Gasteiner Heilstollen
Frau mit Schmerzen
Corona: Gehören Fibromyalgie-Patienten zur Risikogruppe?
25.03.2020
Heilstollen
Corona-Sicherheits- und Hygiene-Konzept – Gasteiner Heilstollen
02.06.2020
Zeige alle

Wie Rheuma-Patienten Biologika reduzieren können

Das Corona-Virus (Covid-19) hat nicht nur unseren Alltag durcheinandergebracht, sondern auch den Blick auf die Gesundheit geschärft. Eine virale Erkrankung, wie Covid-19 bei der keine Therapie zur Verfügung steht und auch noch kein Impfstoff vorliegt, ist für viele bedrohlich. Oftmals bleibt einem Risikopatienten nur, alle Maßnahmen zu ergreifen, um sich nicht zu infizieren. Manche Patienten, wie beispielsweise Rheumatiker, haben Sorge, auch aufgrund eingenommener Medikamente zum Risikopatienten zu werden. Viele stellen sich daher die Frage, ob es Alternativen zu Medikamenten wie Biologika & Co. gibt.

So wirken Biologika, Cortison und Immunsuppressiva

Medikamente wie Biologika oder auch Immunsuppressiva helfen bei chronischen Erkrankungen, weil sie auf die Aktivität des Immunsystems zielen. Vor allem bei Autoimmunerkrankungen, zu denen auch Morbus Bechterew gehört, ist dies oft ein wichtiger Therapieschritt, um ein außer Kontrolle geratenes Immunsystem abzuschwächen. TNF-alpha-Blocker beispielsweise blockieren einen Botenstoff, den Tumornekrosefaktor (TNF)-alpha, der beim Fortschreiten einiger rheumatischer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt. TNF-alpha-Blocker werden direkt unter die Haut gespritzt oder als Infusion gegeben.
Lebenserwartung hängt von Medikamenten ab, Biologika

Je weniger Medikamente Patienten zu sich nehmen, desto besser

Da TNF-alpha-Blocker aber sozusagen die Aktivität des Immunsystems regulieren, haben Patienten teilweise ein erhöhtes Infektionsrisiko für Erkrankungen, z.B. Tuberkulose. Auch die Einnahme von Cortison und Immunsuppressiva zählt zu den immunschwächenden Therapien.


Radonwärmetherapie kann Medikamente ersetzen

Die Therapie mit Biologika ist für viele Patienten vielversprechend, aber sie ist mit Nebenwirkungen verbunden. Allerdings kann auch ein Kuraufenthalt im Gasteiner Heilstollen ergänzend oder sogar als Alternative zu Biologika und anderen immunmodulierenden Therapien sinnvoll sein. Untersuchungen der Medizinischen Universität Innsbruck bestätigen die nachhaltige Wirkung der Therapie im Gasteiner Heilstollen in Verbindung mit Biologika vom Typ der TNF-alpha-Blocker. Bei der Auswertung zeigte sich, dass die Dosis der Medikamente nach einem Therapieaufenthalt im Gasteiner Heilstollen reduziert werden konnte. Manche setzen ihre Medikamente auch ganz ab.
Studien

Studien belegen die Wirksamkeit der alternativen Therapie bei Rheuma

Auch wenn der Wirkmechanismus der Gasteiner-Heilstollen-Behandlung noch nicht in allen Aspekten vollends geklärt ist, scheint doch eine Wirkung ähnlich den Biologika möglich.


Wie die Therapie im Heilstollen abläuft

Durchgeführt wird die Therapie mit Radon und Wärme im Rahmen einer Kur in einem ehemaligen Bergwerksstollen. Viele Hundert Meter im Berginneren tritt Radon natürlich aus dem Gestein aus. Um es therapeutisch zu nutzen, fahren Betroffene mit einem Zug auf die Therapiestationen. Patienten nehmen bei mehreren einstündigen Therapieeinheiten das Edelgas über Haut und Lunge in niedrigen Mengen auf. Im Körper vermindert Radon nachweislich die Aktivität von Entzündungszellen und hemmt die Produktion von Schmerzbotenstoffen. In Kombination mit Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit verstärken sich diese Effekte.
Heilstollen

Kuren im Heilstollen können helfen Biologika zu reduzieren

Verschiedene Untersuchungen und unzählige Patientenberichte bestätigen der Radonwärmetherapie neben schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkungen ebenso immunstabilisierende Effekte. Bei Morbus Bechterew beispielsweise bestätigen die Untersuchungen der Heilstollen-Therapie allen Verlaufsformen und Stadien lang anhaltende therapeutische Resultate sowie positive Wirkungen hinsichtlich der Reduktion von Druckschmerzschwellen, Schmerzintensität, funktionellen Einschränkungen und Medikamentenverbrauch. Dies führt zu einem geringeren Medikamentenbedarf und spürbar weniger Schmerzen bis hin zur Beschwerdefreiheit über viele Monate.

Fordern Sie Informationen zur Heilstollen-Kur an, nehmen Sie unsere medizinische Beratung in Anspruch oder lassen sich beim Kurantrag beraten: 

2 Comments

  1. Schachtner-Harms Gertrud sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herrren,
    ich habe schon vor drei Jahren ihre Unterlagen bekommen. Leider wurde von meiner Krankenkasse die Übernahme abgelehnt. Inzwischen habe ich die Diagnose rheumatoide Arthritis und spritze MTX.
    Mit meinem Rheumatologen möchte ich es nochmal probieren eine Kur zu bekommen.
    Bitte senden Sie mir die nötigen Unterlagen zu.
    Ich Danke Ihnen und hoffe diesesmal auf Erfolg.
    Mit freundlichen Grüßen G.Sch.-Harms

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.