Heilstollen-Kur schneidet bei Patienten gut ab
Mehr Leben, weniger Schmerz
Einmal im Jahr befragt der Gasteiner Heilstollen seine Patienten nach deren Beweggründen und Zufriedenheit mit der Kur. Die Ergebnisse aus diesem Jahr liegen nun vor und bescheinigen dem Heilstollen einmal mehr gute Noten. So schätzen 97 Prozent der 2587 befragten Patienten die gesundheitliche Heilwirkung der Heilstollen-Kur. Die Wirkfaktoren Radon, Wärme und Luftfeuchtigkeit, denen die Patienten während den einstündigen Therapieeinheiten ausgesetzt sind, verbessen das Wohlbefinden und die gesundheitlichen Beschwerden.
So stimmen
- 97 % der Befragten der Aussage zu, die Radonwärmetherapie sei effektiv und täte ihnen gut.
- 96 % der Befragten der Aussage zu, die Heilstollentherapie sei eine gute Alternative zu Medikamenten.
- Fast alle Befragten (98,3 %) würden die Therapie ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen.
Das sind beeindruckende Werte, welche die vielen wissenschaftlichen Publikationen unterstreichen, die der Heilstollentherapie Erfolge hinsichtlich der Reduktion von Druckschmerzwellen, Schmerzintensität, funktionellen Einschränkungen und Medikamentenverbrauch belegen. Speziell für Morbus Bechterew, rheumatoide Arthritis und degenerative Rücken- und Gelenkleiden liegen randomisierte Effektivitätsnachweise vor.
Aktuelle Krisen: Patienten nach wie vor zurückhaltend
Die Umfrage ergab aber auch, dass Nachhaltigkeit für jeden 5. ein wichtiges Thema ist und immer mehr Menschen auf nachhaltige Angebote bei Reisen und Unterkunft achten. Allerdings sieht sich auch knapp jeder Dritte dazu gezwungen, sich aufgrund der aktuellen Krisen bei der Kur einzuschränken. Manche planen keine Kur, andere verkürzen die Kur oder wollen während des Aufenthaltes sparen. Im Jahr zuvor gab nur jeder Vierte an, sich einschränken zu müssen. Etwa jeder zweite plant aber nach wie vor keine Änderungen in Sachen Kur.
Beim Auslassen der Kur leidet das Wohlbefinden
Spannend vor diesem Hintergrund ist auch, wie sich das Auslassen der Kur auf das gesundheitliche Wohlbefinden der Gäste auswirkt. So machten die Befragten folgende Angaben:
- 40 % verspürten weniger Wohlbefinden
- 45 % hatten mehr Schmerzen
- 25 % mussten mehr Medikamente einnehmen
- 8 % hatten mehr Krankheitstage
- 14 % gingen öfter zum Arzt
Interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass 96 % Prozent der Befragten Wiederholungstäter im besten Sinne sind. Sie planen auch in Zukunft eine Kur im Gasteiner Heilstollen durchzuführen.
Zur Heilstollen-Kur

Die Kur im Gasteiner Heilstollen eignet sich bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, des Bewegungsapparates, der Atemwege und der Haut. Sie zeigt auch bei vielen Krankheitsbildern nachhaltige positive Wirkungen, bei denen schulmedizinische Medikamente nicht mehr greifen. Für Morbus Bechterew-Patienten ist der Gasteiner Heilstollen das weltweit größte Therapiezentrum.
Während der zwei- bis dreiwöchigen Kur besuchen Patienten sechs bis zwölf Mal für eine Stunde den Heilstollen. Patienten fahren mit einem Stollenzug – je nach Krankheit liegend oder sitzend – auf verschiedene Therapiestationen im Berg und verbringen die etwa einstündige Einheit im Liegen. Radon, dass natürlich aus dem Gestein austritt, setzt im Körper milde Alphastrahlen frei. Diese regen körpereigene Zellreparaturmechanismen an und verringern die Aktivität von Entzündungszellen sowie Schmerzbotenstoffen. Temperaturen über 37,5 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit bis zu 100 Prozent führen außerdem zum sogenannten Hyperthermie-Effekt – eine Art erwünschtes therapeutisches Fieber. Unter diesen Bedingungen entspannen sich Muskeln und der Organismus nimmt Radon besser auf.
Patienten berichten über geringeren Medikamentenbedarf, spürbare Schmerzlinderung bis hin zur Beschwerdefreiheit und deutlich mehr Lebensqualität über etwa 9 Monate. Die meisten nutzen sie 1 bis 2x im Jahr und benötigen in der Zwischenzeit oft keine Tabletten mehr.










































































