Ärztin tastetn manuell den Rücken/die Wirbelsäule der Patientin ab

Morbus Bechterew

Weniger Schmerz, mehr Leben

Für Menschen mit Morbus Bechterew können alltägliche Bewegungen zur Herausforderung werden. Der Blick zum Himmel, das Greifen nach einem Buch aus dem obersten Regal, der direkte Augenkontakt – diese Dinge, für andere selbstverständlich, sind für Betroffene oft schmerzhaft oder gar unmöglich. Die Erkrankung raubt nicht nur die Beweglichkeit, sondern oft auch die Lebensfreude. Wir begleiten mit dem tiefen Verständnis für Morbus Bechterew Menschen auf ihrem Weg zu mehr Beweglichkeit und weniger Schmerzen. Tief im Inneren des Radhausberges, wartet  unsere hochwirksame Heilstollentherapie, die mehr ist als nur eine Behandlung. Sie lindert Symptome, und kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen – ganz ohne Medikamente und deren Nebenwirkungen, aber mit spürbarer Wirkung.
Nicht ohne Grund ist der Gasteiner Heilstollen das weltweit größte Therapiezentrum für Morbus Bechterew.

Inhalte im Überblick
Alle Magazin Beiträge zu Morbus Bechterew

Schmerzen, die den Alltag bestimmen

Morbus Bechterew verursacht oft chronische, tiefsitzende Schmerzen. Viele Patienten sind daher dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Die Folgen jahrelangen Konsums sind weitere gesundheitliche Probleme wie Übelkeit, Atmungsstörungen, Depressionen, Magen- und Nierenprobleme oder sogar Leberschädigungen. Viele Betroffene wünschen sich eine Alternative, eine Möglichkeit, ihre Schmerzen auf natürliche Weise zu lindern. Im Gasteiner Heilstollen ist dies möglich.

Sanfte Heilung aus der Tiefe des Berges

Der Gasteiner Heilstollen bietet eine wissenschaftlich fundierte Alternative zu Medikamenten. Sein natürliches Heilklima lindert Schmerzen bis zu neun Monate lang – sanft, aber wirkungsvoll. Kurzum: Betroffene profitieren von weniger Medikamenten, mehr Lebensqualität und einem leichteren Alltag. Drei kraftvolle Naturfaktoren machen diese Wirkung möglich:

  • Radon setzt im Körper milde Alphastrahlen frei, die entzündungshemmende Botenstoffe aktivieren. Diese lindern anhaltend Schmerzzustände und begleitende Beschwerden.
  • Wärme lässt den Körper entspannen und die Muskeln lockern.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit: unterstützt die Aufnahme des Radons und fördert die Regeneration.

Wirkungsweise der Radontherapie

 

Die Kombination aus Wärme, Radon und Ruhe aktiviert körpereigene Heilkräfte und lindert Beschwerden – genau das macht unsere Therapie einzigartig.
Portrait der Ärztin Dr. Julia Evangelist vor dem Gasteiner Heilstollen
Dr. med. Julia Evangelist
Ärztin Gasteiner Heilstollen

Patienten erzählen

Erfahrungsberichte

Christa Limmer

60, Reisbach, Deutschland

Chronische Schmerzen durch Rheuma bestimmten Christa Limmers Leben lange Zeit – bis sie den Gasteiner Heilstollen entdeckte. Dank der natürlichen Radontherapie ist sie heute nahezu schmerzfrei und hat ihre Lebensqualität zurückgewonnen. Im Interview erzählt sie von ihren beeindruckenden Erfahrungen.

Petra Grube

65, Loitz, Deutschland

125.000 Morbus-Bechterew-Patienten fanden seit 1952 im Gasteiner Heilstollen Linderung. Hinter der Zahl stehen persönliche Schicksale und Erfolge: weniger Schmerzen, mehr Beweglichkeit, neue Lebensfreude. Ein Schatz der Natur, bestätigt durch Studien. Die Jubiläums-Patientin berichtet von ihren Erfahrungen.

Elisa Pachernik

28, Heiligenkreuz, Österreich

Rückenschmerzen? Die sind doch harmlos – oder? Nicht für junge Menschen mit Morbus Bechterew. Die chronische Erkrankung beginnt oft früh, wird aber erst spät erkannt. Elisa Pachernik erlebte genau das. Mit 14 begannen ihre Beschwerden, mit 19 bekam sie Gewissheit. Sie erzählt, wie sie gelernt hat, mit der Krankheit zu leben.

Sabine Cauli

61, Neukirchen-Vluyn, Deutschland

„Nach dem Heilstollenaufenthalt bin ich in der Regel fast 10 Monate schmerzfrei, Tabletten muss ich nur noch sehr selten nehmen.“ - Sabine leidet seit 38 Jahren an Morbus Bechterew. Heute hat sie kaum noch Symptome. Ihr Erfolgsrezept sind Kuren im Gasteiner Heilstollen und ein achtsamer Lebensstil. Im Interview berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Günther Gruber

51, Naarn, Österreich

„Ein Leben ohne den Heilstollen kann ich mir nicht mehr vorstellen. Er ist für mich das wichtigste Heilmittel und hilft mir neben der täglichen Gymnastik und viel Bewegung mit der Krankheit mit nur einer Tablette täglich zu leben.“ - Günther berichtet von seinen Erfahrungen und warum er sich das Logo des Heilstollens tätowiert hat.

Gotthard Baumann

72, Falkenfels, Deutschland

„Vor der Kur hatte ich den typischen Bechterew-Gang: Die Schultern nach vorgezogen und mit steifer Hüfte schaukelte ich beim Gehen. Wie ein ‚Entengang‘. Seit der 1. Kur im Heilstollen habe ich das nicht mehr. Meine Versteifungen sind fast völlig weg, ich bin beweglich, fühle mich gut.“ – ein Patient mit Morbus Bechterew berichtet:

Martin Schroth

67, Keltern, Deutschland

Mit Mitte Zwanzig im Rollstuhl – Morbus Bechterew raubte Martin jede Hoffnung. Tabletten halfen nicht, stattdessen litt er unter heftigen Nebenwirkungen. Erst der Gasteiner Heilstollen brachte die Wende: Heute lebt er schmerzfrei, arbeitet wieder, wandert mit seiner Frau und genießt das Leben.

Lisa de Vries

74, Unterföhring, Deutschland

Lisa de Vries aus Unterföhring kommt seit fast 15 Jahren in den Gasteiner Heilstollen zur Kur. Sie hat dadurch ihren Morbus Bechterew mit den Schmerzen und Schüben in den Griff bekommen und strahlt heute sehr viel Lebensfreude aus. Wir haben mit ihr über ihren Morbus Bechterew, ihren Weg zum Heilstollen und ihr heutiges Lebensgefühl gesprochen:

Günter Müller

67, Bergen-Celle, Deutschland

Günter Müller (51) leidet über 30 Jahre an Morbus Bechterew, ist stark bewegungseingeschränkt, verliert Job und soziale Kontakte. 500 Meter dauern fast 40 Minuten. Zufällig entdeckt er einen Artikel über die Radontherapie im Gasteiner Heilstollen in Österreich – eine mögliche Wende für sein Leben.

Bauernfeind-Pabst Harald

51, Neukirchen, Österreich

"Gleich nach der ersten Behandlungsserie war ich fast ein halbes Jahr ohne Schmerzen und benötigte weniger Medikamente," freut sich Harald über die erfolgreiche Behandlung im Gasteiner Heilstollen.

Morbus Bechterew

Viele Infos über

Was ist Morbus Bechterew?


Morbus Bechterew ist eine rheumatische Erkrankung, oft verbunden mit dem Genmarker HLA-B27. Sie beeinflusst den Alltag stark – durch Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und verminderte Mobilität.

Die Heilstollen-Kur bei Morbus Bechterew


Natürliche Schmerzlinderung, mehr Beweglichkeit, weniger Medikamente – die Heilstollen-Kur ist speziell auf die Bedürfnisse von Morbus-Bechterew-Patienten abgestimmt. Sie kombiniert Einfahrten mit individueller Therapie für mehr Lebensqualität.

Leben mit Morbus Bechterew


Morbus Bechterew bedeutet nicht nur Schmerz. Mit Wissen, gezielter Therapie und der richtigen Einstellung wird man zum aktiven Gestalter des eigenen Wohlbefindens – unterstützt durch Erfahrungen, Alltagstipps und natürliche Ansätze wie die Heilstollen-Kur.

Die Behandlung von Morbus Bechterew


Die richtige Therapie beeinflusst Morbus Bechterew positiv. Die Heilstollen-Kur lindert Schmerzen sanft, ergänzt durch gezielte Bewegung, die Körper und Selbstwirksamkeit stärkt. Unsere Experten zeigen den Weg zu mehr Beweglichkeit.

Die Begleiterkrankungen von Morbus Bechterew


Morbus Bechterew betrifft oft nicht nur die Gelenke – auch Müdigkeit, Hautprobleme oder Entzündungen der Augen, Blase und des Darms, sowie Osteoporose oder Fibromyalgie können auftreten. Ein ganzheitlicher Therapieansatz ist daher essenziell.

Morbus Bechterew bei Frauen


Morbus Bechterew gilt nicht mehr nur als „Männerkrankheit“. Frauen sind fast genauso oft betroffen, zeigen aber oft andere Symptome, weshalb die Krankheit bei ihnen häufiger unerkannt bleibt. Aufklärung zu speziellen Anzeichen ist deshalb sehr wichtig.

Ernährung bei Morbus Bechterew


Richtige Ernährung beeinflusst Morbus Bechterew positiv. Antientzündliche Lebensmittel, Omega-3 und wenig Fleisch lindern Symptome. Viel Gemüse, Kräuter und Fisch fördern Wohlbefinden und Beweglichkeit. Bewegung und Therapie bleiben wichtig.

Was ist Morbus Bechterew?


Morbus Bechterew ist eine rheumatische Erkrankung, oft verbunden mit dem Genmarker HLA-B27. Sie beeinflusst den Alltag stark – durch Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und verminderte Mobilität.

Leben mit Morbus Bechterew


Morbus Bechterew bedeutet nicht nur Schmerz. Mit Wissen, gezielter Therapie und der richtigen Einstellung wird man zum aktiven Gestalter des eigenen Wohlbefindens – unterstützt durch Erfahrungen, Alltagstipps und natürliche Ansätze wie die Heilstollen-Kur.

Die Begleiterkrankungen von Morbus Bechterew


Morbus Bechterew betrifft oft nicht nur die Gelenke – auch Müdigkeit, Hautprobleme oder Entzündungen der Augen, Blase und des Darms, sowie Osteoporose oder Fibromyalgie können auftreten. Ein ganzheitlicher Therapieansatz ist daher essenziell.

Ernährung bei Morbus Bechterew


Richtige Ernährung beeinflusst Morbus Bechterew positiv. Antientzündliche Lebensmittel, Omega-3 und wenig Fleisch lindern Symptome. Viel Gemüse, Kräuter und Fisch fördern Wohlbefinden und Beweglichkeit. Bewegung und Therapie bleiben wichtig.

Die Heilstollen-Kur bei Morbus Bechterew


Natürliche Schmerzlinderung, mehr Beweglichkeit, weniger Medikamente – die Heilstollen-Kur ist speziell auf die Bedürfnisse von Morbus-Bechterew-Patienten abgestimmt. Sie kombiniert Einfahrten mit individueller Therapie für mehr Lebensqualität.

Die Behandlung von Morbus Bechterew


Die richtige Therapie beeinflusst Morbus Bechterew positiv. Die Heilstollen-Kur lindert Schmerzen sanft, ergänzt durch gezielte Bewegung, die Körper und Selbstwirksamkeit stärkt. Unsere Experten zeigen den Weg zu mehr Beweglichkeit.

Morbus Bechterew bei Frauen


Morbus Bechterew gilt nicht mehr nur als „Männerkrankheit“. Frauen sind fast genauso oft betroffen, zeigen aber oft andere Symptome, weshalb die Krankheit bei ihnen häufiger unerkannt bleibt. Aufklärung zu speziellen Anzeichen ist deshalb sehr wichtig.
Frau entspannt in Badebekleidung auf einer Liege im Gasteiner Heilstollen – natürliche Schmerztherapie mit Radonwärme in einem Felsstollen.
natürlich schmerzfrei leben

Beiträge zu Morbus Bechterew

Heilstollen Magazin

Morbus Bechterew

FAQ

Was ist Morbus Bechterew?

Morbus Bechterew, auch Spondylitis ankylosans genannt, ist eine chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankung, die vor allem die Wirbelsäule betrifft. Durch fehlgeleitete Immunprozesse entstehen Entzündungen, die über Jahre zu einer zunehmenden Versteifung und Verformung der Wirbelsäule führen können. Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit beeinflussen den Alltag vieler Betroffener erheblich.

Mehr erfahren: Was ist Morbus Bechterew?

Welche Symptome sind typisch für Morbus Bechterew?

Typisch für Morbus Bechterew sind tiefsitzende Rücken- und Gesäßschmerzen sowie eine ausgeprägte Morgensteifigkeit. Die Schmerzen treten häufig nachts oder in Ruhe auf und bessern sich durch Bewegung. Weitere mögliche Beschwerden sind Schmerzen an Hüften, Fersen, Brustbein oder Achillessehnen sowie Müdigkeit, Augenentzündungen und Magen-Darm-Beschwerden.

Mehr erfahren: Was ist Morbus Bechterew? – Symptome und Früherkennung

In welchem Alter beginnt Morbus Bechterew?

Die ersten Symptome von Morbus Bechterew treten häufig bereits im jungen Erwachsenenalter auf. Erste Anzeichen zeigen sich oft zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr. Da Rückenschmerzen und andere Beschwerden zunächst unspezifisch erscheinen, dauert es häufig mehrere Jahre, bis die richtige Diagnose gestellt wird.

Bei länger anhaltenden tiefsitzenden Rückenschmerzen, die sich durch Bewegung bessern, ist eine rheumatologische Abklärung sinnvoll.

Mehr erfahren: Wann beginnt MB? – inklusive Morbus-Bechterew-Selbsttest

Wie wird Morbus Bechterew diagnostiziert?

Die Diagnose Morbus Bechterew erfolgt anhand der Beschwerden, einer ärztlichen Untersuchung und weiterer diagnostischer Verfahren. Entzündungen lassen sich bereits früh im MRT erkennen, während Veränderungen und Verformungen der Wirbelsäule später auch im Röntgenbild sichtbar werden. Auch der Genmarker HLA-B27 spielt bei der Abklärung eine wichtige Rolle.

Unser Morbus-Bechterew-Selbsttest bietet eine erste Einschätzung. Bei entsprechenden Anzeichen sollte anschließend ein Rheumatologe aufgesucht werden.

Welche Rolle spielt HLA-B27 bei Morbus Bechterew?

HLA-B27 ist ein genetisches Merkmal, das eng mit Morbus Bechterew verbunden ist. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine genetische Veranlagung – insbesondere HLA-B27 – gemeinsam mit weiteren Faktoren eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Erkrankung spielt. Die genaue Ursache von Morbus Bechterew ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Mehr erfahren: Was ist Morbus Bechterew?

Ist Morbus Bechterew heilbar?

Morbus Bechterew ist eine chronische Erkrankung und derzeit nicht heilbar. Mit der richtigen Behandlung lassen sich Schmerzen und Entzündungen jedoch deutlich reduzieren, die Beweglichkeit fördern und die Lebensqualität langfristig verbessern. Eine wichtige Rolle spielen dabei Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und regelmäßige Bewegung.

Mehr erfahren: Behandlung von Morbus Bechterew

Was hilft bei Morbus Bechterew?

Eine erfolgreiche Behandlung von Morbus Bechterew stützt sich auf die drei Säulen Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Bewegung. Neben Medikamenten kommen Bewegungstherapie, Physiotherapie, Wärme- und Kälteanwendungen sowie Radontherapie zum Einsatz. Eine individuell abgestimmte Behandlung hilft dabei, Schmerzen und Steifigkeit zu reduzieren und die Beweglichkeit zu erhalten.

Mehr erfahren: Behandlung von Morbus Bechterew

Warum ist Bewegung bei Morbus Bechterew so wichtig?

Regelmäßige Bewegung gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der Behandlung von Morbus Bechterew. Gymnastik und geeignete Sportarten erhalten die Beweglichkeit, stärken die Rücken- und Bauchmuskulatur und wirken der zunehmenden Versteifung entgegen. Bewegung hilft außerdem dabei, Schmerzen und Langzeitfolgen der Erkrankung einzudämmen.

Geeignet sind beispielsweise Nordic Walking, Schwimmen, Aquagymnastik und Tanzen. Auch gezielte tägliche Übungen spielen eine wichtige Rolle.

Mehr erfahren: Therapien & Bewegung bei MB und Leben mit Morbus Bechterew
 

Verläuft Morbus Bechterew bei Frauen anders?

Ja. Frauen sind von Morbus Bechterew genauso betroffen wie Männer, die Erkrankung zeigt sich bei ihnen jedoch häufig anders. Die Versteifung schreitet bei Frauen meist langsamer voran, wodurch die Erkrankung häufiger übersehen oder erst spät diagnostiziert wird. Starke Rücken- und Gelenkschmerzen, chronische Erschöpfung, Augenentzündungen und Verdauungsprobleme gehören zu den wichtigen Anzeichen.

Mehr erfahren: Morbus Bechterew bei Frauen

Welche Begleiterkrankungen treten bei Morbus Bechterew auf?

Morbus Bechterew betrifft nicht nur die Wirbelsäule. Häufig treten zusätzliche Beschwerden und Erkrankungen wie Fatigue, Augenentzündungen beziehungsweise Uveitis, Osteoporose, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Fibromyalgie auf. Auch Gelenkbeschwerden außerhalb der Wirbelsäule sind möglich.

Gerötete oder schmerzende Augen und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit sollten beispielsweise immer ernst genommen und augenärztlich abgeklärt werden.

Mehr erfahren: Begleiterkrankungen bei Morbus Bechterew

Welche Ernährung ist bei Morbus Bechterew empfehlenswert?

Eine antientzündlich ausgerichtete Ernährung beeinflusst Beschwerden bei Morbus Bechterew positiv. Viel Gemüse, Kräuter, Fisch und andere Lebensmittel mit günstiger Fettsäurezusammensetzung unterstützen eine ausgewogene Ernährung. Gleichzeitig spielen Körpergewicht und eine insgesamt gesunde Lebensweise eine wichtige Rolle.

Die Ernährung ist dabei ein ergänzender Baustein neben Bewegung und medizinischer Behandlung.

Mehr erfahren: Ernährung bei Morbus Bechterew

Was kann ich selbst tun, um mit Morbus Bechterew besser zu leben?

Betroffene können selbst viel dazu beitragen, ihre Lebensqualität zu erhalten. Besonders wichtig sind regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung, Stressreduktion, geeignete Entspannungsmethoden und ein gutes Verständnis der eigenen Erkrankung. Wer sich mit Morbus Bechterew auseinandersetzt und aktiv an der Therapie mitarbeitet, kann den Alltag besser gestalten.

Ein wichtiger Grundsatz lautet deshalb: „Bechtis brauchen Bewegung.“

Mehr erfahren: Leben mit Morbus Bechterew

Helfen Selbsthilfegruppen bei Morbus Bechterew?

Ja. Selbsthilfegruppen bieten wertvolle Unterstützung beim Leben mit Morbus Bechterew. Der Austausch mit anderen Betroffenen liefert praktische Alltagstipps, Erfahrungen zu Therapien, Ernährung und Bewegung sowie Verständnis für die Herausforderungen einer chronischen Erkrankung.

Der Gasteiner Heilstollen bietet die erste Einfahrt bei einem Gruppenbesuch von Morbus-Bechterew-Selbsthilfegruppen kostenlos an.

Mehr erfahren: Selbsthilfegruppen bei Morbus Bechterew

Hilft der Gasteiner Heilstollen bei Morbus Bechterew?

Ja. Morbus Bechterew gehört zu den wichtigsten Anwendungsgebieten der Gasteiner Heilstollen-Therapie. Die Radonwärmetherapie lindert Schmerzen – im Durchschnitt für bis zu 9 Monate –, wirkt entzündungshemmend und hilft dabei, den Medikamentenverbrauch bis zu einem Jahr zu reduzieren. Auch funktionelle Einschränkungen verbessern sich.

Der Gasteiner Heilstollen ist weltweit das größte Therapiezentrum für Morbus Bechterew und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung mit diesem Krankheitsbild.

Mehr erfahren: Der Heilstollen und Morbus Bechterew

Wie wirkt die Radontherapie bei Morbus Bechterew?

Im Gasteiner Heilstollen wirken Radon, Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit gemeinsam. Das Radon wird über die Atemwege und die Haut aufgenommen. Die milde Alphastrahlung aktiviert entzündungshemmende Botenstoffe. Gleichzeitig entspannt die Wärme den Körper und lockert die Muskulatur. Die hohe Luftfeuchtigkeit unterstützt die Radonaufnahme und sorgt gemeinsam mit der Wärme für eine therapeutisches Fieber.

Diese weltweit einzigartige Kombination sorgt für eine lang anhaltende Schmerzlinderung und weniger Medikamente.

Mehr erfahren: Wirkungsweise der Radontherapie
 

Wie lange wirkt die Heilstollen-Therapie bei Morbus Bechterew?

Die Schmerzlinderung hält bei Morbus Bechterew bis zu neun Monate an. Der Medikamentenverbrauch lässt sich bis zu ein Jahr reduzieren. Studien zur Radontherapie bei Morbus Bechterew zeigen außerdem eine Erfolgsquote von 80 bis 90 Prozent. Die Wirkung tritt teilweise erst einige Wochen nach der Kur ein und hält anschließend über viele Monate an.

Mehr erfahren: Der Heilstollen und Morbus Bechterew

Wie viele Heilstollen-Einfahrten werden bei Morbus Bechterew empfohlen?

Bei Morbus Bechterew empfehlen unsere Ärzte eine zwei- bis dreiwöchige Kur mit 8 bis 12 Heilstollen-Einfahrten, einmal jährlich. Bei jeder Einfahrt verbringen die Patienten rund eine Stunde im Therapiebereich im Inneren des Radhausberges. Ergänzende Bewegungs- und physikalische Therapien unterstützen das Behandlungskonzept.

Mehr erfahren: Der Heilstollen und Morbus Bechterew sowie Heilstollen-Therapie planen

Übernimmt die Krankenkasse die Heilstollen-Therapie bei Morbus Bechterew?

Der Gasteiner Heilstollen verfügt über Abrechnungsverträge mit Versicherungsträgern in Österreich und Deutschland sowie mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb. Welche Leistungen übernommen werden, hängt vom jeweiligen Versicherungsträger und der Form des Kuraufenthalts ab.

Unser Patientenservice unterstützt Sie gerne bei Fragen zur Antragstellung und Kostenerstattung.

Mehr erfahren: Kostenerstattung & Kurantrag

Welche Erfahrungen machen Morbus-Bechterew-Patienten mit dem Gasteiner Heilstollen?

Viele Betroffene berichten nach ihrer Heilstollen-Kur von deutlich weniger Schmerzen, besserer Beweglichkeit und einem geringeren Bedarf an Medikamenten und somit einem glücklicheren, zufriedenerem Leben.

Lesen Sie die persönlichen Geschichten von Menschen mit Morbus Bechterew, ihrem Krankheitsweg und die Erfahrungen mit der Radonwärmetherapie.

Mehr erfahren: Erfahrungsberichte Morbus Bechterew-Betroffenen

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