Morbus Bechterew
Weniger Schmerz, mehr Leben
Für Menschen mit Morbus Bechterew können alltägliche Bewegungen zur Herausforderung werden. Der Blick zum Himmel, das Greifen nach einem Buch aus dem obersten Regal, der direkte Augenkontakt – diese Dinge, für andere selbstverständlich, sind für Betroffene oft schmerzhaft oder gar unmöglich. Die Erkrankung raubt nicht nur die Beweglichkeit, sondern oft auch die Lebensfreude. Wir begleiten mit dem tiefen Verständnis für Morbus Bechterew Menschen auf ihrem Weg zu mehr Beweglichkeit und weniger Schmerzen. Tief im Inneren des Radhausberges, wartet unsere hochwirksame Heilstollentherapie, die mehr ist als nur eine Behandlung. Sie lindert Symptome, und kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen – ganz ohne Medikamente und deren Nebenwirkungen, aber mit spürbarer Wirkung.
Nicht ohne Grund ist der Gasteiner Heilstollen das weltweit größte Therapiezentrum für Morbus Bechterew.
- Wie der Diagnoseprozess bei Morbus Bechterew abläuft
- Morbus Bechterew - 5 Irrtümer
- Die 5 besten Reha-Tipps bei Morbus Bechterew
- Wie der Heilstollen bei rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew hilft
- Rollenlagerung hilft Morbus Bechterew-Patienten
- „Wenn ich Morbus Bechterew hätte, würde ich in den Gasteiner Heilstollen fahren“
- 125.000 Morbus-Bechterew-Patient im Heilstollen
- Morbus Bechterew: Warum Wärme hilft
- Morbus Bechterew betrifft auch junge Menschen
- Morbus Bechterew geht oft mit Schlafstörungen einher
- Morbus Bechterew: Erfahrungen einer Patientin
- Diagnose des Morbus Bechterew nicht immer einfach
- Neue Studie zur Lebensqualität von Morbus Bechterew
- Wenn der Heilstollen unter die Haut geht
- Der Morbus Bechterew und die Müdigkeit
- FAQ Morbus Bechterew – Fragen und Antworten
- „Eine Therapie mit Radonwärme gab mir die Kraft für ein Kind“
- Morbus Bechterew & Rheuma – Patientenstimmen Teil I
- Morbus Bechterew: Dank Heilstollen kaum Versteifungen
- Morbus Bechterew Medikamente – eine Übersicht
- Morbus Bechterew: Endstadium mit Mitte Zwanzig?
- Morbus Bechterew – Die besten ergänzenden Therapien
- 10 Übungen bei Morbus Bechterew
- Morbus Bechterew: Kaum mehr einen Schub dank Heilstollen-Kur
- Erfahrungsbericht Morbus Bechterew - Schmerzen
- Welche Beschwerden deuten auf Morbus Bechterew?
- Therapie bei Morbus Bechterew - Fragen und Fakten
- MB: Rückenschmerzen bestimmen Alltag
- M. Bechterew: Größtes Therapiezentrum entsteht
- Morbus Bechterew: Heilende Hände verbessern Beweglichkeit
- Mit natürlichem Heilklima gegen Schmerzen und Versteifung
- Erfahrungsbericht Harald Bauernfeind-Pabst, Diagnose Morbus Bechterew
- Erfahrungsbericht Gerhard Lambeck, Diagnose Morbus Bechterew
- Erfahrungsbericht Martin Schroth, Diagnose Morbus Bechterew
- Erfahrungsbericht Margitta Lüsebrink, Diagnose Morbus Bechterew
- Erfahrungsbericht Eva Maria Baumgartner, Diagnose Morbus Bechterew
Schmerzen, die den Alltag bestimmen
Morbus Bechterew verursacht oft chronische, tiefsitzende Schmerzen. Viele Patienten sind daher dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Die Folgen jahrelangen Konsums sind weitere gesundheitliche Probleme wie Übelkeit, Atmungsstörungen, Depressionen, Magen- und Nierenprobleme oder sogar Leberschädigungen. Viele Betroffene wünschen sich eine Alternative, eine Möglichkeit, ihre Schmerzen auf natürliche Weise zu lindern. Im Gasteiner Heilstollen ist dies möglich.
Sanfte Heilung aus der Tiefe des Berges
Der Gasteiner Heilstollen bietet eine wissenschaftlich fundierte Alternative zu Medikamenten. Sein natürliches Heilklima lindert Schmerzen bis zu neun Monate lang – sanft, aber wirkungsvoll. Kurzum: Betroffene profitieren von weniger Medikamenten, mehr Lebensqualität und einem leichteren Alltag. Drei kraftvolle Naturfaktoren machen diese Wirkung möglich:
- Radon setzt im Körper milde Alphastrahlen frei, die entzündungshemmende Botenstoffe aktivieren. Diese lindern anhaltend Schmerzzustände und begleitende Beschwerden.
- Wärme lässt den Körper entspannen und die Muskeln lockern.
- Hohe Luftfeuchtigkeit: unterstützt die Aufnahme des Radons und fördert die Regeneration.
Wirkungsweise der Radontherapie


Morbus Bechterew
FAQ
Was ist Morbus Bechterew?
Morbus Bechterew, auch Spondylitis ankylosans genannt, ist eine chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankung, die vor allem die Wirbelsäule betrifft. Durch fehlgeleitete Immunprozesse entstehen Entzündungen, die über Jahre zu einer zunehmenden Versteifung und Verformung der Wirbelsäule führen können. Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit beeinflussen den Alltag vieler Betroffener erheblich.
Mehr erfahren: Was ist Morbus Bechterew?
Welche Symptome sind typisch für Morbus Bechterew?
Typisch für Morbus Bechterew sind tiefsitzende Rücken- und Gesäßschmerzen sowie eine ausgeprägte Morgensteifigkeit. Die Schmerzen treten häufig nachts oder in Ruhe auf und bessern sich durch Bewegung. Weitere mögliche Beschwerden sind Schmerzen an Hüften, Fersen, Brustbein oder Achillessehnen sowie Müdigkeit, Augenentzündungen und Magen-Darm-Beschwerden.
Mehr erfahren: Was ist Morbus Bechterew? – Symptome und Früherkennung
In welchem Alter beginnt Morbus Bechterew?
Die ersten Symptome von Morbus Bechterew treten häufig bereits im jungen Erwachsenenalter auf. Erste Anzeichen zeigen sich oft zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr. Da Rückenschmerzen und andere Beschwerden zunächst unspezifisch erscheinen, dauert es häufig mehrere Jahre, bis die richtige Diagnose gestellt wird.
Bei länger anhaltenden tiefsitzenden Rückenschmerzen, die sich durch Bewegung bessern, ist eine rheumatologische Abklärung sinnvoll.
Mehr erfahren: Wann beginnt MB? – inklusive Morbus-Bechterew-Selbsttest
Wie wird Morbus Bechterew diagnostiziert?
Die Diagnose Morbus Bechterew erfolgt anhand der Beschwerden, einer ärztlichen Untersuchung und weiterer diagnostischer Verfahren. Entzündungen lassen sich bereits früh im MRT erkennen, während Veränderungen und Verformungen der Wirbelsäule später auch im Röntgenbild sichtbar werden. Auch der Genmarker HLA-B27 spielt bei der Abklärung eine wichtige Rolle.
Unser Morbus-Bechterew-Selbsttest bietet eine erste Einschätzung. Bei entsprechenden Anzeichen sollte anschließend ein Rheumatologe aufgesucht werden.
Welche Rolle spielt HLA-B27 bei Morbus Bechterew?
HLA-B27 ist ein genetisches Merkmal, das eng mit Morbus Bechterew verbunden ist. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine genetische Veranlagung – insbesondere HLA-B27 – gemeinsam mit weiteren Faktoren eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Erkrankung spielt. Die genaue Ursache von Morbus Bechterew ist bis heute nicht vollständig geklärt.
Mehr erfahren: Was ist Morbus Bechterew?
Ist Morbus Bechterew heilbar?
Morbus Bechterew ist eine chronische Erkrankung und derzeit nicht heilbar. Mit der richtigen Behandlung lassen sich Schmerzen und Entzündungen jedoch deutlich reduzieren, die Beweglichkeit fördern und die Lebensqualität langfristig verbessern. Eine wichtige Rolle spielen dabei Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und regelmäßige Bewegung.
Mehr erfahren: Behandlung von Morbus Bechterew
Was hilft bei Morbus Bechterew?
Eine erfolgreiche Behandlung von Morbus Bechterew stützt sich auf die drei Säulen Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Bewegung. Neben Medikamenten kommen Bewegungstherapie, Physiotherapie, Wärme- und Kälteanwendungen sowie Radontherapie zum Einsatz. Eine individuell abgestimmte Behandlung hilft dabei, Schmerzen und Steifigkeit zu reduzieren und die Beweglichkeit zu erhalten.
Mehr erfahren: Behandlung von Morbus Bechterew
Warum ist Bewegung bei Morbus Bechterew so wichtig?
Regelmäßige Bewegung gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der Behandlung von Morbus Bechterew. Gymnastik und geeignete Sportarten erhalten die Beweglichkeit, stärken die Rücken- und Bauchmuskulatur und wirken der zunehmenden Versteifung entgegen. Bewegung hilft außerdem dabei, Schmerzen und Langzeitfolgen der Erkrankung einzudämmen.
Geeignet sind beispielsweise Nordic Walking, Schwimmen, Aquagymnastik und Tanzen. Auch gezielte tägliche Übungen spielen eine wichtige Rolle.
Mehr erfahren: Therapien & Bewegung bei MB und Leben mit Morbus Bechterew
Verläuft Morbus Bechterew bei Frauen anders?
Ja. Frauen sind von Morbus Bechterew genauso betroffen wie Männer, die Erkrankung zeigt sich bei ihnen jedoch häufig anders. Die Versteifung schreitet bei Frauen meist langsamer voran, wodurch die Erkrankung häufiger übersehen oder erst spät diagnostiziert wird. Starke Rücken- und Gelenkschmerzen, chronische Erschöpfung, Augenentzündungen und Verdauungsprobleme gehören zu den wichtigen Anzeichen.
Mehr erfahren: Morbus Bechterew bei Frauen
Welche Begleiterkrankungen treten bei Morbus Bechterew auf?
Morbus Bechterew betrifft nicht nur die Wirbelsäule. Häufig treten zusätzliche Beschwerden und Erkrankungen wie Fatigue, Augenentzündungen beziehungsweise Uveitis, Osteoporose, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Fibromyalgie auf. Auch Gelenkbeschwerden außerhalb der Wirbelsäule sind möglich.
Gerötete oder schmerzende Augen und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit sollten beispielsweise immer ernst genommen und augenärztlich abgeklärt werden.
Mehr erfahren: Begleiterkrankungen bei Morbus Bechterew
Welche Ernährung ist bei Morbus Bechterew empfehlenswert?
Eine antientzündlich ausgerichtete Ernährung beeinflusst Beschwerden bei Morbus Bechterew positiv. Viel Gemüse, Kräuter, Fisch und andere Lebensmittel mit günstiger Fettsäurezusammensetzung unterstützen eine ausgewogene Ernährung. Gleichzeitig spielen Körpergewicht und eine insgesamt gesunde Lebensweise eine wichtige Rolle.
Die Ernährung ist dabei ein ergänzender Baustein neben Bewegung und medizinischer Behandlung.
Mehr erfahren: Ernährung bei Morbus Bechterew
Was kann ich selbst tun, um mit Morbus Bechterew besser zu leben?
Betroffene können selbst viel dazu beitragen, ihre Lebensqualität zu erhalten. Besonders wichtig sind regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung, Stressreduktion, geeignete Entspannungsmethoden und ein gutes Verständnis der eigenen Erkrankung. Wer sich mit Morbus Bechterew auseinandersetzt und aktiv an der Therapie mitarbeitet, kann den Alltag besser gestalten.
Ein wichtiger Grundsatz lautet deshalb: „Bechtis brauchen Bewegung.“
Mehr erfahren: Leben mit Morbus Bechterew
Helfen Selbsthilfegruppen bei Morbus Bechterew?
Ja. Selbsthilfegruppen bieten wertvolle Unterstützung beim Leben mit Morbus Bechterew. Der Austausch mit anderen Betroffenen liefert praktische Alltagstipps, Erfahrungen zu Therapien, Ernährung und Bewegung sowie Verständnis für die Herausforderungen einer chronischen Erkrankung.
Der Gasteiner Heilstollen bietet die erste Einfahrt bei einem Gruppenbesuch von Morbus-Bechterew-Selbsthilfegruppen kostenlos an.
Mehr erfahren: Selbsthilfegruppen bei Morbus Bechterew
Hilft der Gasteiner Heilstollen bei Morbus Bechterew?
Ja. Morbus Bechterew gehört zu den wichtigsten Anwendungsgebieten der Gasteiner Heilstollen-Therapie. Die Radonwärmetherapie lindert Schmerzen – im Durchschnitt für bis zu 9 Monate –, wirkt entzündungshemmend und hilft dabei, den Medikamentenverbrauch bis zu einem Jahr zu reduzieren. Auch funktionelle Einschränkungen verbessern sich.
Der Gasteiner Heilstollen ist weltweit das größte Therapiezentrum für Morbus Bechterew und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung mit diesem Krankheitsbild.
Mehr erfahren: Der Heilstollen und Morbus Bechterew
Wie wirkt die Radontherapie bei Morbus Bechterew?
Im Gasteiner Heilstollen wirken Radon, Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit gemeinsam. Das Radon wird über die Atemwege und die Haut aufgenommen. Die milde Alphastrahlung aktiviert entzündungshemmende Botenstoffe. Gleichzeitig entspannt die Wärme den Körper und lockert die Muskulatur. Die hohe Luftfeuchtigkeit unterstützt die Radonaufnahme und sorgt gemeinsam mit der Wärme für eine therapeutisches Fieber.
Diese weltweit einzigartige Kombination sorgt für eine lang anhaltende Schmerzlinderung und weniger Medikamente.
Mehr erfahren: Wirkungsweise der Radontherapie
Wie lange wirkt die Heilstollen-Therapie bei Morbus Bechterew?
Die Schmerzlinderung hält bei Morbus Bechterew bis zu neun Monate an. Der Medikamentenverbrauch lässt sich bis zu ein Jahr reduzieren. Studien zur Radontherapie bei Morbus Bechterew zeigen außerdem eine Erfolgsquote von 80 bis 90 Prozent. Die Wirkung tritt teilweise erst einige Wochen nach der Kur ein und hält anschließend über viele Monate an.
Mehr erfahren: Der Heilstollen und Morbus Bechterew
Wie viele Heilstollen-Einfahrten werden bei Morbus Bechterew empfohlen?
Bei Morbus Bechterew empfehlen unsere Ärzte eine zwei- bis dreiwöchige Kur mit 8 bis 12 Heilstollen-Einfahrten, einmal jährlich. Bei jeder Einfahrt verbringen die Patienten rund eine Stunde im Therapiebereich im Inneren des Radhausberges. Ergänzende Bewegungs- und physikalische Therapien unterstützen das Behandlungskonzept.
Mehr erfahren: Der Heilstollen und Morbus Bechterew sowie Heilstollen-Therapie planen
Übernimmt die Krankenkasse die Heilstollen-Therapie bei Morbus Bechterew?
Der Gasteiner Heilstollen verfügt über Abrechnungsverträge mit Versicherungsträgern in Österreich und Deutschland sowie mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb. Welche Leistungen übernommen werden, hängt vom jeweiligen Versicherungsträger und der Form des Kuraufenthalts ab.
Unser Patientenservice unterstützt Sie gerne bei Fragen zur Antragstellung und Kostenerstattung.
Mehr erfahren: Kostenerstattung & Kurantrag
Welche Erfahrungen machen Morbus-Bechterew-Patienten mit dem Gasteiner Heilstollen?
Viele Betroffene berichten nach ihrer Heilstollen-Kur von deutlich weniger Schmerzen, besserer Beweglichkeit und einem geringeren Bedarf an Medikamenten und somit einem glücklicheren, zufriedenerem Leben.
Lesen Sie die persönlichen Geschichten von Menschen mit Morbus Bechterew, ihrem Krankheitsweg und die Erfahrungen mit der Radonwärmetherapie.
Mehr erfahren: Erfahrungsberichte Morbus Bechterew-Betroffenen
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