Kuarzt zeigt am Skelett etwas vor im Gasteiner Heilstollen.

Osteoporose

Kur führt zu Schmerzlinderung und reduziert Knochenschwund

Osteoporose gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Skeletts – vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren, aber auch Männer sind betroffen. Bei dieser Erkrankung, oft als „Knochenschwund“ bezeichnet, nimmt die Knochendichte stetig ab, wodurch die Knochen porös und bruchanfälliger werden. Besonders tückisch: Die Krankheit entwickelt sich schleichend und bleibt lange unbemerkt, bis erste Symptome wie Rückenschmerzen, Wirbelkörperbrüche oder eine zunehmende Krümmung der Wirbelsäule auftreten.

Viele Betroffene berichten von ständigen, bewegungsabhängigen Schmerzen, eingeschränkter Mobilität und der Angst vor Stürzen. Diese führt häufig zu noch weniger Bewegung – mit fatalen Folgen: Muskeln bauen ab, die Knochen verlieren weiter an Stabilität, und das Risiko für Frakturen steigt weiter. Eine gezielte Osteoporose-Kur kann einen entscheidenden Unterschied machen. Neben medikamentöser Basistherapie bieten Kuren ganzheitliche Konzepte mit Bewegung, Ernährungsschulung und moderner Schmerztherapie. Besonders wirksam: die natürliche Radonwärmetherapie im Gasteiner Heilstollen. Sie kann Schmerzen lindern, damit wieder Bewegung ermöglichen und wirkt sogar positiv auf den Knochenstoffwechsel. 

Auf dieser Seite:

Osteoporose – Ursachen, Symptome & Verlauf

Osteoporose entsteht immer dann, wenn das natürliche Zusammenspiel zwischen Knochenabbau und -aufbau zu Ungunsten des Abbaus gestört ist. Ursachen sind:

  • Hormonelle Veränderungen nach den Wechseljahren
  • Bewegungsmangel
  • Ungünstige Ernährung (z. B. Calcium- oder Vitamin-D-Mangel)
  • Langfristige Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Cortison)
  • Chronische entzündliche Erkrankungen wie zum Beispiel Rheuma
  • Erbliche Faktoren 

Da Osteoporose oft schleichend verläuft, sind die typischen Symptome nicht immer klar zuzuordnen. Zu ihnen gehören:

  • Rückenschmerzen, oft nach Bagatellbelastungen
  • Abnahme der Körpergröße, Rundrücken
  • Erhöhte Häufigkeit von Knochenbrüchen
  • Bewegungseinschränkungen und muskuläre Verspannungen

Unbehandelt schreitet die Krankheit kontinuierlich fort – Schmerzen, Fehlhaltungen und Funktionseinschränkungen nehmen zu. Deshalb ist eine frühzeitige Therapie entscheidend, um Mobilität, Lebensqualität und Selbstständigkeit zu erhalten.

Osteoporose und Rheuma treten oft gemeinsam auf

Osteoporose und Rheuma sind zwar zwei unterschiedliche Krankheitsbilder, treten jedoch häufig gemeinsam auf. Der Grund: Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen setzt das Immunsystem Botenstoffe frei, die den Knochenabbau beschleunigen. Hinzu kommen Faktoren wie langjährige Medikamenteneinnahme und die mit Rheuma oft einhergehende Bewegungseinschränkung – beides kann die Entstehung einer Osteoporose begünstigen.

Gerade für Betroffene, die unter beiden Erkrankungen leiden, bietet die Heilstollentherapie in Bad Gastein einen besonderen Doppelnutzen: Sie lindert nachweislich rheumatische Schmerzen, verbessert die Beweglichkeit und reduziert den Bedarf an Schmerzmitteln. Gleichzeitig zeigen wissenschaftliche Studien, dass Radon den Knochenstoffwechsel positiv beeinflusst und damit dem Osteoporose-bedingten Knochenschwund entgegenwirken kann. 

Wie hilft die Radontherapie bei Osteoporose?

Osteoporose ist nicht heilbar – doch die Beschwerden lassen sich gezielt lindern und der Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Im Gasteiner Heilstollen wirken drei natürliche Faktoren:

  • Radonhaltige Luft
  • Temperaturen über 37,5 °C
  • Hohe Luftfeuchtigkeit (70–100 %)

Gemeinsam können diese Wirkfaktoren Schmerzen lindern und den Knochenstoffwechsel positiv beeinflussen. Radon wird über Haut und Atemwege aufgenommen. Es aktiviert körpereigene Reparaturmechanismen, regt die Produktion entzündungshemmender Botenstoffe (TGF-beta) an und bremst knochenabbauende Prozesse, bei denen der Entzündungsbotenstoff TNF-alpha eine Rolle spielt. Die intensive Wärme löst muskuläre Verspannungen, steigert die Durchblutung und reduziert Schmerzen oft viele Monate lang. Außerdem werden Entzündungen gelindert und die Beweglichkeit gefördert. Weiterführende bewegungsorientierte Kurangebote unterstützen die Wirkung. 

Wissenschaftlich belegt

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Die Kur im Gasteiner Heilstollen kann bei Osteoporose-Patienten Schmerzen für bis zu neun Monate spürbar lindern – oft mit deutlich reduziertem Schmerzmittelbedarf. 

Patienten berichten nach einer Osteoporose-Kur im Heilstollen von:

  • Langfristig weniger Schmerzen
  • Mehr Beweglichkeit und Selbstsicherheit im Alltag
  • Verzögerung des Krankheitsverlaufes
  • Weniger Angst vor Stürzen

Das eröffnet neue Möglichkeiten für Bewegungstherapien wie Nordic Walking, therapeutisches Klettern oder gezielte Rückengymnastik. Diese stärken Muskulatur, Haltung und Koordination – und reduzieren so das Risiko weiterer Frakturen.

Patienten erzählen

Erfahrungsberichte

Schmid Theresa

42, Hausham, Deutschland

"Für mich war von Anfang an klar – da gibt es was - probiere ich aus!", stellt Schmid Theresa mit der Diagnose rheumatoide Arthritis fest.

Michaela Büschl

58, Deutschland

Wie verändert der Heilstollen bei Asthma und Fibromyalgie den Alltag? Eine Patientin erzählt von Atemproblemen, Schmerzen und lähmender Müdigkeit – und davon, wie sie heute ohne Schmerzmittel auskommt. Für sie hatte der Heilstollen eine Überraschung parat: Sie wollte ihre Schmerzen lindern und zusätzlich verschwand ihr Asthma.

Katja Ziegler-Löhr

53, Bergisch-Gladbach, Deutschland

"Nach der Therapie fühle ich mich viel leichter, es tut kaum mehr was weh!", stellt Katja Ziegler-Loehr mit der Diagnose rheumatoide Arthritis fest.

Karin Wesely

61, Leonding, Österreich

"Ich bin nun seit 6 Jahren fast gänzlich beschwerdefrei, meine Lebensqualität hat sich um so vieles verbessert. Ich rate jeden mit Neurodermitis den Heilstollen auszuprobieren," freut sich Karin Wesely über die erfolgreiche Behandlung im Gasteiner Heilstollen.

Christa Limmer

60, Reisbach, Deutschland

Chronische Schmerzen durch Rheuma bestimmten Christa Limmers Leben lange Zeit – bis sie den Gasteiner Heilstollen entdeckte. Dank der natürlichen Radontherapie ist sie heute nahezu schmerzfrei und hat ihre Lebensqualität zurückgewonnen. Im Interview erzählt sie von ihren beeindruckenden Erfahrungen.

Katy Kramer

50, Hamburg, Deutschland

Eine Krankheit kommt selten allein. So war es zumindest bei Katy. Die heute 48-Jährige litt schon mit 10 Jahren an einer Hauterkrankung. Dann gesellten sich Gelenkentzündungen hinzu. Es stecke Psoriasis-Arthritis dahinter. Später kamen Asthma bronchiale hinzu und auch eine Fibromyalgie stand lange im Raum. Ein Erfahrungsbericht.

Petra Grube

65, Loitz, Deutschland

125.000 Morbus-Bechterew-Patienten fanden seit 1952 im Gasteiner Heilstollen Linderung. Hinter der Zahl stehen persönliche Schicksale und Erfolge: weniger Schmerzen, mehr Beweglichkeit, neue Lebensfreude. Ein Schatz der Natur, bestätigt durch Studien. Die Jubiläums-Patientin berichtet von ihren Erfahrungen.

Elisa Pachernik

27, Heiligenkreuz, Österreich

Rückenschmerzen? Die sind doch harmlos – oder? Nicht für junge Menschen mit Morbus Bechterew. Die chronische Erkrankung beginnt oft früh, wird aber erst spät erkannt. Elisa Pachernik erlebte genau das. Mit 14 begannen ihre Beschwerden, mit 19 bekam sie Gewissheit. Sie erzählt, wie sie gelernt hat, mit der Krankheit zu leben.

Sandra Klossowski

57, Glücksburg, Deutschland

Sandras (54) Leben steht im Zeichen der chronischen Schmerzerkrankung Fibromyalgie. Schon seit ihrer Jugend hat sie Schmerzen und die Erkrankung führt sie bis zur Frühberentung. Dennoch schafft es die lebensfrohe Frau, positiv mit der Erkrankung umzugehen. Ein Interview über die Höhen und Tiefen und warum es wichtig ist, der Erkrankung ein Gesicht zu geben.

Barbara Richter

71, Wolfsburg, Deutschland

Barbara kämpfte über 20 Jahre gegen Fibromyalgie. Arztmarathon, unzählige Therapien und starke Medikamente mit schweren Nebenwirkungen bestimmten ihr Leben – ohne Erfolg. Erst im Gasteiner Heilstollen fand sie Hilfe: Die Radonwärmetherapie schenkt ihr bis zu 10 Monate Schmerzfreiheit und neue Lebensfreude.

Heilstollenkur in Gastein

Therapie & Leistungen

Eine Radonkur im Gasteiner Heilstollen ist maßgeschneidert: Mediziner empfehlen in der Regel acht bis zwölf Einfahrten in den warmen Heilstollen. Bei jeder Einfahrt befindet man sich ca. 1 Stunde im Stollen, wo das Zusammenspiel aus Radon, Wärme und Feuchtigkeit intensiv wirkt.

Ablauf

Ein Zug bringt Patienten direkt ins Berginnere, wo sich der Körper bei konstant über 37,5 °C und hoher Luftfeuchtigkeit entspannt. Das radonhaltige Klima entfaltet seine volle Wirkung auf Entzündungsvorgänge, auf das Immunsystem und Schmerzrezeptoren.

Ablauf Therapie-Einfahrt

Ergänzende Therapien

Je nach individuellem Bedarf kann der Heilstollen-Aufenthalt durch physikalische Anwendungen wie Massagen, Bewegungstherapie oder Physiotherapie ergänzt werden. So wird der Genesungsprozess ideal unterstützt.

Physikalische Therapien

Preise & Kostenerstattung

Die Therapie im Gasteiner Heilstollen ist von den Krankenkassen in Österreich, Deutschland und Südtirol anerkannt. Viele Patienten kommen aber auch als Selbstzahler in den Heilstollen. 

Preise & Kostenerstattung

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