Erfahrungen einer Fibromyalgie-Patientin
„Im Inneren eines Berges fand ich mein neues Leben“
13 Jahre ertrug Bettina (47) unerträgliche Schmerzen am ganzen Körper. Ärzte rätselten jahrelang über die Ursachen der Schmerzen. Erst im Herbst 2013 erhielt sie die richtige Diagnose Fibromyalgie. Seither helfen ihr regelmäßige Kuren im Radonthermalstollen mit der unheilbaren Krankheit zu leben. Wir haben mit ihr über ihre Erfahrungen mit Fibromyalgie gesprochen:
Können Sie sich noch daran erinnern wie sich ihre Fibromyalgie das erste Mal bemerkbar gemacht hat?
“Mit einem Todesfall in der Familie vor 13 Jahren gingen bei mir die Schmerzen los: Immer öfter litt ich unter einem steifen Nacken. Schon damals hat mir nichts geholfen. Massagen und Medikamente blieben ohne Wirkung. Wenn das Genick einmal nicht schmerzte, traten Probleme an den Fingergelenken auf, oder an der Schulter. Irgendwann begann fast jedes Gelenk am ganzen Körper zu schmerzen.”
Traten noch weitere Symptome auf?
“Ja. Nicht nur, dass sich gar nicht mehr definieren konnte, wo die Qualen herkamen, ich fand auch nachts keine Ruhe. Zeitweise konnten meine Finger nichts mehr halten, keinen Teller mehr tragen.”
Konnten Sie denn überhaupt noch zur Arbeit gehen?
„Ich habe mich immer für einen halben Tag zur Arbeit gequält, um mir zumindest ein bisschen Normalität zu bewahren. Aber der dauerhafte Schlafentzug und ständige Erschöpfung setzen mir weiter zu. Oft konnte ich mich nach der Arbeit vor Kraftlosigkeit gar nicht mehr bewegen. Immer häufiger verbrachte ich zu dieser Zeit ganze Tage auf der Couch. Das war furchtbar.“
Welche Erfahrungen haben Sie mit den Ärzten gemacht?
„Meine Ärzte waren ratlos, rätselten welche Krankheit sich hinter den Schmerzen verbirgt. Einer diagnostizierte Borriolose, ein anderer meinte eine Psoriasis Arthritis würde dahinterstecken. Einige behaupteten, ich würde mir die Schmerzen nur einbilden. Das war eine schlimme Erfahrung. Ich war wirklich verzweifelt. Doch nicht nur, dass keiner wusste woran ich litt, es konnte mir auch keiner der Ärzte helfen. Nach einer Kur ging es mir einmal sogar fast noch schlimmer als vorher.“

Und die Schmerztabletten? Haben die nicht gegen die Schmerzen der Fibromyalgie geholfen?
„Nein, mir hat überhaupt nichts geholfen. Ich habe fast 50 Schmerztabletten im Monat genommen und war fast wöchentlich beim Arzt. Selbst Tilidin, ein Morphium-ähnliches Medikament, hat nichts gebracht! Ich konnte meinen Alltag kaum bewältigen, Unternehmungen waren nur spontan möglich, je nachdem ob meine Kraft noch reichte. Mein liebgewonnenes Hobby Wandern hatte ich da schon aufgegeben.“
Wie haben Sie erfahren, dass Sie an Fibromyalgie leiden?
„Im Herbst 2013 habe ich von der Radonwärmetherapie im Gasteiner Heilstollen gehört. Da dachte ich, das ist ein Versuch wert. Die Ärzte dort vermuteten, dass ich an Fibromyalgie leide. Später wurde die Diagnose von einer Rheumatologin bestätigt – das war ein erster Lichtblick für mich, endlich einen Namen für meine Krankheit zu haben."

Sie sind auch in den Gasteiner Heilstollen eingefahren. Wir waren Ihre Erfahrungen?
„Man fährt ja mit einem Zug auf verschiedene Therapiestationen und bleibt dort für etwa eine Stunde. Im Stollen habe ich zwar sofort gemerkt, dass mir irgendetwas guttut, dass mein Körper arbeitet: Die Schmerzen aber sind geblieben – vorerst. Vier Wochen nach dem Kuraufenthalt merkte ich plötzlich wie sich etwas veränderte. Ich war auf einmal ein neuer Mensch, konnte alle Schmerztabletten absetzen, fing sogar an, wieder Sport zu treiben.
(Sehen Sie dazu auch das Video mit einem persönlichen Erfahrungsbericht von Frau Staib)“
Das ist nach der ersten Kur ein erstaunlicher Erfolg!
„Oh ja. Ich hatte selbst niemals mit einem solchen Erfolg gerechnet."
Wie hat sich Ihr Leben verändert, seit Sie regelmäßig zur Kur in den Gasteiner Heilstollen kommen?
„Nach der Kur habe ich viele Monate, in denen nicht nur die Schmerzen verschwinden, sondern in denen ich keine Medikamente zu mir nehmen muss. Ein echter Gewinn an Lebensqualität. Ich bin heute ein neuer Mensch! Ich kann wieder arbeiten, gehe wandern und mache sogar Städtetouren. Und ich fahre nun einmal im Jahr in den Heilstollen."

Was würden Sie mit Ihren Erfahrungen anderen Fibromyalgie-Patienten raten?
„Auf seinen Körper hören und ihm seine Auszeit gönnen, wenn er es braucht. Probieren Sie den Heilstollen doch einfach mal aus, man hat nichts zu verlieren außer Schmerzen."
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