geht, zeigt die Studienlage zur Wirksamkeit von Radon. Das natürlich in Quellen oder Heilstollen vorkommende Edelgas wird bereits seit über 100 Jahren für Heilzwecke angewandt. Die schmerzlindernde Wirkung dieser Radontherapien ist seit vielen Jahren nachgewiesen. Doch bisher gingen Experten davon aus, dass es sich dabei um einen symptomorientierten Effekt handelt, der den Krankheitsprozess nicht beeinflusst. Neue Studien belegen nun aber auch positive Wirkungen auf das Immunsystem und geben Hoffnung, dass die natürlichen Therapien auch auf die Ursachen der Erkrankungen wirken können.


Wirkung bei Autoimmunerkrankungen

In Heilstollen mit radonhaltiger Luft wie dem Gasteiner Heilstollen fahren jährlich viele tausend Patienten ein. Im Rahmen einer zwei bis dreiwöchigen Kur lassen Patienten mehrfach im Berg die radonhaltige Luft, Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit auf sich wirken. Viele kommen mindestens einmal im Jahr, weil sie anschließend viele Monate ohne Rheuma-, Rücken- oder Gelenkschmerzen den Alltag meistern können. Diese schmerzlindernde Wirkung ist seit vielen Jahren wissenschaftlich belegt. Neben schmerzlindernden Effekten dieser Kuren sind auch immunstabilisierende Wirkungen bekannt. Dies erklärt unter anderem die Erfolge bei vielen Krankheitsbildern mit autoimmunen Komponenten. Dies wird auch durch neuere Studien unterstrichen.

So steigert Radon – das Naturheilmittel wird während des Aufenthaltes im Stollen über Haut und Lunge aufgenommen – beispielsweise den Anteil von bestimmten Immunzellen, die die Arbeit des Immunsystems dämpfen. Dies ist vor allem bei Erkrankungen wie Rheuma, bei denen ein überaktives Immunsystem Schäden im Körper verursacht, von großer Bedeutung. Ein weiteres Immun-Protein, das aktive Immunzellen bildet, wird hingegen durch eine Radontherapie reduziert. Dieses Protein ist üblicherweise bei Patienten mit entzündlichen Erkrankungen erhöht und lässt sich durch die Therapie wieder normalisieren. Zudem ist dieser Marker auch bei Schmerzen erhöht.


Immunsystem: Botenstoff TGF-β wird positiv beeinflusst

Das TGF-ß-Zytokin fungiert als entzündungshemmender und gewebsregenerierender Botenstoff und wird von verschiedenen Zelltypen freigesetzt. Aufgrund seines komplexen Signalnetzwerks reguliert TGF-ß die Genexpression, also die Bildung entscheidender Proteine im Körper. Es spielt eine zentrale Rolle während des gesamten Lebenszyklus, beeinflusst Entwicklung, Alterung, Stoffwechsel und Immunität. Daher überrascht es nicht, dass Fehlfunktionen in den zellulären Signalwegen schwerwiegende Krankheiten wie rheumatische oder kardiovaskuläre Erkrankungen sowie Krebs verursachen können.

Neueste Erkenntnisse zeigen, dass TGF-ß auch eine entscheidende Rolle bei einigen schweren Infektionen spielt, bei denen eine chronische Immunreaktion entsteht, die sich nicht mehr gegen das Virus selbst richtet, sondern gegen den eigenen Körper des Erkrankten. Diese Zusammenhänge sind eng mit chronischen Erschöpfungssyndromen (Fatigue) verbunden. Viele Patienten berichten von einer Verbesserung ihrer Erschöpfungszustände nach einem Aufenthalt im Heilstollen. Dies lässt sich auch darauf zurückführen, dass Radon das Immunsystem positiv beeinflusst, indem es den Botenstoff TGF-β aktiviert. Zusätzlich ist Radon dafür bekannt, die Produktion von Radikalfängern zu steigern und die Hormonproduktion, wie beispielsweise von Endorphinen, anzuregen. Darüber hinaus verbessert es die Reparaturkapazität der Zellen, insbesondere bei Schäden im Erbgut.


Radon hilft auch bei Allergien und Asthma

Aufgrund seiner guten Wirkungen auf das Immunsystem kann eine Kur im Gasteiner Heilstollen auch allergische und Asthmabeschwerden lindern. Stollen- oder Höhlentherapien in Naturhöhlen oder einstigen Bergwerken helfen schon allein durch die dort vorherrschende staub- und pollenfreie Atmosphäre Beschwerden zu stoppen. Die für Stollen oder Naturhöhlen typische, besonders reine Atemluft führt meist sofort zu einer Erholung der Atemwege. Im Inneren des Berges wirken natürliche Gerölle, Felswände und haarfeine Gebirgsrisse unter der Erde als große natürliche Filter und befeuchten die an der Erdoberfläche eindringende Luft. Neben Pollen, Haaren, Fasern und anderen allergieauslösenden Substanzen fehlen außerdem krankmachende Pilze und Sporen. Diese stabile Luftreinheit mit fast völliger Schwebstaub- und Allergenfreiheit und die erhöhte Luftfeuchtigkeit wirken antiallergisch, entzündungshemmend, schleim- und krampflösend. Die besonders hohe Luftfeuchtigkeit beruhigt darüber hinaus die Bronchialschleimhaut.

Durch die Radontherapie im Gasteiner Heilstollen stellen sich aber auch langfristige Wirkungen auf das Immunsystem ein. Das tropische Klima aus Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit führt beim Patienten zu einer leichten Hyperthermie, einem therapeutischen Fieber, das unter anderem immunstabilisierend wirkt. Der temporäre Anstieg von regulatorischen Immunzellen sowie eine langanhaltende Reduktion eines Aktivierungsmarkers sind zwei wichtige Faktoren, die bei Allergien oder Asthma positive Auswirkungen auf die Beschwerden haben können. So berichten Patienten nach einer etwa dreiwöchigen Kur über eine nachhaltige Besserung der Symptomatik sowie deutlich geringeren Kortisonbedarf. Anfälle und Infekte treten wesentlich seltener auf. Die Wirkung der Höhlentherapie auf Asthma ist zudem wissenschaftlich belegt. Nach dem Aufenthalt im Heilstollen verbessern sich die Lungenfunktionswerte messbar.


Informationen zur Kur

Die Kur im Gasteiner Heilstollen lindert Beschwerden bei vielen Krankheiten nebenwirkungsfrei für viele Monate. Die Therapie machen Patienten meist im Rahmen einer Kur, bei der sie mehrfach mit einem Stollenzug ins Berginnere fahren.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten:

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