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Trend: Gesundheitsurlaub statt Wellness

Bad Gastein, Januar 2015. Der Trend zum Wellness-Urlaub ist rückläufig. Wellness gibt es zwar noch, aber vor allem als Wochenendtrip unter Frauen. Viel mehr stehen heute Gesundheitsreisen auf dem Wunschzettel vieler Urlauber. Und das nicht nur im gehobenen Alter. Vor allem unter Enddreißigern, die schon viele Arbeitsjahre im stressigen Beruf verbracht haben, steigt die Nachfrage. Sie möchten im Urlaub etwas für den Körper tun, egal ob Sport, gesundheitliche Check-ups, einzelne Behandlungen oder ganzheitliche Kuren. Kuren stehen auch bei der Generation 50+ auf der Wunschliste ganz oben. Sie wollen fitter, schöner und gesünder alt werden. Wer Gesundheit mit einem attraktiven Natur- und Erholungswert verbinden will, findet im österreichischen Gasteinertal beste Voraussetzungen.

Mitten im österreichischen Nationalpark Hohe Tauern und unweit von Salzburg entfernt liegen die Kurorte Bad Gastein und Bad Hofgastein in einem malerischen Tal auf über 1000 Metern. Geprägt wird das Gasteinertal durch seine reizvolle Natur, urige Gaststätten und seine Gesundheitsangebote. Das Thermen-Tal Gastein bietet Gesundheitsbewussten heilsame Quellen, natürliche Thermen, sportmedizinische Einrichtungen sowie Therapien im ehemaligen Bergwerkstollen. Wandern und Radfahren im Sommer oder Skilaufen im Winter sorgen für die nötige Erholung in der beliebten Urlaubsregion, die schon allein aufgrund ihrer alpinen Höhenlage gesundheitsfördernd wirkt. Viele Gäste lösen aber nicht nur ein Ticket für die Gondel auf den Gipfel, sondern steigen auch in einen Zug Richtung Berginneres. Im Gasteiner Heilstollen, ein ehemaliges Bergwerk, hat die Natur ein weltweit einzigartiges, therapeutisch wirksames Klima geschaffen.

Im Herzen des Radhausberges finden sich drei Wirkfaktoren – Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und Radongehalt – in natürlicher Form. Diese Kombination bietet beste Bedingungen für die Radonwärmetherapie. Patienten fahren mit einem Stollenzug auf die verschiedenen Therapiestationen im Berg und lassen etwa eine Stunde lang das gesundheitsfördernde Klima auf sich wirken. Besonders eignet sich die Radonwärmetherapie zur Behandlung von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, des Bewegungsapparates, der Atemwege und der Haut. „Viele berichten über spürbare Linderung ihrer Beschwerden und geringeren Medikamentenbedarf über viele Monate sowie deutlich mehr Lebensqualität,“ weiß Univ.-Doz. Dr. Bertram Hölzl, Radon-Experte und ärztlicher Leiter des Gasteiner Heilstollen. Nur durch Zufall wurde das Heilklima in Gastein überhaupt entdeckt: Auf der Suche nach Gold erkundeten Bergarbeiter zu Beginn des 2. Weltkrieges den Gasteiner Radhausberg. Im Hinblick auf Gold war die Suche eine Enttäuschung. Zu den Gewinnern gehörten jedoch die einfachen Bergarbeiter. Sie gaben an, dass ihre gesundheitlichen Probleme wie von selbst verschwanden. Fortan startete die Universität Innsbruck 1946 mit umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchungen.

Nach einer wohligen Therapieeinheit zieht es viele auf die 350 Kilometer-langen, markierten Wege für eindrucksvolle Wandertouren in der Alpenwelt. Wer die gepflegten Wege entlang wandert, kann sich mit einer berühmten Brettljause in einer der etwa 50 Almhütten belohnen. Auch mit Fahrrad bietet sich eine breite Palette an Aktivitäten für Alt und Jung. So finden sich neben familienfreundlichen Routen auch herausfordernde Bike-Strecken über Stock und Stein.

Infos: www.gasteiner-heilstollen.com oder www.gastein.com

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