Nahaufnahme einer Frau, sie zieht sich nach der Einfahrt im Radonstollen den Bademantel auf der Bandemantel-Station an

Sarkoidose

Natürliche Linderung bei chronischen Entzündungen

Sarkoidose zählt zu den selteneren chronischen Erkrankungen – und kann nahezu jedes Organ betreffen. Besonders häufig manifestiert sie sich in Lunge und Haut. Bei dieser entzündlichen Systemerkrankung bilden sich winzige Gewebeknötchen (Granulome), die mit Entzündungen einhergehen und die Funktion der Organe einschränken.

Viele Betroffene leiden unter anhaltendem trockenem Husten, Atemnot, Muskelschmerzen, Gelenkbeschwerden, Hautveränderungen oder anhaltender Erschöpfung. Im chronischen Verlauf kann die Sarkoidose den Alltag massiv belasten – jede Bewegung, jeder Atemzug wird dann zur Anstrengung. Medikamente wie Cortison lindern die Symptome, bringen jedoch häufig Nebenwirkungen mit sich.

Eine nachhaltige, sanfte Alternative bietet die Kur im Gasteiner Heilstollen – eine natürliche Therapie bei der Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und das Edelgas Radon gemeinsam wirken. Studien zeigen: Sarkoidose-Beschwerden können bis zu 9 Monate gelindert und der Medikamentenbedarf deutlich gesenkt werden – ganz ohne die Belastungen einer Dauertherapie mit Cortison.

Auf dieser Seite:

Sarkoidose – Ursachen, Symptome & Verlauf

Die genauen Ursachen der Sarkoidose sind bis heute nicht vollständig geklärt. Experten vermuten eine fehlgesteuerte Immunreaktion auf bislang unbekannte Auslöser. Typische Symptome variieren je nach betroffenen Organen:

  • Sarkoidose in der Lunge: trockener Husten, Atemnot, reduzierte Lungenfunktion
  • Sarkoidose der Haut: schmerzhafte, entzündete Hautknoten (Erythema nodosum), Hautrötungen, Pigmentveränderungen
  • Sarkoidose im Bewegungsapparat: Schmerzen in Muskeln, Gelenken und Sehnen
  • Fieber, Abgeschlagenheit, Lymphknotenschwellungen

Gerade bei chronischer Sarkoidose steht die Einschränkung der Lungenfunktion meist im Vordergrund. Ohne gezielte Behandlung schreiten die Entzündungen fort, was zu bleibenden Organschäden führen kann. Zwar ist chronische Sarkoidose oft nicht heilbar, doch die Beschwerden lassen sich mit einer passenden Therapie langfristig lindern. Auch eine Kur im Gasteiner Heilstollen kann gute Wirkungen auf die Erkrankungen haben. 

Wie hilft die Radontherapie bei Sarkoidose?

Durch die Radontherapie im Gasteiner Heilstollen werden Entzündungen in Lunge, Haut und Bewegungsapparat gebremst, Schmerzen gelindert und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Hier wirken drei natürliche Faktoren zusammen:

  • Radonhaltige Luft
  • Temperaturen über 37,5 °C
  • Hohe Luftfeuchtigkeit (70–100 %)

Diese Kombination löst einen milden Hyperthermie-Effekt aus – eine Art therapeutisches Fieber, das Krämpfe lösen, die Muskulatur entspannen und die Durchblutung verbessern kann. Radon wird über Haut und Atemwege aufgenommen und regt die Produktion entzündungshemmender Botenstoffe (TGF-beta) an. Gleichzeitig wird die Aktivität entzündungsfördernder Substanzen (TNF-alpha) gehemmt.

Ein weiterer Vorteil: Die pollen- und staubarme Luft im Stollen entlastet empfindliche Atemwege zusätzlich – wie ein Urlaub für kranke Bronchien.

Die Wirkungen im Überblick:

  • Sanfte Beruhigung der Atemwege: Die warme, feuchte Luft im Stollen entspannt die Bronchialschleimhaut, lindert Reizungen, verflüssigt zähen Schleim und erleichtert so das Abhusten.
  • Radonaufnahme über Haut und Atemwege: In geringer, natürlicher Dosis aufgenommen, wirkt Radon regulierend auf das Immunsystem und hemmt entzündliche Prozesse – direkt am Ort des Geschehens.
  • Aktivierung der Selbstheilung: Radon stimuliert körpereigene Zellreparaturmechanismen und unterstützt eine gezielte Immunmodulation – also die Korrektur überaktiver Abwehrreaktionen, wie sie bei Sarkoidose typisch sind.
  • Therapeutische Tiefenwärme: Durch den milden Hyperthermie-Effekt steigt die Körperkerntemperatur leicht an und setzt so zusätzliche Reparatur- und Regenerationsprozesse in Gang.
  • Gezielte Entzündungshemmung: Wissenschaftliche Studien belegen nach der Kur eine deutliche Zunahme des heilungsfördernden Botenstoffs TGF-beta, der das Gleichgewicht im Immunsystem wiederherstellt.

Studien belegen: Radon lindert Sarkoidose-Beschwerden langfristig

Menschen mit Sarkoidose finden im Heilstollen eine erprobte und zugleich schonende Behandlung – frei von Nebenwirkungen. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen: Die Radon-Klimatherapie kann die Lungenfunktion verbessern und die Entzündungsaktivität im Körper nachhaltig senken.
Mehrere Studien bestätigen:

  • Langanhaltende Schmerzlinderung (bis zu 9 Monate)
  • Verbesserte Lungenfunktion und Beweglichkeit
  • Deutlich reduzierter Medikamentenbedarf – auch bei Cortison
  • Mehr Energie und Lebensqualität im Alltag

Für viele Betroffene bedeutet das: Weniger Atemnot, weniger Hautentzündungen, weniger Schmerzen – und wieder mehr Freiheit im Alltag. 

Die Radonwärmetherapie wirkt auf Lunge, Bewegungsapparat und Haut – und hilft so, die drei zentralen Problemfelder der Sarkoidose gleichzeitig zu lindern.
Dr. Hölzl Gasteiner Heilstollen.
Univ.-Doz. Dr. med. Bertram Hölzl
Wissenschaftlicher Berater

Patienten erzählen

Erfahrungsberichte

Schmid Theresa

42, Hausham, Deutschland

"Für mich war von Anfang an klar – da gibt es was - probiere ich aus!", stellt Schmid Theresa mit der Diagnose rheumatoide Arthritis fest.

Michaela Büschl

58, Deutschland

Wie verändert der Heilstollen bei Asthma und Fibromyalgie den Alltag? Eine Patientin erzählt von Atemproblemen, Schmerzen und lähmender Müdigkeit – und davon, wie sie heute ohne Schmerzmittel auskommt. Für sie hatte der Heilstollen eine Überraschung parat: Sie wollte ihre Schmerzen lindern und zusätzlich verschwand ihr Asthma.

Katja Ziegler-Löhr

53, Bergisch-Gladbach, Deutschland

"Nach der Therapie fühle ich mich viel leichter, es tut kaum mehr was weh!", stellt Katja Ziegler-Loehr mit der Diagnose rheumatoide Arthritis fest.

Karin Wesely

61, Leonding, Österreich

"Ich bin nun seit 6 Jahren fast gänzlich beschwerdefrei, meine Lebensqualität hat sich um so vieles verbessert. Ich rate jeden mit Neurodermitis den Heilstollen auszuprobieren," freut sich Karin Wesely über die erfolgreiche Behandlung im Gasteiner Heilstollen.

Christa Limmer

60, Reisbach, Deutschland

Chronische Schmerzen durch Rheuma bestimmten Christa Limmers Leben lange Zeit – bis sie den Gasteiner Heilstollen entdeckte. Dank der natürlichen Radontherapie ist sie heute nahezu schmerzfrei und hat ihre Lebensqualität zurückgewonnen. Im Interview erzählt sie von ihren beeindruckenden Erfahrungen.

Katy Kramer

50, Hamburg, Deutschland

Eine Krankheit kommt selten allein. So war es zumindest bei Katy. Die heute 48-Jährige litt schon mit 10 Jahren an einer Hauterkrankung. Dann gesellten sich Gelenkentzündungen hinzu. Es stecke Psoriasis-Arthritis dahinter. Später kamen Asthma bronchiale hinzu und auch eine Fibromyalgie stand lange im Raum. Ein Erfahrungsbericht.

Petra Grube

65, Loitz, Deutschland

125.000 Morbus-Bechterew-Patienten fanden seit 1952 im Gasteiner Heilstollen Linderung. Hinter der Zahl stehen persönliche Schicksale und Erfolge: weniger Schmerzen, mehr Beweglichkeit, neue Lebensfreude. Ein Schatz der Natur, bestätigt durch Studien. Die Jubiläums-Patientin berichtet von ihren Erfahrungen.

Elisa Pachernik

27, Heiligenkreuz, Österreich

Rückenschmerzen? Die sind doch harmlos – oder? Nicht für junge Menschen mit Morbus Bechterew. Die chronische Erkrankung beginnt oft früh, wird aber erst spät erkannt. Elisa Pachernik erlebte genau das. Mit 14 begannen ihre Beschwerden, mit 19 bekam sie Gewissheit. Sie erzählt, wie sie gelernt hat, mit der Krankheit zu leben.

Sandra Klossowski

57, Glücksburg, Deutschland

Sandras (54) Leben steht im Zeichen der chronischen Schmerzerkrankung Fibromyalgie. Schon seit ihrer Jugend hat sie Schmerzen und die Erkrankung führt sie bis zur Frühberentung. Dennoch schafft es die lebensfrohe Frau, positiv mit der Erkrankung umzugehen. Ein Interview über die Höhen und Tiefen und warum es wichtig ist, der Erkrankung ein Gesicht zu geben.

Barbara Richter

71, Wolfsburg, Deutschland

Barbara kämpfte über 20 Jahre gegen Fibromyalgie. Arztmarathon, unzählige Therapien und starke Medikamente mit schweren Nebenwirkungen bestimmten ihr Leben – ohne Erfolg. Erst im Gasteiner Heilstollen fand sie Hilfe: Die Radonwärmetherapie schenkt ihr bis zu 10 Monate Schmerzfreiheit und neue Lebensfreude.

Heilstollenkur in Gastein

Therapie & Leistungen

Eine Radonkur im Gasteiner Heilstollen ist maßgeschneidert: Mediziner empfehlen in der Regel acht bis zwölf Einfahrten in den warmen Heilstollen. Bei jeder Einfahrt befindet man sich ca. 1 Stunde im Stollen, wo das Zusammenspiel aus Radon, Wärme und Feuchtigkeit intensiv wirkt.

Ablauf

Ein Zug bringt Patienten direkt ins Berginnere, wo sich der Körper bei konstant über 37,5 °C und hoher Luftfeuchtigkeit entspannt. Das radonhaltige Klima entfaltet seine volle Wirkung auf Entzündungsvorgänge, auf das Immunsystem und Schmerzrezeptoren.

Ablauf Therapie-Einfahrt

Ergänzende Therapien

Je nach individuellem Bedarf kann der Heilstollen-Aufenthalt durch physikalische Anwendungen wie Massagen, Bewegungstherapie oder Physiotherapie ergänzt werden. So wird der Genesungsprozess ideal unterstützt.

Physikalische Therapien

Preise & Kostenerstattung

Die Therapie im Gasteiner Heilstollen ist von den Krankenkassen in Österreich, Deutschland und Südtirol anerkannt. Viele Patienten kommen aber auch als Selbstzahler in den Heilstollen. 

Preise & Kostenerstattung

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Frau entspannt in Badebekleidung auf einer Liege im Gasteiner Heilstollen – natürliche Schmerztherapie mit Radonwärme in einem Felsstollen.
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