Wirkung & Effekte der Therapie
Die Kraft des Heilstollens
Natürliche Schmerzlinderung, wissenschaftlich belegt
Die Wirkung der Heilstollen-Therapie wird durch zahlreiche Studien, durchgeführt mit dem Forschungsinstitut Gastein, bestätigt: Bis zu neun Monate weniger Schmerzen, bis zu einem Jahr weniger Medikamente – und ein deutlich gesteigertes Wohlbefinden.
Studien belegen insbesondere:
- langanhaltende chronische Schmerzlinderung (bis zu 9 Monate)
- nachhaltige Reduzierung von Entzündungen
- signifikante Einsparung von Medikamenten (bis zu 1 Jahr)
- erfolgreiche Immunstabilisierung
- Stressabbau
Drei Wirkfaktoren der Heilstollen-Therapie
Die Heilkraft des Gasteiner Heilstollens beruht auf einer einzigartigen Kombination aus natürlichem Radon, wohltuender Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit – drei Elemente, die tief im Körper wirken und nachhaltige Schmerzlinderung ermöglichen:
Die drei Wirkfaktoren des Gasteiner Heilstollens wirken im Zusammenspiel sanft, aber nachhaltig. Hinzu kommen weitere gesundheitsfördernde Aspekte wie die alpine Höhenlage auf 1.270m Seehöhe und das antiallergene Klima im Heilstollen.
Radon – Natürliches Heilmittel
Radon ist ein wissenschaftlich geprüftes, natürliches Heilmittel mit breitem Einsatzspektrum. Wer eine sanfte, aber wirkungsvolle Alternative zu Schmerzmitteln sucht, findet mit der Radontherapie im Gasteiner Heilstollen eine kraftvolle Quelle für Gesundheit, Regeneration und neue Lebensqualität.
Natürliche Heilmethoden erleben derzeit eine Renaissance. Doch viele alternative Ansätze stehen unter dem Generalverdacht, wissenschaftlich nicht ausreichend belegt zu sein. Bei Radon sieht das anders aus: Die therapeutische Wirksamkeit des Edelgases ist durch zahlreiche Studien bestätigt. Besonders im Bereich der Schmerzlinderung hat sich Radon seit Jahrzehnten als effektive und verträgliche Therapie bewährt. Aufgrund seiner nachgewiesenen therapeutischen Wirksamkeit bei verschiedenen Krankheitsbildern kommt Radon schon seit mehr als 100 Jahren in niedrigen Dosen als Heilmittel zum Einsatz.
Was ist Radon?

Radon ist ein natürlich vorkommendes, farb- und geruchloses Edelgas, das aus der Erde austritt. Jeder Mensch nimmt es täglich in geringer Menge über Atemluft und Nahrung auf. In der Medizin wird Radon seit über 100 Jahren erfolgreich eingesetzt – insbesondere bei chronischen, entzündlichen oder degenerativen Erkrankungen.
Die Wirkung beruht auf seiner Alphastrahlung, die beim Zerfall von Radon entsteht. Schon in niedriger Dosis zeigt diese Therapie einen stimulierenden Effekt auf den menschlichen Organismus – ohne dabei die typischen Nebenwirkungen herkömmlicher Schmerztherapien zu verursachen.
Wie wirkt Radon?

Radontherapien basieren auf dem Prinzip der Reizbestrahlung – im Gasteiner Heilstollen in natürlicher Form. Auf den Therapiestationen im Heilstollen tritt Radon aus dem Gestein aus und wird durch Haut und Atemwege aufgenommen. Die Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit und wohltuender Wärme unterstützt die gezielte Aufnahme im Körper und verstärkt die therapeutische Wirkung. Die gesundheitliche Wirkungen von Radon sind:
- Natürliche Schmerzlinderung: Radon regt die Ausschüttung körpereigener Endorphine an – sogenannte Glückshormone, die Schmerzen lindern. Auch reduziert Radon die Ausschüttung von Schmerzbotenstoffen. Dies führt zu einer spürbaren Reduktion chronischer Schmerzen, die mehrere Monate anhalten kann – ganz ohne Medikamente.
- Entzündungshemmende Wirkung: Die Radontherapie aktiviert entzündungshemmende Botenstoffe und unterdrückt schmerzverstärkende Substanzen. Besonders bei rheumatischen Erkrankungen und Allergien ist dieser Effekt von großer Bedeutung.
- Zellschutz und Reparaturprozesse: Radon stärkt die Fähigkeit der Zellen, Schäden am Erbgut zu erkennen und zu reparieren, bevor sie sich ausbreiten. Zudem werden Radikalfänger vermehrt gebildet, welche zellschädigende freie Radikale, also zerstörerische Stoffwechselprodukte, neutralisieren – wichtig für Menschen mit Autoimmunerkrankungen oder oxidativem Stress.
- Stärkung des Immunsystems: Studien zeigen, dass Radon den Anteil von Immunzellen erhöht, die eine Überreaktion des Immunsystems regulieren – ein entscheidender Faktor bei entzündlich-autoimmunen Krankheiten wie Rheuma. Gleichzeitig normalisieren sich erhöhte Werte von Immunproteinen, die mit chronischen Entzündungen in Verbindung stehen.
- Positive Effekte auf den Knochenstoffwechsel: Radon wirkt regulierend auf den Knochenabbau. Nachgewiesen wurde eine Senkung bestimmter Marker im Blut, die auf einen verlangsamten Knochenschwund hinweisen – besonders relevant bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
Radontherapie: Auf die richtige Dosis kommt es an
Radon wird häufig mit Strahlenrisiken assoziiert. Wichtig zu wissen: Die medizinische Anwendung erfolgt in extrem niedriger Dosis – vergleichbar mit einer einfachen Röntgenaufnahme. Der Körper scheidet das Gas zudem schnell wieder aus: Bereits nach 20 Minuten zur Hälfte, nach 3 Stunden fast vollständig.
Wissenschaftliche Studien haben keinen Zusammenhang zwischen therapeutischem Radoneinsatz und einem erhöhten Lungenkrebsrisiko nachgewiesen. Dem gegenüber stehen die Risiken konventioneller Schmerzmittel: Diese können – besonders bei Langzeiteinnahme – zu Magenblutungen, Leber- oder Nierenschäden führen.
Wissenschaftlich belegt
Zahlreiche randomisierte, kontrollierte Studien, darunter auch placebokontrollierte Doppelblindstudien, belegen die hohe Wirksamkeit und Sicherheit der Radontherapie. Die Radonwärmetherapie, wie sie im Gasteiner Heilstollen durchgeführt wird, gilt heute als anerkannte, nebenwirkungsarme Behandlungsform. Die therapeutische Wirkung von Radon ist wissenschaftlich belegt.
Wirkung & Effekte
FAQ
Wie wirkt die Therapie im Gasteiner Heilstollen?
Die Heilstollen-Therapie lindert chronische Schmerzen, hemmt Entzündungen und stabilisiert das Immunsystem. Ihre Wirkung beruht auf der weltweit einzigartigen Kombination aus natürlichem Radon, Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit.
Welche Wirkungen sind wissenschaftlich belegt?
Studien belegen insbesondere:
- langanhaltende Schmerzlinderung von bis zu neun Monaten
- Reduzierung von Entzündungen
- Einsparung von Medikamenten von bis zu einem Jahr
- Immunstabilisierung
- Entspannung und Stressabbau
Weitere Informationen finden Sie unter Studien und Wissenschaft.
Warum ist der Gasteiner Heilstollen weltweit einzigartig?
Nur im Gasteiner Heilstollen wirken drei natürliche Faktoren gemeinsam: Radon mit durchschnittlich 44 kBq/m³, Wärme von 37 bis 41,5 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 70 bis 100 Prozent. Es gibt also nur diesen warmen Radonstollen weltweit.
Wie wirkt Radon im Körper?
Radon wird über die Haut und die Atemwege aufgenommen. Die niedrig dosierte Alphastrahlung aktiviert entzündungshemmende Botenstoffe, körpereigene Reparaturmechanismen und die Ausschüttung schmerzlindernder Endorphine.
Ist Radon nicht gefährlich?
Radon wird im Heilstollen in sehr niedriger, kontrollierter Dosis angewendet. Die Strahlenbelastung einer Kur liegt in etwa im Bereich einer medizinischen Röntgenuntersuchung. Der Körper scheidet das Gas zudem schnell wieder aus: Bereits nach 20 Minuten zur Hälfte, nach 3 Stunden fast vollständig. Die Therapie erfolgt stets unter medizinischer Aufsicht.
Die therapeutische Wirksamkeit des Edelgases ist durch zahlreiche Studien bestätigt. Besonders im Bereich der Schmerzlinderung hat sich Radon seit Jahrzehnten als effektive und verträgliche Therapie bewährt. Aufgrund seiner nachgewiesenen therapeutischen Wirksamkeit bei verschiedenen Krankheitsbildern kommt Radon schon seit mehr als 100 Jahren in niedrigen Dosen als Heilmittel zum Einsatz.
Was bewirkt die Wärme im Heilstollen?
Die Wärme entspannt Muskeln und Gelenke, löst Verspannungen und fördert die Durchblutung. Gleichzeitig unterstützt sie die Aufnahme und Verteilung des Radons im Körper.
Welche Wirkung hat die hohe Luftfeuchtigkeit?
Die hohe Luftfeuchtigkeit führt gemeinsam mit der Wärme zu einer milden Überwärmung des Körpers. Dieser Hyperthermie-Effekt verbessert die Durchblutung und verstärkt die therapeutische Wirkung des Radons.
Welche zusätzlichen positiven Faktoren bietet der Heilstollen?
Neben Radon, Wärme und Luftfeuchtigkeit wirken auch die alpine Höhenlage auf 1.270 Metern und das antiallergene Klima im Berg positiv auf den Organismus. Die reine Luft und die besondere Ruhe fördern zusätzlich Erholung und Wohlbefinden.
Wie lange hält die Wirkung der Heilstollen-Therapie an?
Die schmerzlindernde Wirkung hält im Durchschnitt bis zu neun Monate an. Bei bestimmten Erkrankungen wird der Bedarf an Schmerz- und Entzündungsmedikamenten bis zu einem Jahr reduziert.
Wann merke ich eine Wirkung und was ist eine Kurreaktion?
Die Wirkung der Radontherapie im Heilstollen tritt oft zeitverzögert ein.
- erste Effekte: teilweise direkt nach der Kur
- Hauptwirkung: nach 6–8 Wochen
- Dauer: oft bis zu 9 Monate
Eine Kurreaktion ist eine vorübergehende Verschlechterung der Beschwerden während der Therapie. Das kann sich z. B. zeigen durch: mehr Schmerzen, Müdigkeit, leichte Unruhe
Man unterscheidet:
a) Frühreaktion: ca. 5. bis 7. Kurtag
b) Spätreaktion: ab der 3. Kurwoche
Die Kurreaktion darf als Indikator eines erwünschten Verlaufs angesehen werden. Man kann jedoch auch ohne Auftreten einer Kurreaktion positive Effekte durch eine Kur verspüren. Bitten Sie bei einer Kurreaktion jederzeit um ein medizinisches Gespräch bei uns!
Bei welchen Erkrankungen wird die Heilstollen-Therapie eingesetzt?
Die Therapie wird vor allem bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Dazu gehören Morbus Bechterew, rheumatoide Arthritis, Arthrose, Fibromyalgie und chronische Rückenschmerzen.
Auch bei Atemwegs- und Hauterkrankungen ist die Heilstollen-Therapie medizinisch angezeigt.
Eine Übersicht finden Sie unter Erkrankungen und Diagnosen.
Hilft die Heilstollen-Therapie bei chronischen Entzündungen?
Ja. Radon aktiviert entzündungshemmende Botenstoffe und wirkt regulierend auf das Immunsystem. Dieser Effekt ist besonders bei chronisch-entzündlichen und rheumatischen Erkrankungen von Bedeutung.
Stärkt die Heilstollen-Therapie das Immunsystem?
Ja, die Therapie stabilisiert das Immunsystem und unterstützt das immunologische Gleichgewicht. Sie bremst überschießende Immunreaktionen und fördert körpereigene Regulationsprozesse.
Reduziert die Therapie den Medikamentenverbrauch?
Studien zeigen eine deutliche und langanhaltende Einsparung von Schmerz- und Entzündungsmedikamenten. Bei Morbus Bechterew wurde eine Reduzierung des Medikamentenbedarfs von bis zu einem Jahr nachgewiesen.
Wie viele Einfahrten sind für eine nachhaltige Wirkung notwendig?
Empfohlen werden in der Regel 8 – 12 Therapie-Einfahrten innerhalb von 2 bis 3 Wochen. Üblich sind 3 – 4 Einfahrten pro Woche.
Mehr über den Aufenthalt erfahren Sie unter Ablauf einer Therapie-Einfahrt.
Ist die Heilstollen-Therapie für mich geeignet?
Nutzen Sie vorab die kostenlose medizinische Beratung des Gasteiner Heilstollens. Gemeinsam mit einem Heilstollen-Arzt klären Sie, ob die Therapie für Ihre Beschwerden geeignet ist und wie viele Einfahrten empfohlen werden.










