Neuralgie & Polyneuropathie
Natürliche Schmerzlinderung bei Nervenerkrankungen
Neuralgien und Polyneuropathien zählen zu den besonders belastenden Nervenerkrankungen. Sie treten häufig als Folge anderer Grunderkrankungen wie Diabetes, Multipler Sklerose oder nach Infektionen, Verletzungen und Operationen auf – und können Betroffene ein Leben lang begleiten. Die brennenden, stechenden oder elektrisierenden Schmerzen lassen den Alltag zur Qual werden.
Viele Patienten leiden unter nächtlichen Schmerzattacken, Kribbeln, Taubheitsgefühl oder einer ausgeprägten Berührungsempfindlichkeit. Klassische Schmerzmittel wirken oft nur begrenzt oder bringen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich. Eine natürliche Möglichkeit, Neuralgien und Polyneuropathien wirksam zu lindern, ist die Kur im Gasteiner Heilstollen.
Im einzigartigen Heilklima des Stollens wirken Radon, Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit gezielt gegen die typischen Beschwerden. Studien und langjährige Erfahrung belegen: Die Schmerzlinderung kann monatelang anhalten – ganz ohne die Nebenwirkungen herkömmlicher Schmerzmittel.
Neuralgie & Polyneuropathie – Ursachen, Symptome & Verlauf
Bei einer Neuralgie handelt es sich um plötzlich einschießende, oft sehr starke Schmerzen, die entlang eines gereizten Nervs auftreten. Typische Formen sind Gesichtsschmerzen wie bei der Trigeminusneuralgie, Rückenschmerzen durch gereizte Nervenwurzeln oder Interkostalneuralgien im Rippenbereich.
Die Polyneuropathie betrifft hingegen die peripheren Nerven – meist symmetrisch an den Füßen beginnend, aber auch die Hände können betroffen sein.
Ursachen sind oft Stoffwechselerkrankungen, Alkoholmissbrauch, Infektionen oder bestimmte Medikamente. Auch Multiple Sklerose kann mit neuropathischen Schmerzen einhergehen.
Typische Symptome:
- Brennende, stechende oder einschießende Schmerzen (neuralgische Schmerzen)
- Kribbeln, Taubheit oder Missempfindungen
- Übersteigerte Schmerzempfindlichkeit schon bei leichter Berührung
- Muskelschwäche und eingeschränkte Bewegungskoordination
Chronische Nervenschmerzen sind tückisch: Das Schmerzgedächtnis kann die Beschwerden selbst dann aufrechterhalten, wenn der ursprüngliche Auslöser nicht mehr besteht. Daher ist eine frühzeitige und gezielte Neuralgie-Behandlung wichtig.
Wie hilft die Radontherapie bei Neuralgie und Polyneuropathie?
Die Kombination aus radonhaltiger Luft, milder Hyperthermie (über 37,5 °C) und hoher Luftfeuchtigkeit (70–100 %) im Gasteiner Heilstollen entfaltet eine besondere Wirkung:
- Radonaufnahme über Haut und Atemwege: Der Körper wird angeregt, entzündungshemmende Botenstoffe zu produzieren und die schmerzvermittelnde Substanz P zu reduzieren. Dadurch können Nervenreizungen und Schmerzsignale nachhaltig gedämpft werden.
- Beeinflussung der Endorphine: Radon kann die körpereigene Schmerzverarbeitung modulieren – Schmerzen werden dann weniger intensiv wahrgenommen.
- Wärmeeffekt: Die tiefe Muskelentspannung und verbesserte Durchblutung lindern begleitende Muskelverspannungen und erhöhen die Beweglichkeit.
Oft setzt die Schmerzlinderung bereits gegen Ende einer kompletten Kur im Gasteiner Heilstollen ein, meist verstärkt sich dann der Effekt in den Wochen danach und hält viele Monate an.
Erfahrung: Langfristige Wirkung bei Nervenschmerzen
Beobachtungen im Gasteiner Heilstollen zeigen: Die Radontherapie kann neuralgische Schmerzen und Beschwerden bei Polyneuropathie deutlich reduzieren. Patienten berichten von:
- Monatelanger Schmerzlinderung
- Besserer Schlafqualität
- Reduziertem Bedarf an Schmerzmitteln
- Weniger Bewegungseinschränkungen

Um die Behandlung von Neuralgien noch wirksamer zu machen, ist es sinnvoll, verschiedene Methoden zu kombinieren. Neben der Gasteiner Heilstollentherapie – die sozusagen die schmerzstillende Basis bildet – können zusätzliche Therapien wie physikalische Anwendungen, Akupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) oder Neuraltherapie eingesetzt werden.
Auch sanfte Bewegungsübungen und ganzheitliche Bewegungstherapien unterstützen den Heilungserfolg.
Heilstollenkur in Gastein
Therapie & Leistungen
Eine Radonkur im Gasteiner Heilstollen ist maßgeschneidert: Mediziner empfehlen in der Regel acht bis zwölf Einfahrten in den warmen Heilstollen. Bei jeder Einfahrt befindet man sich ca. 1 Stunde im Stollen, wo das Zusammenspiel aus Radon, Wärme und Feuchtigkeit intensiv wirkt.
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