Diagnosen
Natürliche Linderung bei chronischen Erkrankungen
Der Heilstollen ist seit Jahrzehnten ein Ort, an dem Menschen mit chronischen Schmerzen und langwierigen Beschwerden Linderung erfahren. Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und eine sanfte Radonkonzentration wirken hier zusammen – eine Kombination, die Regeneration fördert, Entzündungen hemmt und das Immunsystem stabilisieren kann.
Die Kur im Gasteiner Heilstollen gilt als die wirkungsvollste Form der Radontherapie und wird bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern eingesetzt – wirksam und wissenschaftlich fundiert.
Die Heilstollentherapie lohnt sich auch bei Wechseljahresbeschwerden, zur allgemeinen Prophylaxe und Immunstabilisierung.
Kontraindikationen zur Heilstollen-Therapie
Nicht alle Krankheitsbilder sind jedoch für diese Therapie geeignet. Folgende Kontraindikationen gelten für die Heilstollen-Therapie:
- Schwangerschaft
- unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion
- schwere Klaustrophobie
- Krebserkrankungen im ersten Jahr nach Therapieende
- schwere Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen
- akute Infekte (z.B. Fieber)
- akute andere Erkrankungen (z.B. frische Operationen)
Bei allen Kontraindikationen empfehlen wir Ihnen ärztliche Rücksprache zu halten und folgende medizinische Information zu lesen.
Individuelle Fragen zum Krankheitsbild

Eine ausführliche medizinische Beratung durch das Ärzteteam des Heilstollens hilft, die individuelle Eignung zu klären und gemeinsam einen wirksamen Behandlungsweg zu finden.
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Heilstollenkur in Gastein
Therapie & Leistungen
Eine Radonkur im Gasteiner Heilstollen ist maßgeschneidert: Mediziner empfehlen in der Regel acht bis zwölf Einfahrten in den warmen Heilstollen. Bei jeder Einfahrt befindet man sich ca. 1 Stunde im Stollen, wo das Zusammenspiel aus Radon, Wärme und Feuchtigkeit intensiv wirkt.
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Erkrankungen
FAQ
Bei welchen Krankheiten wird die Gasteiner Heilstollen-Therapie eingesetzt?
Die Heilstollen-Therapie wird vor allem bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates, chronischen Schmerzen sowie bei Atemwegs- und Hauterkrankungen eingesetzt.
Zu den häufigsten Diagnosen zählen rheumatische Erkrankungen wie Morbus Bechterew, rheumatoide Arthritis, Arthrose, aber auch Fibromyalgie und Wirbelsäulensyndrome.
Nutzen Sie das kostenlose ärztliche Beratungsgespräch um abzuklären, ob die Therapie für Sie empfohlen wird.
Ist der Gasteiner Heilstollen bei Rheuma geeignet?
Ja, rheumatische Erkrankungen gehören zu den wichtigsten Anwendungsgebieten der Heilstollen-Therapie. Dazu zählen beispielsweise Morbus Bechterew, rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis und weitere entzündlich-rheumatische Erkrankungen.
Das weltweit einzigartige Heilklima aus Radon, Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit unterstützt entzündungshemmende Prozesse und trägt zu einer langanhaltenden Linderung chronischer Schmerzen bei. Wie stark und wie lange die Wirkung anhält, ist individuell unterschiedlich, im Durchschnitt sind es bis zu 9 Monate.
Ist die Heilstollen-Therapie bei Fibromyalgie geeignet?
Fibromyalgie gehört zu den Haupt-Diagnosen, bei denen die Gasteiner Heilstollen-Therapie eingesetzt wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Linderung chronischer Schmerzen und Beschwerden.
Die Kombination aus Radon, Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit sowie die damit verbundene milde Überwärmung des Körpers unterstützt regulierende und entspannende Prozesse. Ergänzend können Bewegung, physikalische Therapie und individuelle medizinische Betreuung sinnvoll sein. Zusätzlich findet alle paar Wochen im Haus eine Fibromyalgie-Gesprächsrunde statt.
Viele Fibromyalgie-Betroffene haben durch die Heilstollen-Therapie nach jahrelangem Suchen endlich einen Weg gefunden, schmerzfrei und glücklicher durchs Leben zu gehen: Erfahrungsberichte Fibromyalgie
Lesen Sie auch unseren ausführlichen Fibromyalgie-Ratgeber!
Ist der Gasteiner Heilstollen bei Morbus Bechterew geeignet?
Morbus Bechterew zählt zu den wichtigsten Anwendungsgebieten der Gasteiner Heilstollen-Therapie. Die Radonwärmetherapie trägt dazu bei, chronische Schmerzen und entzündliche Beschwerden längerfristig zu lindern und die Beweglichkeit zu unterstützen.
Studien zur Radontherapie zeigen bei Morbus Bechterew eine anhaltende Schmerzlinderung und einen geringeren Bedarf an Schmerzmedikamenten.
Der Gasteiner Heilstollen zählt weltweit als größtes Gesundheitszentrum zur Behandlung von Morbus Bechterew.
Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Morbus Bechterew-Ratgeber
Ist die Heilstollen-Therapie bei rheumatoider Arthritis geeignet?
Ja, rheumatoide Arthritis gehört zu den Erkrankungen, bei denen die Gasteiner Heilstollen-Therapie eingesetzt wird. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, entzündliche Prozesse positiv zu beeinflussen und dadurch das allgemeine Wohlbefinden und die Beweglichkeit zu unterstützen.
Die besondere Kombination aus Radon, Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit wirkt auf verschiedene Prozesse der Schmerz- und Entzündungsregulation.
Erfahren Sie mehr über rheumatoide Arthritis und lesen Sie, welche Erfahrungen Patienten mit der Heilstollen-Therapie gemacht haben.
Ist der Heilstollen bei chronischen Rücken- und Wirbelsäulenschmerzen geeignet?
Ja. Wirbelsäulensyndrome sowie chronische Muskel-, Sehnen- und Rückenschmerzen gehören zu den Indikationen der Heilstollen-Therapie. Das Wirbelsäulensyndrom gehört zu den häufigsten Ursachen für langanhaltende Schmerzen am Bewegungsapparat.
Gerade bei länger bestehenden Beschwerden kann die Kombination aus Wärme, hoher Luftfeuchtigkeit und Radon eine gute ergänzende Möglichkeit zur Schmerzlinderung sein.
Weitere Informationen sowie Erfahrungen von Patienten finden Sie unter Wirbelsäulensyndrome.
Welche Atemwegserkrankungen können im Gasteiner Heilstollen behandelt werden?
Die Heilstollen-Therapie wird unter anderem bei Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis, COPD, chronischer Sinusitis und Heuschnupfen eingesetzt.
Das besondere Klima im Berg zeichnet sich neben Wärme und Radon auch durch eine hohe Luftreinheit aus.
Weitere Informationen sowie persönliche Erfahrungen von Patienten finden Sie unter Atemwegserkrankungen.
Bei welchen Hauterkrankungen wird die Heilstollen-Therapie eingesetzt?
Zu den Hauterkrankungen, bei denen eine Heilstollen-Therapie eingesetzt werden kann, zählen insbesondere Neurodermitis, Psoriasis vulgaris, Sklerodermie und verzögerte Wundheilung. Hauterkrankungen können das tägliche Leben tiefgreifend verändern – physisch wie psychisch. Die Häufigkeit allergischer und atopischer Erkrankungen nimmt immer mehr zu.
Erfahren Sie mehr darüber und lesen Sie, welche Erfahrungen Patienten mit der Heilstollen-Therapie gemacht haben: Hauterkrankungen
Wie wirkt der Gasteiner Heilstollen bei chronischen Schmerzen?
Im Gasteiner Heilstollen wirken Radon, Wärme von 37 bis 41,5 °C und eine hohe Luftfeuchtigkeit gemeinsam auf den Körper. Diese Kombination ist weltweit einzigartig.
Das Radon wird vor allem über die Atemwege und die Haut aufgenommen. Gleichzeitig führt die feuchte Wärme zu einer milden Überwärmung des Körpers. Die Therapie aktiviert körpereigene Prozesse zur Schmerzlinderung.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen unter anderem Effekte auf Entzündungsprozesse, das Immunsystem und die Schmerzregulation. Ziel ist eine möglichst langanhaltende Linderung chronischer Beschwerden.
Mehr über die Wirkung können Sie hier lesen: Wirkung & Effekte
Wann setzt die Wirkung der Heilstollen-Therapie ein und wie lange hält sie an?
Die Wirkung kann sich schrittweise entwickeln und auch erst einige Wochen nach Abschluss der Therapie deutlich bemerkbar machen.
Studien zur Radontherapie zeigen bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eine langanhaltende Schmerzlinderung, im Durchschnitt bis zu neun Monate. Wie schnell die Wirkung eintritt und wie lange sie anhält, ist von Diagnose, Schweregrad und persönlicher Reaktion abhängig.
Mehr über die Wirkung finden Sie hier: Wirkung & Effekte
Kann ich durch die Heilstollen-Therapie weniger Schmerzmittel benötigen?
Ja, viele Patienten können ihren Bedarf an Schmerzmedikamenten über einen längeren Zeitraum reduzieren. Medikamenteneinsparungen bis zu einem Jahr sind möglich.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Medikamente eigenständig abgesetzt oder verändert werden sollten. Änderungen der Medikation sollten immer mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Wie viele Heilstollen-Einfahrten sind bei chronischen Erkrankungen sinnvoll?
In der Regel werden 8 bis 12 Heilstollen-Einfahrten innerhalb von zwei bis drei Wochen, einmal jährlich, empfohlen. Meist finden drei bis vier Einfahrten pro Woche statt. Auch eine Kur-Splittung mit 2x 6 Einfahrten pro Jahr sind möglich.
Die passende Anzahl hängt von Ihrer Diagnose, dem Schweregrad Ihrer Beschwerden und Ihrer persönlichen Belastbarkeit ab. Deshalb wird die Therapie individuell geplant.
Wann ist die Heilstollen-Therapie nicht geeignet?
Es gibt Erkrankungen und Situationen, bei denen eine Heilstollen-Therapie nicht oder nur nach genauer ärztlicher Abklärung durchgeführt werden sollte.
Zu den wichtigen Kontraindikationen zählen unter anderem Schwangerschaft, akute Infekte, unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion, schwere Klaustrophobie, Krebserkrankungen im ersten Jahr nach Therapieende, schwere Herz-, Kreislauf- oder Nierenerkrankungen sowie akute Erkrankungen wie beispielsweise nach einer frischen Operation.
Sind Sie unsicher, ob die Heilstollen-Therapie bei Ihrer Diagnose möglich ist? Unser Ärzteteam berät Sie gerne persönlich und klärt Ihre individuelle Eignung: kostenloses Arztgespräch

















