Einige Patienten sitzen mit Bademantel im Warteraum und warten auf die Stolleneinfahrt im Gasteiner Heilstollen

bei Morbus Bechterew

Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen sind bei Morbus Bechterew wertvolle Netzwerke für Austausch, Unterstützung und gemeinsames Lernen. Sie helfen, den Alltag mit der chronischen Erkrankung besser zu bewältigen. Ein besonderes Angebot bietet der Gasteiner Heilstollen für Gruppengäste.

Morbus Bechterew (axiale Spondyloarthritis) ist eine chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankung, die insbesondere die Wirbelsäule betrifft und mit Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Erschöpfung einhergehen kann. Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich – viele Betroffene erleben Phasen starker Einschränkung, aber auch Zeiten relativer Stabilität. Was oft zu kurz kommt: Die psychische und soziale Belastung, die mit einer dauerhaften Erkrankung einhergeht. Viele Patientinnen und Patienten berichten von Gefühlen der Isolation, dem Unverständnis im Umfeld oder Schwierigkeiten, Beruf und Erkrankung miteinander zu vereinbaren.

Selbsthilfegruppen als soziale Ressource

Hier setzen Selbsthilfegruppen an: Sie bieten einen geschützten Raum für ehrlichen Austausch, gegenseitige Unterstützung, Motivation und das Teilen von Erfahrungen. Es geht nicht nur um medizinische Fragen, sondern auch um das Leben mit der Erkrankung. In der Gruppe treffen Menschen aufeinander, die ähnliche Herausforderungen bewältigen – und sich gegenseitig auf Augenhöhe begegnen, mit Verständnis, Respekt und Mitgefühl.

In vielen Fällen entstehen wertvolle Gespräche: Wie schaffe ich es, trotz Schmerzen aktiv zu bleiben? Welche Strategien helfen im Job oder bei Behörden? Welche Kureinrichtung hat besonders geholfen? Wie gehe ich mit schwierigen Tagen um? Oft ist es gerade das Wissen der Betroffenen selbst, das am nächsten an der Lebensrealität liegt – und deshalb so hilfreich ist. Selbsthilfegruppen bieten:

  • Erfahrungsaustausch in vertrauensvoller Atmosphäre
  • Praktische Alltagstipps zu Therapien, Ernährung, Bewegung und rechtlichen Fragen
  • Entlastung durch Gespräche auf Augenhöhe
  • Ermutigung bei Rückschlägen oder Krankheitsphasen
  • Gemeinschaftsgefühl und neue soziale Kontakte
  • Angebote für gemeinsame Freizeitaktivitäten oder Gruppenausflüge
  • Zugang zu Vorträgen, Workshops und Informationsveranstaltungen

Nicht zuletzt erleben viele Gruppenmitglieder, dass das Gefühl, verstanden zu werden, manchmal mehr bewirkt als eine medizinische Maßnahme. Selbsthilfe stärkt – emotional, sozial und ganz praktisch.

Das Angebot für Selbsthilfegruppen

Der Gasteiner Heilstollen bietet ein weltweit einzigartiges Heilklima, das insbesondere bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie Morbus Bechterew nachweislich Linderung bringen kann. Die Kombination aus milder Überwärmung, hoher Luftfeuchtigkeit und natürlichem Radongehalt in der Luft wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und entspannend – und das oft für mehrere Monate.

Gasteiner Heilstollen-Angebot für Selbsthilfegruppen: Selbsthilfegruppen mit etwa 10 Personen können eine kostenlose Therapie-Einfahrt in den Gasteiner Heilstollen erleben. Gültig für neue Gäste (nach Verfügbarkeit) in der Regel von Januar bis August und im November (Montag–Freitag). Inklusive:

  • Ärztliche Eingangsuntersuchung

  • 1 kostenfreie Einfahrt inkl. medizinischer Betreuung

  • 60 Minuten im Therapiebereich

  • 30 Minuten Ruhezeit im Anschluss

  • 1 Getränk zur Erfrischung

Für Wiederholungsbesucher bietet der Heilstollen einen 10 % Gruppenrabatt auf die regulären Preise. Der Besuch kann ideal mit einem Gruppenaufenthalt im Gasteinertal verbunden werden – zum Beispiel mit Wanderungen, gemütlichen Abenden oder einem Austausch mit anderen Gruppen.

Kontakte zu Selbsthilfegruppen

Möchten Sie einer Gruppe beitreten oder eine gründen? Hier finden Sie passende Ansprechpartner:

Österreichische Vereinigung Morbus Bechterew

Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew

Schweizer Vereinigung Morbus Bechterew

Diese Organisationen bieten nicht nur Gruppenvernetzung, sondern auch Informationen zu Diagnose, Behandlung und Alltag mit Morbus Bechterew.

Interesse geweckt?

Sie möchten mit Ihrer Selbsthilfegruppe den Gasteiner Heilstollen besuchen oder sich über eine mögliche Organisation vor Ort informieren? Kontaktieren Sie uns – wir unterstützen Sie gerne bei der Planung und Umsetzung Ihres Aufenthalts. 

OEVMB Präsitent Josef Wibner
ÖVMB

Gemeinsam stark leben: Unsere Selbsthilfegruppe versteht sich als unterstützendes Netzwerk für Menschen, bei denen Morbus Bechterew diagnostiziert wurde. Betroffene finden bei uns Hilfe und Austausch, um besser mit den Herausforderungen im Alltag umzugehen.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen drei zentrale Säulen: BERATUNG – BEWEGUNG – BEGEGNUNG.

BERATUNG bieten wir durch medizinische Informationsveranstaltungen, Unterstützung bei Behördengängen oder bei der Antragstellung zur GVA.
BEWEGUNG fördern wir mit gezielten Gymnastikübungen sowie durch sportliche Aktivitäten.
BEGEGNUNG ermöglichen wir bei regionalen Veranstaltungen, gemeinsamen Ausflügen und regelmäßigen Stammtischen.

Josef Wibner
Präsident der ÖVMB
Icon zur symbolischen Darstellung einer Person mit Beratungs-Kompetenz
SVMB

Die Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew (SVMB) wurde 1978 von Betroffenen gegründet und zählt heute über 4500 Mitglieder. Sie berät, unterstützt und vernetzt Menschen mit der chronisch-rheumatischen Erkrankung Morbus Bechterew – axSpA und organisiert in der ganzen Schweiz Therapiegruppen und Seminare zum Umgang mit der Krankheit. Die Vereinigung informiert Betroffene und Angehörige über die Krankheit und sensibilisiert die Öffentlichkeit. Zudem unterstützt sie die Forschung im Bereich Morbus Bechterew – axSpA. Sie ist Mitglied der Rheumaliga Schweiz und der internationalen Bechterew-Vereinigung (ASIF).
OEVMB Präsitent Josef Wibner
ÖVMB

Gemeinsam stark leben: Unsere Selbsthilfegruppe versteht sich als unterstützendes Netzwerk für Menschen, bei denen Morbus Bechterew diagnostiziert wurde. Betroffene finden bei uns Hilfe und Austausch, um besser mit den Herausforderungen im Alltag umzugehen.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen drei zentrale Säulen: BERATUNG – BEWEGUNG – BEGEGNUNG.

BERATUNG bieten wir durch medizinische Informationsveranstaltungen, Unterstützung bei Behördengängen oder bei der Antragstellung zur GVA.
BEWEGUNG fördern wir mit gezielten Gymnastikübungen sowie durch sportliche Aktivitäten.
BEGEGNUNG ermöglichen wir bei regionalen Veranstaltungen, gemeinsamen Ausflügen und regelmäßigen Stammtischen.

Josef Wibner
Präsident der ÖVMB
Icon zur symbolischen Darstellung einer Person mit Beratungs-Kompetenz
SVMB

Die Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew (SVMB) wurde 1978 von Betroffenen gegründet und zählt heute über 4500 Mitglieder. Sie berät, unterstützt und vernetzt Menschen mit der chronisch-rheumatischen Erkrankung Morbus Bechterew – axSpA und organisiert in der ganzen Schweiz Therapiegruppen und Seminare zum Umgang mit der Krankheit. Die Vereinigung informiert Betroffene und Angehörige über die Krankheit und sensibilisiert die Öffentlichkeit. Zudem unterstützt sie die Forschung im Bereich Morbus Bechterew – axSpA. Sie ist Mitglied der Rheumaliga Schweiz und der internationalen Bechterew-Vereinigung (ASIF).