Immunsystem natürlich regulieren
Rheuma
Autoimmunerkrankungen wie Rheuma können das Leben erheblich beeinträchtigen. Moderne Medikamente versprechen Abhilfe. Es stehen aber auch hochwirksame, alternative Therapien mit Radon und Wärme zur Verfügung. Sie reduzieren Beschwerden ohne die Nachteile der medikamentösen Nebenwirkungen. Die Heilstollentherapie hilft, Schmerzen zu lindern und den Medikamentenbedarf zu verringern – für eine bessere Lebensqualität und ein aktives Leben.
Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis entstehen durch eine Fehlregulation des Immunsystems, welches körpereigenes Gewebe angreift und Entzündungen verursacht. Ursachen sind genetische Faktoren, Umweltfaktoren und Infektionen. Medikamente wie Biologika, Kortison und andere Immunsuppressiva helfen, indem sie gezielt Entzündungsprozesse hemmen. Während Biologika Botenstoffe blockieren, wirkt Kortison stark entzündungshemmend. Immunsuppressiva bremsen das Immunsystem, bergen aber ein erhöhtes Infektionsrisiko. Eine alternative Therapie ist die Heilstollentherapie mit Radon und Wärme, die Studien zufolge Entzündungszellen hemmt, Schmerzen und Steifigkeit reduziert und so den Medikamentenbedarf verringern kann.
Rheuma: Wenn sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet

Rheuma umfasst verschiedene Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreift. Autoimmunerkrankungen entstehen durch eine Fehlregulation des Immunsystems: Während es normalerweise Krankheitserreger bekämpft, greift es bei diesen Erkrankungen gesunde Zellen an. Dies führt zu chronischen Entzündungen, die Organe, Gelenke, Haut oder andere Gewebe betreffen können. Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt, aber erbliche Veranlagung, Umweltfaktoren und Infektionen spielen eine Rolle. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Ein typisches Beispiel ist die rheumatoide Arthritis, bei der es zu Entzündungen der Gelenkinnenhaut kommt. Unbehandelt kann dies zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Gelenkdeformationen führen. Moderne Therapien, darunter entzündungshemmende Medikamente können helfen, die Erkrankung zu kontrollieren und die Lebensqualität zu verbessern.
Biologika, Cortison und Immunsuppressiva sind sogenannte immunregulierende Medikamente, die die Arbeit des Immunsystems beeinflussen. Doch es gibt auch Alternativen zu den Medikamenten, beispielsweise Therapien mit Radon und Wärme. Sie wirken bei Rheuma immunstabilisierend und helfen, Medikamente zu reduzieren oder ganz einzusparen.
So wirken Biologika, Cortison und Immunsuppressiva bei Rheuma

Medikamente wie Biologika, Kortison und andere Immunsuppressiva spielen eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen, einschließlich vieler rheumatischer Erkrankungen. Diese Therapien zielen darauf ab, ein überaktives Immunsystem zu regulieren und Entzündungsprozesse zu kontrollieren.
Biologika sind gentechnisch hergestellte Proteine, die gezielt in das Immunsystem eingreifen. Sie blockieren spezifische Botenstoffe oder Zellen, die bei Entzündungsreaktionen eine Schlüsselrolle spielen. Ein prominentes Beispiel sind TNF-alpha-Blocker, die den Tumornekrosefaktor-alpha hemmen – ein Zytokin, das bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Entzündungen beteiligt ist. Diese Blockade kann die Symptome des Rheumas lindern und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. TNF-alpha-Blocker werden entweder subkutan (unter die Haut) injiziert oder intravenös verabreicht. Mittlerweile gibt es zahlreiche andere Biologika, welche jeweils spezifische Botenstoffe, sogenannte Interleukine, hemmen.
Konventionelle Immunsuppressiva unterdrücken die Aktivität des Immunsystems und werden eingesetzt, um die überschießende Immunreaktion bei Autoimmunerkrankungen wie Rheuma zu dämpfen. Sie helfen dabei, das Immunsystem zu „bremsen“ und so die Zerstörung körpereigenen Gewebes zu verhindern.
Während diese Therapien effektiv Entzündungen reduzieren und das Fortschreiten von Autoimmunerkrankungen verlangsamen können, erhöhen sie aber auch das Risiko für Infektionen und teilweise auch für bösartige Tumoren, da sie das Immunsystem unterdrücken. Daher ist es wichtig, dass Patienten unter solchen Behandlungen regelmäßig ärztlich überwacht werden, um mögliche Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und zu managen. Mehr über die Gasteiner Heilstollen-Therapie
Radonwärmetherapie kann Medikamente ersetzen

Die Therapie mit diesen Medikamenten ist für viele Patienten vielversprechend, aber sie ist mit Nebenwirkungen und einem teilweise erhöhten Infektionsrisiko verbunden. Als Alternative kann auch ein Kuraufenthalt ergänzend oder sogar als Alternative zu Biologika und anderen immunmodulierenden Therapien sinnvoll sein. Untersuchungen der Medizinischen Universität Innsbruck bestätigen die nachhaltige Wirkung einer Kur mit Radon und Wärme bei Rheuma. Bei der Auswertung zeigte sich, dass die Dosis der TNF-alpha-Blocker nach einem Therapieaufenthalt im Gasteiner Heilstollen reduziert werden konnte. Manche setzen ihre Medikamente auch ganz ab.
Durchgeführt wird die Therapie mit Radon und Wärme im Rahmen einer Kur in einem ehemaligen Bergwerksstollen. Viele Hundert Meter im Berginneren tritt Radon natürlich aus dem Gestein aus. Um es therapeutisch zu nutzen, fahren Betroffene mit einem Zug auf die Therapiestationen. Patienten nehmen bei mehreren einstündigen Therapieeinheiten das Edelgas über Haut und Lunge in niedrigen Mengen auf. Im Körper vermindert Radon nachweislich die Aktivität von Entzündungszellen, hemmt die Produktion von Schmerzbotenstoffen und hat immunstabilisierende Effekte. Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit verstärken diese Effekte. Dies führt zu einem geringeren Medikamentenbedarf und spürbar weniger Schmerzen bis hin zur Beschwerdefreiheit über viele Monate.





































