Morbus Bechterew: Spondylitis ankylosans im Detail

Das Alltägliche scheint oft außer Reichweite für diejenigen, die unter Morbus Bechterew leiden: Die rheumatische Krankheit beeinträchtigt den Alltag Betroffener oft stark. In den Himmel schauen, ein Buch aus der oberen Regalreihe nehmen, dem Gegenüber in die Augen blicken – für gesunde Menschen selbstverständlich. Viele, die an der rheumatischen Krankheit Morbus Bechterew leiden, müssen auf Grund der Morbus-Bechterew-Schmerzen starke Einschränkungen in Kauf nehmen.

Mit dem einzigartigen radonhaltigen Klima bietet der Gasteiner Heilstollen nicht nur Linderung der Symptome, sondern kann auch den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen – und das ganz ohne Medikamente und deren Nebenwirkungen.

Der Gasteiner Heilstollen ist weltweit das größte Therapiezentrum für Morbus Bechterew. Dank unserer Expertise und jahrzehntelangen Erfahrung in den verschiedensten Bereichen rund um Spondylitis ankylosans können wir hier umfassend über die wichtigsten Bereiche dieser Krankheit aufklären!

Wie zeigt sich die Krankheit?

Viele Patienten sind daher dauerhaft auf Medikamente angewiesen, was weitere gesundheitliche Probleme wie Übelkeit, Atmungsstörungen, Depressionen, Magen- und Nierenprobleme oder sogar Leberschädigungen auslösen kann. Viele Betroffene versuchen daher, möglichst wenig davon einzunehmen.

So hilft der Heilstollen

Der Gasteiner Heilstollen ermöglicht mit seiner natürlichen Radontherapie bis zu 9 Monate anhaltende Schmerzlinderung. So können Patienten wieder einen normalen Alltag führen und benötigen deutlich weniger Schmerzmittel. Das steckt dahinter:

  • natürlicher Radongehalt von 44 kBq/m³ Heilstollenluft
  • Wärme bei einer Lufttemperatur von 37,0 – 41,5 °C
  • Luftfeuchtigkeit von 70 – 100 %

Das Edelgas Radon wird dabei im Stollen inhaliert und über die Haut aufgenommen. Im Körper werden dadurch milde Alphastrahlen frei gesetzt, die entzündungshemmende Botenstoffe aktivieren. Diese lindern anhaltend Schmerzzustände und begleitende Beschwerden. Erfahren Sie mehr über die Wirkungsweise der Radontherapie im Körper.

Was ist Morbus Bechterew?

Die oft mit dem genetischen Marker HLA-B27 in Verbindung gebrachte rheumatische Krankheit Morbus Bechterew bringt meist große Veränderungen in das Leben Betroffener. Die Beschwerden haben einschneidende Auswirkungen auf den Alltag, der oft von Schmerzen, Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit und Mobilität geprägt ist.

Die Heilstollen-Kur bei Morbus Bechterew

Das natürliche Therapie- und Kurangebot im Heilstollen ist speziell auf die Bedürfnisse von Patienten mit Morbus Bechterew abgestimmt. Die Kombination aus Heilstolleneinfahrten und individuellem Kurangebot bringt zahlreichen Patienten große Linderung ihrer Schmerzen und ermöglicht ihnen einen Alltag ohne Medikamente.

Leben mit Morbus Bechterew

Tipps & Tricks für einen normalen Alltag trotz Krankheit und inspirierende Erfahrungsberichte unserer Patienten, die dank der Heilstollen-Kur ein fast schmerzfreies Leben mit Morbus Bechterew führen können, finden Sie hier.

Die Behandlung von Morbus Bechterew

Um die einschneidenden Beschwerden bei Morbus Bechterew lindern zu können, gibt es mehrere Methoden. Neben klassischer medikamentöser Behandlung, hilft zum Beispiel Radontherapie, wie eine Kur im Heilstollen. Über die Schmerztherapie hinaus ist es aber auch wichtig, den Körper richtig zu bewegen. Hier gibt es spezielle Gymnastik-Übungen für Morbus Bechterew-Patienten. Unsere Experten informieren auch darüber, wie und welcher Sport geeignet ist & darüber hinaus mehr.

Die Begleiterkrankungen von Morbus Bechterew

„Ein Unglück kommt selten allein“: Bei Morbus Bechterew sind Begleiterkrankungen und Nebenerscheinungen wie Müdigkeit, Hautausschläge, Augen-, Blasen-, oder Darmprobleme keine Seltenheit. Deswegen ist es umso wichtiger, gezielt auf die individuellen Beschwerden einzugehen. Ihr Rheumatologe oder das erfahrene Ärzteteam im Heilstollen kennen die Begleiterkrankungen und helfen Ihnen bestmöglich!

Morbus Bechterew bei Frauen

Entgegen der Annahme, an Morbus Bechterew erkranken vor allem Männer, zeigen neue Untersuchungen, dass Frauen fast genauso häufig betroffen sind. Da sich die Symptome oft anders zeigen als bei Männern, bleibt die Krankheit des Öfteren unentdeckt. Umso wichtiges ist es, darauf aufmerksam zu machen und über die speziellen Ausprägungen bei Frauen zu informieren.